Das Prinzip der Solarwärme
Ob zur Gewinnung von Warmwasser für Bad oder Küche oder um die Heizung zu unterstützen – schon die kleinste Ausführung einer solarthermischen Anlage wandelt selbst diffuses Sonnenlicht ganzjährig in Wärme um.
Warmes Wasser
Mit einer Solaranlage können durchschnittlich bis zu 60 Prozent der benötigten Energie für die Brauchwassererwärmung gewonnen werden. Im Sommer sogar volle 100 Prozent. Kernstück der Anlage zur Wärmegewinnung, ist der Kollektor. Darin passiert in etwa Folgendes: Eine schwarz gefärbte „Empfangsfläche“, der Absorber, nimmt die Sonnenenergie auf und wandelt diese in Wärme um. Die eingefangene Wärme geht an ein Trägermedium im Inneren über. Dieses wird zum Wärmetauscher geleitet oder strömt selbst dorthin. Das vorbeizirkulierende, kalte Brauchwasser erwärmt sich dabei und fließt in einen Speicher. Von dort kann es über die Zapfstellen überall im Haus abgerufen und zum Duschen, Baden und im gesamten Haushalt verwendet werden.
Sparen beim Heizen
Außer zur Bereitung von Warmwasser kann die Solarthermie auch zum Heizen eingesetzt werden. Im Jahresdurchschnitt kann die Sonne etwa 20 Prozent der Heizenergie liefern – in sehr gut gedämmten Häusern sogar 100 Prozent. Das System zur Heizungsunterstützung funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine Anlage zur Trinkwassererwärmung. Es setzt aber mehr Kollektorfläche und einen anderen, größeren Speicher voraus – und ist damit teurer als Brauchwasseranlagen. Andererseits kann der solare Gewinn verdoppelt werden. Denn der größte Teil der Energie wird in einem Haus für die Beheizung aufgewendet. Anlagen zur solaren Heizungsunterstützung arbeiten mit einem so genannten Pufferspeicher. Das ist ein Behälter aus Edelstahl, der nicht vom Wasser durchflossen wird, sondern nur als Wärmespeicher für Heizung oder Solaranlage dient. Im äußeren Bereich befindet sich das Heizungswasser, im Inneren das Trinkwasser. Die Solaranlage erwärmt zunächst das Heizungswasser. Über die große Oberfläche des Edelstahlspeichers wird das Trinkwasser auf die notwendige Temperatur gebracht.
Jeder Quadratmeter wird gefördert
Investitionen in Solaranlagen für die Heizung und Trinkwassererwärmung werden vom Staat pro Quadratmeter Kollektorfläche gefördert. Die alleinige Energieversorgung von Gebäuden mit Solaranlagen ist derzeit nicht möglich. Solaranlagen müssen kombiniert werden, am Besten mit Holzheizungen, Wärmepumpen oder Brennwertgeräten.
Wichtig bei der Entscheidung für neue Energiespartechnik: Eine gute Energieberatung ist das A und O für jeden, der den Energieverbrauch seines Hauses senken will. Der Berater entdeckt womöglich Schwachstelen am Haus, wo sinnvoll mit wenig Aufwand zusätzlich viel gespart werden kann und er gibt Tipps für weitere Sanierungsoptionen.
In acht Schritten zum Zuschuss
Allen Solarwärmenutzern winken attraktive Zuschüsse aus einem staatlichen Förderprogramm. Der erste Schritt sollte zum Fachhandwerker führen. Er ist für die Planung und Installation einer Solarwärmeanlage der richtige Ansprechpartner. Sobald die Anlage geplant ist, besorgen sich Solar-Interessenten den Antrag. Zu diesem Zeitpunkt sollte noch kein Vertrag mit dem Handwerksbetrieb abgeschlossen werden. Den Antrag gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Der ausgefüllte Antrag geht per Post an das BAFA, danach kann der Handwerker mit der Installation beauftragt werden. Vorsicht: Wer schon vor der Antragstellung beauftragt, verstößt gegen die Förderbestimmungen! Außerdem geschieht ein vor dem zugesichterten Zuwendungsbescheid erteilter Installationsauftrag auf eigenes finanzielles Risiko. Denn es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung oder eine bestimmte Förderhöhe.
Nach Abschluss der Installation bestätigt der Handwerker schriftlich die Betriebsbereitschaft der Anlage. Diese Bestätigung, die Rechnung und der ausgefüllte Verwendungsnachweis werden nun an das BAFA geschickt. Nach positiver Prüfung dieser Unterlagen wir der bewilligte Zuschuss ausgezahlt.
