Januar

Nach den Weihnachtstagen verbreiten blühende Schnittblumen einen Hauch von Frühling. Hier die wichtigsten Pflegetipps und Wissenswertes rund ums Thema Blumen.

Das richtige Licht für Pflanzen im Winter
Im Winter sind die Tage für viele Zimmerpflanzen zu kurz. Sie bekommen zu wenig Licht. Ihre Gesundheit, Wachstum und Blütenentwicklung hängen aber unmittelbar vom Licht ab. Heutzutage gibt es ein breites Spektrum an speziellen Pflanzenlampen, die sich sowohl durch ihr Design als auch mit verschiedenen Lichttönen in nahezu jedes Ambiente einfügen lassen.


Narzissen separat in Wasser stellen
Wer Narzissen mit anderen Schnittblumen kombinieren möchte, sollte berücksichtigen, dass diese schönen Frühlingsboten aus der frischen Schnittstelle einen milchigen Saft absondern, der das Leben anderer Blumen verkürzt. Narzissen können aber gut in gemischten Sträußen verwendet werden, wenn man sie für mehrere Stunden oder über Nacht separat in Wasser stellt, bis aus der Schnittstelle kein Schleim mehr abgegeben wird. Ganz wichtig: Die Stiele nach dieser „Quarantänephase“ nicht wieder neu anschneiden.
 
Niedrige Temperaturen – längere Blütezeit
In den Wintermonaten werden neben vorgetriebenen Tulpen, Narzissen und Hyazinthen auch zahlreiche Kleinzwiebelblumen in Töpfen angeboten. Dazu gehören unter anderem Vorfrühlingsanemonen (Anemone blanda), Krokusse und Zwergiris. Diese zierlichen Frühlingsboten blühen länger, wenn sie in der Wohnung nicht zu warm stehen. Ideal ist beispielsweise ein heller Fensterplatz in einem kühlen Schlafzimmer oder im Flur.
 
Zwiebelblumen für Gefäße mit Durchblick 
Mitten im Winter, schon lange vor dem offiziellen Frühlingsbeginn, sind Tulpen, Narzissen und viele andere Zwiebelblumen als blühende Topfpflanzen erhältlich. Der schnelle Blick auf die schwarzen Kunststoffgefäße, in denen die Pflanzen wachsen, lässt kaum erahnen, welche außergewöhnlichen Gestaltungsmöglichkeiten Zwiebelblumen bieten: Mit etwas Vorsicht kann die Erde von den Wurzeln entfernt werden und das filigrane Wurzelwerk der Zwiebelblumen wird sichtbar – in Glasgefäßen arrangiert, entstehen auf diese Weise besondere Schmuckstücke fürs Wohnzimmer. Für diese Dekorationsidee braucht man nichts weiter als einige vorgetriebene Zwiebelblumen, schöne Glasgefäße mit ausreichend großen Öffnungen und kleine Steine. Sehr effektvoll sind weiße Kieselsteine, und auch Muscheln lassen sich als „Fundament“ für die Zwiebeln verwenden. Am einfachsten ist es, die an den Wurzeln haftende Erde unter fließendem Wasser zu entfernen. Dann können die Zwiebelblumen in die mit einem Teil der Kieselsteine gefüllten Glasgefäße „gepflanzt“ werden. Wichtig ist dabei, dass die Zwiebeln oberhalb der Wurzeln platziert werden, denn später dürfen sich nur die Wurzeln, nicht aber die Zwiebeln im Wasser befinden. Falls die Standfestigkeit der Pflanzen nicht ausreicht, können die Zwiebeln an den Seiten zusätzlich mit den restlichen Kieseln stabilisiert werden. Zum Schluss wird Wasser eingefüllt, bis es die Wurzeln erreicht hat.
 
Bild: Grünes Presseportal
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