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Balkon und Terrasse blühen auf

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen dazu verführen, schon einmal probeweise die Balkontür zu öffnen, lohnt es sich, den frischen Duft nach Frühling tief einzuatmen, um ihn dann mit bunten Frühlingsblühern noch zu verstärken.

Nie ist die Lust auf Blumen so groß wie zum Winterende! Dieses Bedürfnis lässt sich jetzt beim Gärtner oder Floristen in vollem Umfang befriedigen: Außer den beliebten Tulpen, Narzissen und Hyazinthen bieten sich dort viele andere Frühblüher an, die uns mit ihren Düften und ihrem Farbreichtum im Nu in Frühlingslaune versetzen. Balkonbesitzer können so der Natur ein paar Wochen voraus sein und ihren Balkon oder die Terrasse frühzeitig in ein buntes Blumenmeer verwandeln.

Der Duft des Frühlings

Seit Alters her ist bekannt, dass nicht nur Farben, sondern auch Düfte Einfluss auf Seele und Körper des Menschen haben. Besonders frühlingsduftende Pflanzen wecken positive Emotionen und lassen die Wintertristesse schnell Vergangenheit werden. Die über den Geruchssinn aufgenommenen Reize werden an das Gehirn weitergeleitet und lösen eine Reihe von körperlichen und emotionalen Reaktionen aus. Wenn man selbst nach Jahren einem Duft wieder begegnet, den man mit einem persönlichen Erlebnis verbindet, tauchen spontan Bilder und Erinnerungen aus dem Unterbewusstsein auf. So ist es auch mit dem Frühlingsbeginn – man erinnert sich sofort an den Duft von frischem Grün und Blüten, von Sonne auf der Haut und einem lauen Lüftchen ... gleich sieht die Welt ganz anders aus.

Die Blumenwelt steht offen

Wer sich also mit duftenden Pflanzen den Frühling um die Nase wehen lassen möchte, sollte Hyazinthen und Duft-Veilchen (Viola odorata) in Kübeln und Töpfen auf dem Balkon oder der Terrasse platzieren. Sie verströmen sowohl für Menschen als auch für Insekten unwiderstehliche Aromen. Wer Balkongeländer mit bunten Frühlingskästen schmücken will, ist mit Stiefmütterchen als Grundbepflanzung gut beraten. Sie sind robust, farbenfroh und blühen bis weit in den Mai hinein. Ein tolles Rezept gegen Wintermüdigkeit sind auch die fröhlich-bunten Kissenprimeln. Von Stiefmütterchen und Primeln gibt es jedes Jahr neue Sorten in immer neuen Farbtönen. Zwischen ihnen machen sich einige Tulpen, Tausendschönchen in Rot und Weiß und ein dicker Busch Vergissmeinnicht gut. Tausendschönchen sind nicht nur in Rosa, sondern auch in reinem Weiß und in Dunkelrot zu haben. Vergissmeinnicht wirken am schönsten in Gruppen, als himmelblaue oder sogar rosa Blütenwolken. Dazu passen hervorragend Krokusse, Zwergiris, Blausternchen und etwas später die ersten Maiglöckchen und Anemonen. Aber auch die etwas selteneren Balkonschönheiten wie Ranunkeln und früh blühendes Alpenveilchen sollten nicht vergessen werden. In größeren Kübeln finden auch früh blühende Sträucher wie Zierkirsche, Mandelbäumchen, Ginster und Zwerg-Rhododendron einen Platz auf dem Balkon und der Terrasse. Sie blühen nicht nur wunderschön, sondern einige, wie zum Beispiel die Zierkirsche, faszinieren auch durch ihren intensiven Duft.

Die Menge macht’s

Kleiner Tipp am Rande: Nur keine Hemmungen beim Pflanzen! Frühlingsblumen können ruhig dicht zusammen in Gefäße gepflanzt werden, dann wirken sie besonders üppig. Denn anders als später die Sommerblumen wachsen sie kaum noch weiter und machen sich nicht gegenseitig den Platz streitig.
Also, haben Sie am Samstagmorgen schon was vor? Werfen Sie sich in frühlingshaften Blumenkaufrausch, immer der Nase nach und „klotzen, nicht kleckern“!

 

Bild: CMA

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