Vorhang auf für die Tapete

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Eine Designerin, die diesen neuen alten Trend in ihren Kollektionen umsetzt, ist Christine Kröncke. Mit Mustern, Farben und Kontrasten schafft sie ein ebenso elegantes wie stimmungsvolles Ambiente. Die Tapete übernimmt dabei eine ganz eigene Funktion, da sie die Aufmerksamkeit dezent auf sich zieht und den Raum strukturiert. Dabei wirkt sie nie aufdringlich, da stets nur partielle Flächen durch den besonderen Wandschmuck hervorgehoben werden. Den perfekten Rahmen bilden die Tapeten in Kombination mit einer schönen Kommode oder einem Sideboard, die durch den exponierten Platz zum besonderen Glanzlicht in der Wohnung werden.
Echtes Gold und echte Originale
Die Tapete wird selbst zum Bild, Vorhänge treten in ihrer Raumwirkung zurück. Eine Renaissance erleben auch Sisal- und Grastapeten. Bei Kröncke trifft man auf eine raffinierte Variante, die aus mehreren Schichten besteht: Erdige Grundtöne wie Beige und Braun werden dabei mit Mustern hinterlegt, darüber kommen hochwertige Naturstoffe wie Sisal zum Einsatz. Durch die Transparenz der einzelnen Lagen ergibt sich ein mehrdimensionaler Effekt. Auch echte Blattgold- und Metalltapeten in Gold und Silber sind zu finden, die einen reizvollen Kontrast zu den matten Tönen bilden. Trotz der metallischen Kühle strahlen diese Tapeten Wärme aus und schaffen einen behaglichen Wohnraum. Und noch etwas Besonderes zeichnet die Tapeten aus: Bei vielen handelt es sich um Originale aus den 50er bis 70er Jahren, da Originalbestände einer alten Tapetenfabrik aufgekauft wurden.
Bild: Christine Kröncke
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