Bild: dena
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Warmes Wasser
Mit einer Solaranlage können durchschnittlich bis zu 60 Prozent der benötigten Energie für die Brauchwassererwärmung gewonnen werden. Im Sommer sogar volle 100 Prozent. Kernstück der Anlage zur Wärmegewinnung, ist der Kollektor. Darin passiert in etwa Folgendes: Eine schwarz gefärbte „Empfangsfläche“, der Absorber, nimmt die Sonnenenergie auf und wandelt diese in Wärme um. Die eingefangene Wärme geht an ein Trägermedium im Inneren über. Dieses wird zum Wärmetauscher geleitet oder strömt selbst dorthin. Das vorbeizirkulierende, kalte Brauchwasser erwärmt sich dabei und fließt in einen Speicher. Von dort kann es über die Zapfstellen überall im Haus abgerufen und zum Duschen, Baden und im gesamten Haushalt verwendet werden.
Sparen beim Heizen
Außer zur Bereitung von Warmwasser kann die Solarthermie auch zum Heizen eingesetzt werden. Im Jahresdurchschnitt kann die Sonne etwa 20 Prozent der Heizenergie liefern – in sehr gut gedämmten Häusern sogar 100 Prozent. Das System zur Heizungsunterstützung funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine Anlage zur Trinkwassererwärmung. Es setzt aber mehr Kollektorfläche und einen anderen, größeren Speicher voraus – und ist damit teurer als Brauchwasseranlagen. Andererseits kann der solare Gewinn verdoppelt werden. Denn der größte Teil der Energie wird in einem Haus für die Beheizung aufgewendet. Anlagen zur solaren Heizungsunterstützung arbeiten mit einem so genannten Pufferspeicher. Das ist ein Behälter aus Edelstahl, der nicht vom Wasser durchflossen wird, sondern nur als Wärmespeicher für Heizung oder Solaranlage dient. Im äußeren Bereich befindet sich das Heizungswasser, im Inneren das Trinkwasser. Die Solaranlage erwärmt zunächst das Heizungswasser. Über die große Oberfläche des Edelstahlspeichers wird das Trinkwasser auf die notwendige Temperatur gebracht.
Jeder Quadratmeter wird gefördert
Investitionen in Solaranlagen für die Heizung und Trinkwassererwärmung werden vom Staat pro Quadratmeter Kollektorfläche gefördert. Die alleinige Energieversorgung von Gebäuden mit Solaranlagen ist derzeit nicht möglich. Solaranlagen müssen kombiniert werden, am Besten mit Holzheizungen, Wärmepumpen oder Brennwertgeräten.
Wichtig bei der Entscheidung für neue Energiespartechnik: Eine gute Energieberatung ist das A und O für jeden, der den Energieverbrauch seines Hauses senken will. Der Berater entdeckt womöglich Schwachstelen am Haus, wo sinnvoll mit wenig Aufwand zusätzlich viel gespart werden kann und er gibt Tipps für weitere Sanierungsoptionen.
In acht Schritten zum Zuschuss
Allen Solarwärmenutzern winken attraktive Zuschüsse aus einem staatlichen Förderprogramm. Der erste Schritt sollte zum Fachhandwerker führen. Er ist für die Planung und Installation einer Solarwärmeanlage der richtige Ansprechpartner. Sobald die Anlage geplant ist, besorgen sich Solar-Interessenten den Antrag. Zu diesem Zeitpunkt sollte noch kein Vertrag mit dem Handwerksbetrieb abgeschlossen werden. Den Antrag gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Der ausgefüllte Antrag geht per Post an das BAFA, danach kann der Handwerker mit der Installation beauftragt werden. Vorsicht: Wer schon vor der Antragstellung beauftragt, verstößt gegen die Förderbestimmungen! Außerdem geschieht ein vor dem zugesichterten Zuwendungsbescheid erteilter Installationsauftrag auf eigenes finanzielles Risiko. Denn es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung oder eine bestimmte Förderhöhe.
Nach Abschluss der Installation bestätigt der Handwerker schriftlich die Betriebsbereitschaft der Anlage. Diese Bestätigung, die Rechnung und der ausgefüllte Verwendungsnachweis werden nun an das BAFA geschickt. Nach positiver Prüfung dieser Unterlagen wir der bewilligte Zuschuss ausgezahlt.
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