Modernisieren ist Maßarbeit

Durch eine Modernisierung können Eigentümer den Ölverbrauch im Schnitt von 25 Liter auf bis zu 8 bis 10 Liter pro Quadratmeter verringern. Die Vorteile: Erheblich sinkende Heizkosten bei steigendem Wert der Immobilie und mehr Wohnkomfort in den eigenen vier Wänden – zudem wird die Umwelt entlastet.
Modernisieren mit Köpfchen
Bei der Planung der Modernisierung gilt es einiges zu beachten, so ist es beispielsweise immer ratsam erst die Gebäudehülle zu sanieren, bevor man sich an das Innenleben des Hauses wagt. Auch die Witterungsverhältnisse müssen berücksichtigt werden – so sollte z. B. die Heizungsanlage nicht unbedingt bei kaltem Winterwetter erneuert werden. Wichtig ist die optimale Abstimmung der Maßnahmen aufeinander. Für die meisten Eigentümer ist es daher sinnvoll, einen Fachmann hinzuzuziehen. Qualifizierte Energieberater finden Hausbesitzer beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und der Deutschen Energieagentur.
Bausparen plus Fördermittel
Zudem muss eine Modernisierung auch finanziell auf sicheren Füßen stehen. Mit einem Bausparvertrag können Eigentümer gezielt vorsorgen. Die Landesbausparkassen bieten spezielle Tarife, die sich durch günstige Bauspardarlehenszinsen und eine rasche Tilgung auszeichnen. So ist der Sparer schnell wieder schuldenfrei. Zusätzliche Unterstützung bekommen Modernisierer vom Staat. Was viele nicht wissen: Wer Fördermittel in Anspruch nehmen möchte, benötigt für seine Immobilie einen bedarfsorientierten Energieausweis.
Bild: dena
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