Wertvolles Profiwissen für private Bauherren
Mindestens genauso komplex wie die sichtbare äußere Hülle eines Daches ist dessen wertvolles Innenleben - nur eben besser versteckt. Welche Holzkonstruktionen in jedem Fall unerlässlich sind und welche essentiellen Aufgaben Sparren, Pfetten und Co. für das gesamte Haus erfüllen, erläutern die Experten von dach.de, dem führenden Onlineportal rund ums Dach.
Pfetten:
Pfetten sind parallel zu Traufe und Dachfirst verlaufende Balken im Dachstuhl. Diese Längsbalken dienen als statische Auflager für die Sparren.
Sparren:
Dabei handelt es sich um die von der Traufe zum First verlaufenden Balken bzw. Träger des Dachstuhls. Die Sparren tragen die Dachhaut wie Dachziegel oder -steine, Schiefer, Metalldachsysteme, etc.
Konterlattung:
Als Konterlattung bezeichnet man die Quereinlattung zum Fixieren der Dachziegel oder anderer Dacheindeckungsmaterialien. Eine Konterlattung ist aber auch bei Wand- oder Deckenverkleidungen erforderlich. Die Unterkonstruktion gleicht Unebenheiten aus und sorgt für eine ausreichende Hinterlüftung.
Unterdeck- / Unterspannbahnen:
Im ausgebauten Dach schützen Unterspannbahnen die Dachkonstruktion vor Schmutz und Feuchteintrag während der Bauphase (Notdach). Zudem bilden sie die geforderte so genannte zweite wasserführende Ebene, die im Falle eines Schadens an der Dachhaut (z.B. durch Sturm) die Funktion der Niederschlagsableitung übernimmt. Unterspannbahnen werden in der Regel aus Kunststoffen wie PU, PVC oder Polyethylen hergestellt. Wird - wie heute üblich - die gesamte Tiefe des Sparrenzwischenraums für die Wärmedämmung genutzt (Vollsparrendämmung), werden so genannte diffusionsoffene Unterspannbahnen eingebaut. Diese sind hochdampfdurchlässig und werden direkt auf der Dämmung verlegt.
Dämmung:
Hierbei unterscheidet man zwischen Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung. Während die Aufsparrendämmung auf den Sparren angebracht ist, wird die Dämmung bei der Zwischen- bzw. Untersparrendämmung von innen montiert, entweder zwischen oder unter den Sparren.
Aufsparrendämmung:
Hierbei werden feste Platten aus Steinwolle oder anderen Materialien oberhalb der Sparren auf einer Holzschalung verlegt, so dass die Dämmschicht eine durchgehende wärmebrückenfreie Fläche bildet. Darauf kommen anschließend die Unterdeckbahn, die Konterlattung, die Traglattung und die Eindeckung. So bleibt ein attraktives Gebälk auf der Wohnraumseite sichtbar.
Zwischensparrendämmung:
Dabei wird die Dämmung und die Holzkonstruktion vor Feuchtigkeit aus der Innenraumluft geschützt, indem auf der Rauminnenseite eine zusätzliche Klimamembran oder Dampfbremsfolie .verlegt und rundum an alle begrenzenden Bauteile luftdicht angeschlossen wird. Für die Zwischensparredämmung können sowohl Stein-, als auch Glaswolle, Ultimate sowie Naturdämmstoffe verwendet werden.
Untersparrendämmung:
Auch hierbei handelt es sich um zusätzliche Innendämmung. Dafür wird auf der Unterseite der Sparren in die Zwischenräume einer ohnehin meist benötigten Konterlattung (Unterkonstruktion) eine zusätzliche Dämmschicht eingebracht. Diese Dämmschicht kann je nach Qualität eine ggf. vorhandene Zwischensparrendämmung um bis zu 30 Prozent verbessern.
Dampfsperren / Dampfbremsen / Klimamembranen:
Um unnötige Wärmeverluste und Feuchteschäden zu vermeiden, fordert die Energieeinsparverordnung eine luftdichte Schicht auf den Dachinnenraumseite. Luftdicht angeschlossen - schützt sie die Dachkonstruktion und die Dämmung gegen eindringenden Wasserdampf. Für diese Luftdichtebene werden meist Kunststofffolien verwendet. Man unterscheidet hier Dampfsperren und Dampfbremsen mit konstantem von Klimamembranen mit variablem Dampfdiffusionswiderstand.
