Badplanung mit Holz

Aber wie ist dann zu erklären, dass ganze Schiffe aus Holz gebaut werden und gegen jede Anfeindung des Wassers gefeit sind? Außerdem hat Holz eine antibakterielle Wirkung. Bestimmte Holzarten wie Lärche, Kiefer oder Eiche nehmen Bakterien auf und töten sie ab. Und man muss nicht einmal die traditionelle chinesische Medizin bemühen, für die Holz das Element ist, das für Kraft und Lebensenergie steht, um zu erkennen, dass es uns guttut, wenn wir uns damit umgeben.
Holz gibt Wärme
Mit seiner besonderen Haptik und der individuellen Maserung fühlt sich Holz nie gleich an, aber immer warm. Tatsächlich ist es so, dass das Wasser in einer Holzbadewanne länger warm bleibt als in einer Guss- oder Acrylwanne. Menschen frieren auch weniger in einem Bad, das mit Holz gestaltet ist. Denn das täuscht dem Gehirn einige Grade mehr Raumtemperatur vor. So spart man mit einem Holz-Ambiente sogar noch Heizkosten.
Die Qual der Wahl
Welche Holzart man wählt, ist dann eher eine Frage des Geschmacks. Weltweit gibt es rund
sechzigtausend verschiedene Hölzer. Heimische Laub- und Nadelbäume wie Kiefer, Fichte, Birke oder Ahorn haben eher ein helles, gelbliches Holz mit größerer Maserung und eignen sich für einen rustikalen Landhaus-Look. Esche, Buche und verschiedene Eichen haben einen kühlen Grauschimmer, der sehr gut zu modernen, puristischen Einrichtungselementen passt. Im Trend liegen dunkle Hölzer wie Teak, Mahagoni oder Wenge, die mit Edelstahl oder Granit kombiniert besonders elegant wirken. Staub oder Handtuchflusen sind auf den dunklen Hölzern allerdings sichtbarer als auf hellen und verlangen intensive Pflege. Helles Holz hat darüber hinaus den Vorteil, dass es mehr Licht reflektiert und damit kleine Bäder luftiger wirken lässt.
Richtig gepflegt
Um zu verhindern, dass das Holz durch die Feuchtigkeit im Bad aufquillt sollte man das Material nur nebelfeucht abwischen und zwei Mal pro Jahr mit Hartwachsöl einreiben. Dies schützt die Oberfläche und lässt so Wasser und Schmutzpartikel einfach abperlen. Bei Holzverkleidungen an Decken und Wänden sollte man für eine ausreichende Hinterlüftung sorgen, damit sich kein Kondenswasser bilden kann. So bringt man ein Stück Natur in den Alltag, die für Entspannung sorgt.
Bild: BÄDERWELT
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