Familienbad richtig planen

Was sind die größten Fehler, die Eltern bei der Planung eines Familienbades machen?
Sie legen zu viel Wert auf Design und Ästhetik. Ein Familienbad muss leben, pragmatisch sein und Kindern unbeschwerte Spielräume ermöglichen. Lieber warm und kunterbunt als zu kühl und kantig.
Welche Spielräume sind nötig?
Gut ist ein separates WC und im Badezimmer zwei Waschplätze, eine Wanne plus Extra-Dusche. Das entschärft den täglichen Familienstau im Bad. Eine extralange Duschstange mit Handbrausen für die Kids in Augenhöhe sorgt allein deshalb für Spaß, weil das Wasser nicht aus über 2 m Höhe auf ihre Köpfchen prasselt. Für unfallfreie Rundungen und kleine Sitzplätze am Wannenrand sorgen Abmauerungen mit Wedi Bauplatten und Mosaiken, die sich der Form anpassen.
Was hilft dem Nachwuchs im Bad?
Zunächst einmal geht es darum, den Kids die Freude an der eigenen Körperpflege beizubringen. Personalisierte Accessoires wie Zahnputzbecher mit Namen, Waschlappen mit lustigen Figuren oder ein Schränkchen für die Aufbewahrung individueller Accessoires helfen dabei, dass die Kids Ordnung halten. Hauptsache: Es macht Spaß!
Gibt es Gefahren für Kinder?
Ja, z. B. elektrische Geräte, die mit Feuchtigkeit in Verbindung kommen oder auch Rutschgefahren in Dusche, Wanne und auf glitschigen Fliesen. Achten Sie darum auf Kacheln der Rutschfestigkeitsklasse R9, vermeiden Sie scharfe Ecken und Kanten und sorgen Sie dafür, dass Kleinkinder eine Gummimatte in Dusche und Wanne haben.
Bild: BÄDERWELT