Kostenlose Informationsbroschüre
Zum Thema "Alles rund ums Dach" bietet dach.de eine Informationsbroschüre für Bauherren und Renovierer an. Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden unter e-mail: info@dach.de oder Fax 0821 - 567 62 87.
Bild: dach.de
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Pfetten:
Pfetten sind parallel zu Traufe und Dachfirst verlaufende Balken im Dachstuhl. Diese Längsbalken dienen als statische Auflager für die Sparren.
Sparren:
Dabei handelt es sich um die von der Traufe zum First verlaufenden Balken bzw. Träger des Dachstuhls. Die Sparren tragen die Dachhaut wie Dachziegel oder -steine, Schiefer, Metalldachsysteme, etc.
Konterlattung:
Als Konterlattung bezeichnet man die Quereinlattung zum Fixieren der Dachziegel oder anderer Dacheindeckungsmaterialien. Eine Konterlattung ist aber auch bei Wand- oder Deckenverkleidungen erforderlich. Die Unterkonstruktion gleicht Unebenheiten aus und sorgt für eine ausreichende Hinterlüftung.
Unterdeck- / Unterspannbahnen:
Im ausgebauten Dach schützen Unterspannbahnen die Dachkonstruktion vor Schmutz und Feuchteintrag während der Bauphase (Notdach). Zudem bilden sie die geforderte so genannte zweite wasserführende Ebene, die im Falle eines Schadens an der Dachhaut (z.B. durch Sturm) die Funktion der Niederschlagsableitung übernimmt. Unterspannbahnen werden in der Regel aus Kunststoffen wie PU, PVC oder Polyethylen hergestellt. Wird - wie heute üblich - die gesamte Tiefe des Sparrenzwischenraums für die Wärmedämmung genutzt (Vollsparrendämmung), werden so genannte diffusionsoffene Unterspannbahnen eingebaut. Diese sind hochdampfdurchlässig und werden direkt auf der Dämmung verlegt.
Dämmung:
Hierbei unterscheidet man zwischen Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung. Während die Aufsparrendämmung auf den Sparren angebracht ist, wird die Dämmung bei der Zwischen- bzw. Untersparrendämmung von innen montiert, entweder zwischen oder unter den Sparren.
Aufsparrendämmung:
Hierbei werden feste Platten aus Steinwolle oder anderen Materialien oberhalb der Sparren auf einer Holzschalung verlegt, so dass die Dämmschicht eine durchgehende wärmebrückenfreie Fläche bildet. Darauf kommen anschließend die Unterdeckbahn, die Konterlattung, die Traglattung und die Eindeckung. So bleibt ein attraktives Gebälk auf der Wohnraumseite sichtbar.
Zwischensparrendämmung:
Dabei wird die Dämmung und die Holzkonstruktion vor Feuchtigkeit aus der Innenraumluft geschützt, indem auf der Rauminnenseite eine zusätzliche Klimamembran oder Dampfbremsfolie .verlegt und rundum an alle begrenzenden Bauteile luftdicht angeschlossen wird. Für die Zwischensparredämmung können sowohl Stein-, als auch Glaswolle, Ultimate sowie Naturdämmstoffe verwendet werden.
Untersparrendämmung:
Auch hierbei handelt es sich um zusätzliche Innendämmung. Dafür wird auf der Unterseite der Sparren in die Zwischenräume einer ohnehin meist benötigten Konterlattung (Unterkonstruktion) eine zusätzliche Dämmschicht eingebracht. Diese Dämmschicht kann je nach Qualität eine ggf. vorhandene Zwischensparrendämmung um bis zu 30 Prozent verbessern.
Dampfsperren / Dampfbremsen / Klimamembranen:
Um unnötige Wärmeverluste und Feuchteschäden zu vermeiden, fordert die Energieeinsparverordnung eine luftdichte Schicht auf den Dachinnenraumseite. Luftdicht angeschlossen - schützt sie die Dachkonstruktion und die Dämmung gegen eindringenden Wasserdampf. Für diese Luftdichtebene werden meist Kunststofffolien verwendet. Man unterscheidet hier Dampfsperren und Dampfbremsen mit konstantem von Klimamembranen mit variablem Dampfdiffusionswiderstand.
Kostenlose Informationsbroschüre
Zum Thema "Alles rund ums Dach" bietet dach.de eine Informationsbroschüre für Bauherren und Renovierer an. Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden unter e-mail: info@dach.de oder Fax 0821 - 567 62 87.
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