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Holzboden im Bad – richtig geplant

Immer mehr Menschen wünschen sich besonders im Barfuß-Bereich einen warmen, natürlichen Fußbodenbelag, der Behaglichkeit und Atmosphäre verbreitet wie im Spa eines Wellness-Hotels.

Aber viele fragen sich, ob Holz aufquillt, schimmelt, kompliziert in der Pflege ist und gerade im Bad nicht lange haltbar ist. Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich für einen Holzfußboden im Badezimmer?

 

Drei Möglichkeiten

 

Erste Variante ist die Verwendung von Außendielen in diversen Ausführungen, oft zertifizierte Tropenhölzer, nach dem Vorbild von Terrassenböden oder Schiffsdecks, die ja auch dem stetigen Einfluss von Wasser ausgesetzt sind. Alternativ nutzbar ist modernes Thermoholz aus heimischen Laubbäumen, das unter Wärmebehandlung quasi „karamellisiert“ wird und seine Wasseraufnahmefähigkeit verändert. Dritte Option ist Massivholz-Parkett welches speziell verklebt und behandelt wird.

 

Das richtige Holz

 

Geeignet für das Bad sind harte Holzarten. Eiche, Ahorn, Esche, Jatoba, Dousie und Teak trotzen der Nässe, weil sie besonders schwind- und quellarm sind. Darum werden sie auch für den Schiffsbau verwendet. Die für Parkettböden beliebte Buche eignet sich für feuchte Räume dagegen nicht, weil sie sich bei Nässe zu stark zusammenzieht. Und auch Weichhölzer aus Nadelbäumen sind ungeeignet.

 

Verlegung und Pflege

 

Zu empfehlen ist die vollflächige Verklebung mit dem Untergrund. Dann werden die Kanten mit einem elastischen Dichtstoff, ausschließlich spezielles Acryl, fachgerecht abgedichtet und verfugt. Eine abschließende sorgfältige Ölung sorgt dafür, dass das Wasser nicht durch Risse im Holz unter die Versiegelung dringen kann. Der Boden kann dann durchaus stehende Nässe und eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum vertragen. Trotzdem sollte man darauf achten, Pfützen aufzuwischen und regelmäßig zu lüften. Hin und wieder empfiehlt es sich, den Boden erneut einzuwachsen oder einzuölen.

 

Bild: BÄDERWELT

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