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Neue Heizung als Modernisierungs- Maßnahme

Was bewegt Hausbesitzer, ihre eigenen vier Wände energetisch und ökologisch fit zu machen?

Die Kampagne „Klima sucht Schutz“ hat nachgefragt. In einer aktuellen Studie untersucht die Kampagne die Zielgruppe „Modernisierer“ unter ihren Nutzern. Das Ergebnis: Steigende Energiepreise (95 Prozent) sind das Hauptmotiv für Modernisierungsmaßnahmen, gefolgt von dem Wunsch, die Umwelt zu schützen (68 Prozent). Fast jeder Zweite fühlt sich von Fördermitteln und Online-Beratung zu Modernisierungsmaßnahmen motiviert.

 

Informationslücke Fördermittel

 

Am häufigsten nennen die Befragten für eine geplante bzw. umgesetzte Maßnahme die Erneuerung der Heizungsanlage (59 Prozent), danach die Fassadendämmung (48 Prozent) gefolgt von neuen Fenstern (46 Prozent) und Dachdämmung. Für jeden Zweiten sind die zu hohen Kosten der Grund, weswegen eine empfohlene Maßnahme nicht umgesetzt wird. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) hat für Modernisierungsmaßnahmen, wie Wärmedämmung oder neue Heizung, keine Fördermittel beantragt. Ergebnislose Suche, Unkenntnis und komplizierte Beantragung sind hierfür die Gründe.

 

Zu alte Heizkessel austauschen

 

Auch wenn der alte Heizkessel die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte noch einhält, sollte über eine Generalüberholung nachgedacht werden. Der Austausch lohnt sich vor allem bei Gasheizkesseln, die älter als 25 Jahre sind. Alte Kessel arbeiten ganzjährlich mit hoher Temperatur, da sie noch nicht über eine witterungsgeführte Regelung verfügen. Sie sind nur mäßig wärmegedämmt. Zudem verbraucht die ständig brennende Zündflamme etwa 50 Euro für Gas im Jahr. Viele weitere Fakten kommen zusammen, durch die Energie verschwendet wird und wodurch der Oldie-Kessel in Frage gestellt wird.
 

Neue Heizkörper sind sparsamer

 

Kaum einer weiß, dass schon der Austausch alter Heizkörper gegen neue, richtig positioniert und hydraulisch abgeglichen, zu einer Ersparnis von bis zu 15 Prozent führen kann. Warum arbeiten alte Heizkörper nicht mehr effektiv? Die Temperatur lässt sich häufig nicht richtig einstellen. Thermostatventile hingegen lassen sich gradgenau regulieren. Die Technik der Zukunft setzt außerdem auf Heizungsanlagen, die vom Wohnraum aus gesteuert werden können bzw. sich anhand einer programmierbaren Raumtemperatur regeln lassen.

 

Den Fachmann um Rat fragen

 

Die Befragung eines Heizungs-Fachberaters hinsichtlich der Investitionsschritte ist ebenfalls ratsam, wenn man sich unsicher ist. Er überprüft die Komponenten der Heizungsanlage vom Kessel über die Regelung bis hin zu den Heizkörpern und entdeckt somit Ursachen und Schwachstellen der alten Anlage. Der Fachmann kann den nötigen Handlungsbedarf genau definieren. Denn getestet und berechnet werden die Funktion und der Energieeinsatz - daraus ergibt sich ein Überblick über Einsparpotenziale einer Modernisierung und die Effektivität der vorhandenen Anlagentechnik hinsichtlich des Wärmebedarfs.

 

Bild: co2online
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