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Hortensien lieben es üppig

Üppige, ballförmige Blütendolden, die in traumhaftem Rosé oder Violett, strahlendem Weiß oder intensivem Blau leuchten – das sind die Markenzeichen der Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla).

Um die bunten Seiten des Landlebens zu genießen, muss man jedoch nicht unbedingt in ländlicher Umgebung wohnen: Mit blühenden Hortensien im Topf oder Kübel kann sich jeder Gartenfreund die heiter-ungezwungene Atmosphäre in kleinem Maßstab auch auf die Terrasse, den Balkon oder in den Eingangsbereich holen. Das Schönste: Jede schattige Ecke wird durch sie zum echten Blickfang!

Schöner Schein

Hortensien haben sommergrüne, bis 7 cm breite und bis zu 20 cm lange Blätter. Die Blüten, die sie von Juni bis in den September schmücken, plustern sich in ihrer Schönheit regelrecht auf und verdecken große Teile des Blattwerks. Sie stehen in meist ballförmigen, dicht geschlossenen, doldenartigen Blütenständen, die je nach Sorte einen Durchmesser von bis zu 20 cm haben können. Bei den Blütenbällen handelt es sich eigentlich „nur“ um Scheinblüten aus blütenblattartigen Kelchblättern, die Insekten anlocken. Die echten Blüten sitzen wesentlich kleiner und unscheinbarer in der Mitte der Dolde. Bei den Bauernhortensien gibt es neben den ballförmigen Sorten auch die so genannten Tellerhortensien. Sie haben eine tellerförmige Blüte mit einem Kranz auffallender großer Scheinblüten am Rand. Die Lust auf üppige Farben in einer kühlen Designerwelt aus Glas und Chrom beschert der Hortensie seit einigen Jahren ein starkes Comeback: Früher erblühte sie in nostalgischer Zartheit, heute sind die Blütenfarben neuer Züchtungen satt und warm und von beeindruckender Leuchtkraft. Das Farbspektrum der Hortensienblüten umfasst neben Weiß zahlreiche Rosa-, Rot- und Blautöne. Eine Besonderheit bei Hortensien ist, dass die Blaufärbung einiger Sorten durch den pH-Wert des Bodens, also die Düngung, beeinflusst werden kann.

Als Single oder glücklich verpartnert

Durch ihren kompakten Wuchs und ihre auffallenden Blüten kommen Bauernhortensien sehr gut als Einzelpflanze zur Geltung. Solo sind üppig blühende Hortensien zum Beispiel in nostalgisch anmutenden Pflanzkübeln aus Terrakotta ein Gewinn für jeden Balkon oder Terrasse und verbreiten romantisches Flair. Mehrere Hortensien beieinander haben sogar auf Entfernung eine enorme Farbwirkung. Im Beet lassen sich Hortensien auch gut mit Stauden kombinieren, zum Beispiel mit Pfingstrosen, Türkenmohn und Tränendem Herz oder mit Funkien, Taglilien und Astilben – Stauden, die wie die Hortensie ursprünglich aus Ostasien stammen

Wie hat sie’s denn gerne?

Die Hortensie liebt es, hell und kühl zu stehen. Auf der Terrasse und dem Balkon braucht sie einen geschützten, luftigen und leicht schattigen Platz. Am wohlsten fühlt sie sich bei moderaten Temperaturen – im Sommer reichen ihr 20 Grad Celsius vollkommen aus. Ideal ist ein gleichmäßig feuchter, humoser und gut wasserdurchlässiger Boden, der sauer bis neutral sein sollte. Für Hortensien in Töpfen und Kübeln ist Rhododendronerde hervorragend geeignet. Der lateinische Name der Hortensie, „Hydrangea“, bedeutet „Wasserschlürferin“, womit ein weiteres Bedürfnis der Hortensie angesprochen ist. Während der Blüte schätzt sie es, regelmäßig gegossen zu werden – mit Vorliebe trinkt sie entkalktes Wasser. Bei hohen Temperaturen lieben Hortensien eine erfrischende Dusche mit kühlem Nass – und der Pflanzenfreund wird mit beeindruckendem Blütenreichtum belohnt!

 

Bild: CMA

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