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Energieeffizienz mit Alpenblick

Heile (Um)welt im Allgäu: das Mehrfamilienhaus der Familie Ambros spart nach einer Rundum-Sanierung rekordverdächtige Energiemengen ein.

Das Bauen liegt der Familie Ambros offenbar in den Genen: Schon der Großvater baute 1964 in Hopferau ein für die Gegend typisches Mehrfamilienhaus. Die Entscheidung, aus diesem Altbau ein modernes und nach allen Regeln der heutigen Energiesparkunst effizientes Gebäude zu machen, traf sein Enkel Josef Ambros. Ziel war es, das Haus als rentables Vermietungsobjekt zu sichern, das sich auf dem heutigen Immobilienmarkt durchsetzen kann. Die Sanierung wurde vom Familienunternehmen Ambros selbst durchgeführt. Eine perfekte Gelegenheit, potenziellen Kunden zu zeigen, worauf sich ihr innovativer Holzbaubetrieb spezialisiert hat und wie eine mustergültige Sanierung aussieht.

 

5 Schritte zum Niedrigenergiehaus

 

Möglich wurde die hocheffiziente Sanierung in einem Modellvorhaben der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und mit einer Reihe von gut aufeinander abgestimmten Maßnahmen: Im ersten Schritt erfolgte die Dämmung der Außenwände mit vorgesetzten, bereits gedämmten Holzständerwänden. Zusätzlich wurde das Dach angehoben, um das Dachgeschoss besser nutzen zu können. Sämtliche Fenster sind dreifach verglast. Für wohlige Wärme wird ein zentraler Holzpelletkessel sorgen – unterstützt von einer Solarkollektoranlage, die auch zur Warmwasserbereitung genutzt werden soll. Da das Haus an einer viel befahrenen Umgehungsstraße liegt, war es Familie Ambros besonders wichtig, den Schallschutz für die Mieter zu optimieren. Jede Wohnung wurde mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Die sorgt jetzt für frische Luft – Lärm- und Abgasemissionen bleiben draußen. 

 

Zufriedene Mieter im „neuen“ Altbau

 

Zentraler Blickfang sind jetzt die großflächig verglasten Wintergärten nach Süden, die für zusätzliches Licht und Wärme sorgen. Von dort aus geben die insgesamt sechs Wohnungen den Blick auf die Alpen frei. Das Haus kommt jährlich mit 1,5 Liter Heizöl je Quadratmeter Wohnfläche aus, anstelle von 25 Litern vor der Sanierung. Effekte verzeichneten die Bewohner schon nach dem ersten Winter: so wurde von Seiten der Mieter etwa berichtet, dass nur einmal geheizt werden musste. Beispielhaft zeigt das Allgäuer Mehrfamilienhaus, wie aus einem Altbau ein modernes und hocheffizientes Wohnhaus wird. Und das Familienunternehmen Ambros hat jetzt das perfekte Aushängeschild für sanierungswillige Kunden.

 

Bild: dena

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