Grün schützt vor hochfrequenter Strahlung
Mit Gründächern gegen Strahlungen
Dafür sind die Untersuchungsergebnisse über die Schutzwirkung von begrünten Dächern umso klarer. "Gründächer mit 15 cm Leichtsubstrat haben für die Frequenzbereiche von 1,8 bis 1,9 GHz des Mobilfunk-E-Netzes und der schnurlosen DECT-Telefone eine Strahlungsdämpfung von ca. 22 dB = 99,4 % ergeben". Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Forschungslabors für Experimentelles Bauen an der Gesamthochschule Kassel und des Instituts für Hochfrequenz- und Radartechnik der Bundeswehruniversität München. Übertroffen wird dieser Wert lediglich von einer Kombination aus Lehmgewölbe und Grasdach. Darunter ergeben sich sogar ca. 49 dB = 99,999 % Abschirmung. Ein normales Ziegeldach kommt demgegenüber nur auf eine 50-%ige Abschirmung.
Ökonomisch wie ökologisch sinnvoll
Vorteile bringt der Neubau eines Gründaches oder der Umbau eines bestehenden Daches aber nicht nur im Hinblick auf den Strahlungsschutz. Gründächer schützen die Dachhaut vor Temperaturextremen und frühzeitigem Verschleiß. Der zehnjährige Sanierungsrhythmus von Flachdächern gehört damit der Vergangenheit an. Die Erd- und Pflanzenschicht auf dem Dach mindert Wärmeverluste im Winter und spart so Heizkosten. Im Sommer puffert sie die Hitze ab und macht das Leben unter dem Dach angenehmer. Nachgewiesen ist das hohe Regenwasser-Rückhaltevermögen von Gründächern, das die Abwassersysteme entlastet. In vielen Gemeinden schlägt sich das in einer Minderung der Abwasserabgabe nieder.
Bepflanzte Dächer: eine Wohltat fürs Auge und die Umwelt
Die meisten Dächer lassen sich problemlos auch nachträglich begrünen. Am einfachsten geht das bei Flachdächern. Bei ihnen rückt an die Stelle der Kiesabdeckung der Aufbau für die Dachbegrünung aus Wurzelschutzfolie, Dränageschicht, Filtervlies und Substrat. Auch für Sattel- oder Tonnendächer gibt es mittlerweile praxisbewährte Lösungen, bei denen nicht mehr die Gefahr besteht, dass die Begrünung abrutscht. Für die Bepflanzung stehen verschiedene Mauerpfeffer-Arten, Gräser und Stauden wie Sandnelke, Fingerkraut und Thymian zur Verfügung. Der Anblick ihrer Farben und Formen wirkt nicht nur auf das menschliche Auge schön. Sie bilden auch Nahrungs- und Lebensräume für Insekten und Vögel. So werden Gründächer zu ökologisch wichtigen Oasen zwischen bebauten Flächen.
Bild: baupresse24
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Dafür sind die Untersuchungsergebnisse über die Schutzwirkung von begrünten Dächern umso klarer. "Gründächer mit 15 cm Leichtsubstrat haben für die Frequenzbereiche von 1,8 bis 1,9 GHz des Mobilfunk-E-Netzes und der schnurlosen DECT-Telefone eine Strahlungsdämpfung von ca. 22 dB = 99,4 % ergeben". Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Forschungslabors für Experimentelles Bauen an der Gesamthochschule Kassel und des Instituts für Hochfrequenz- und Radartechnik der Bundeswehruniversität München. Übertroffen wird dieser Wert lediglich von einer Kombination aus Lehmgewölbe und Grasdach. Darunter ergeben sich sogar ca. 49 dB = 99,999 % Abschirmung. Ein normales Ziegeldach kommt demgegenüber nur auf eine 50-%ige Abschirmung.
Ökonomisch wie ökologisch sinnvoll
Vorteile bringt der Neubau eines Gründaches oder der Umbau eines bestehenden Daches aber nicht nur im Hinblick auf den Strahlungsschutz. Gründächer schützen die Dachhaut vor Temperaturextremen und frühzeitigem Verschleiß. Der zehnjährige Sanierungsrhythmus von Flachdächern gehört damit der Vergangenheit an. Die Erd- und Pflanzenschicht auf dem Dach mindert Wärmeverluste im Winter und spart so Heizkosten. Im Sommer puffert sie die Hitze ab und macht das Leben unter dem Dach angenehmer. Nachgewiesen ist das hohe Regenwasser-Rückhaltevermögen von Gründächern, das die Abwassersysteme entlastet. In vielen Gemeinden schlägt sich das in einer Minderung der Abwasserabgabe nieder.
Bepflanzte Dächer: eine Wohltat fürs Auge und die Umwelt
Die meisten Dächer lassen sich problemlos auch nachträglich begrünen. Am einfachsten geht das bei Flachdächern. Bei ihnen rückt an die Stelle der Kiesabdeckung der Aufbau für die Dachbegrünung aus Wurzelschutzfolie, Dränageschicht, Filtervlies und Substrat. Auch für Sattel- oder Tonnendächer gibt es mittlerweile praxisbewährte Lösungen, bei denen nicht mehr die Gefahr besteht, dass die Begrünung abrutscht. Für die Bepflanzung stehen verschiedene Mauerpfeffer-Arten, Gräser und Stauden wie Sandnelke, Fingerkraut und Thymian zur Verfügung. Der Anblick ihrer Farben und Formen wirkt nicht nur auf das menschliche Auge schön. Sie bilden auch Nahrungs- und Lebensräume für Insekten und Vögel. So werden Gründächer zu ökologisch wichtigen Oasen zwischen bebauten Flächen.
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