Wo wären wir ohne Pflanzen?
Wir brauchen Pflanzen wie die Luft zum Atmen, im wortwörtlichen Sinn. Denn was täten wir ohne den lebensnotwendigen Sauerstoff, den Pflanzen bei der Fotosynthese erzeugen? Pflanzen sind unsere Hauptnahrungsmittel, bilden die Grundlage für Tierfutter, liefern Arzneistoffe und sind natürliche Energie- und Rohstoffquellen. Pflanzen würden ohne die Menschheit leicht (über)leben – mancherorts könnte man fast sagen „besser“ –, aber der Mensch kann ohne Pflanzen nicht existieren.
Tief durchatmen, bitte!
Eine Kostprobe, was ohne Pflanzen geschehen würde, bietet ein mehrstündiger Aufenthalt in einer beliebigen Mega-City dieser Welt – Smogsymptome, Hals- und Kopfschmerzen und Stress pur, für Körper und Geist. Zum Glück sehen unsere Lebensbedingungen häufig noch etwas anders aus. Doch auf Dauer reicht schon unser ganz normaler Alltag, um Seele und Körper aus dem Gleichgewicht zu bringen: Klimatisierte (Büro)Luft, Innenstädte aus Glas und Beton, Autolärm und überfüllte öffentliche Verkehrsmittel lassen einen außer Atem kommen. Wie wohltuend ist dagegen ein Aufenthalt im Grünen, bei dem alle Sinne zu ihrem Recht kommen und keine unnatürlichen Reize am Nervenkostüm kratzen! Zuhause ist es eh am schönsten, sagen sich mittlerweile viele Deutsche und verbringen bei gutem Wetter ihre Freizeit im eigenen Gartenparadies oder auf Balkonien. Nach Angaben der Industrievereinigung Garten (IVG) gibt es in Deutschland rund 20 Millionen Gartenhaushalte, in denen ca. 41 Millionen Menschen leben. Tendenz steigend, denn bis zum Jahr 2010 erwartet die IVG eine Zunahme der Gartenhaushalte auf ca. 21, 6 Millionen.
Die vertrauten vier grünen Wände
Der eigene Garten erfreut sich gerade in Zeiten allgemeiner wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten hoher Wertschätzung und führt zu einem veränderten Freizeitverhalten. Nachhaltige Freizeitaktivitäten wie das Gartenhobby stehen hoch im Kurs, wenn der Euro nicht mehr ganz so locker sitzt und die Ausgaben in der Familie überdacht werden wollen. Während 1999 noch 31 Prozent der befragten Haushalte den Garten als Freizeit- und Erholungsoase nutzten, waren es 2002 laut IVG schon 43 Prozent. Gemäß Umfragen verbinden die Deutschen mit dem eigenen Garten Werte wie hohe Lebens- und Wohnqualität, individuellen Freiraum und kreative Naturnähe. Im Garten kann sich jeder sein individuelles Umfeld schaffen, in dem er oder sie sich zu Hause fühlt und glücklich und zufrieden ist. „Homing“, der Rückzug in die eigenen vier (Garten-)Wände, die Abkehr von der Spaßgesellschaft und die Sinnsuche im Privaten, liegen im Trend.
Freiluft-Fitness- und Wellnessraum
Ob als engagierter Hobbygärtner oder gemütlich faulenzend in der Hängematte – Blumen und Pflanzen spielen im Garten immer die Hauptrolle. Beete wollen geplant und bepflanzt, zu üppiges Wachstum korrigiert, die Düfte der Blumen und ihre Farbenpracht genossen werden. Das Institut für Demoskopie (IfD), Allensbach, hat in einer 2002 durchgeführten Studie herausgefunden, dass über 70 Prozent der Gartennutzer Ruhe und Entspannung suchen. 66 Prozent geben als Hauptgrund „Freude an Pflanzen“ und 57 Prozent „Freude an Farben und Düften“ an. Fast die Hälfte aller Befragten (46 Prozent) hoben die Kreativität, die mit der Gartengestaltung einhergeht, hervor. 46 Prozent bewerten auch Gartenarbeit als positiv. Die einhellige Meinung aller Befragten lautet: Der Garten macht fit – geistig und körperlich. Gärten und kleine Balkonoasen sind als ein Stück Natur in einer immer stärker urbanisierten Umwelt nicht zu unterschätzen: Untersuchungen der norwegischen Wissenschaftlerin Prof. Dr. Tøve Fjeld haben ergeben, dass schon drei Minuten natürliche Sinneseindrücke umweltbedingten Stress spürbar und nachhaltig abbauen und die Muskelanspannung im Körper abnimmt. Und auf die Arbeit folgt die grüne Belohnung: Was gibt es Schöneres, als mit Freunden oder der Familie gesellige Abende im Freien zu verbringen oder den Tag in Ruhe unterm Pflanzendach ausklingen zu lassen? Da blühen auch wir Menschen auf!
Bild: CMA
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Tief durchatmen, bitte!
Eine Kostprobe, was ohne Pflanzen geschehen würde, bietet ein mehrstündiger Aufenthalt in einer beliebigen Mega-City dieser Welt – Smogsymptome, Hals- und Kopfschmerzen und Stress pur, für Körper und Geist. Zum Glück sehen unsere Lebensbedingungen häufig noch etwas anders aus. Doch auf Dauer reicht schon unser ganz normaler Alltag, um Seele und Körper aus dem Gleichgewicht zu bringen: Klimatisierte (Büro)Luft, Innenstädte aus Glas und Beton, Autolärm und überfüllte öffentliche Verkehrsmittel lassen einen außer Atem kommen. Wie wohltuend ist dagegen ein Aufenthalt im Grünen, bei dem alle Sinne zu ihrem Recht kommen und keine unnatürlichen Reize am Nervenkostüm kratzen! Zuhause ist es eh am schönsten, sagen sich mittlerweile viele Deutsche und verbringen bei gutem Wetter ihre Freizeit im eigenen Gartenparadies oder auf Balkonien. Nach Angaben der Industrievereinigung Garten (IVG) gibt es in Deutschland rund 20 Millionen Gartenhaushalte, in denen ca. 41 Millionen Menschen leben. Tendenz steigend, denn bis zum Jahr 2010 erwartet die IVG eine Zunahme der Gartenhaushalte auf ca. 21, 6 Millionen.
Die vertrauten vier grünen Wände
Der eigene Garten erfreut sich gerade in Zeiten allgemeiner wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten hoher Wertschätzung und führt zu einem veränderten Freizeitverhalten. Nachhaltige Freizeitaktivitäten wie das Gartenhobby stehen hoch im Kurs, wenn der Euro nicht mehr ganz so locker sitzt und die Ausgaben in der Familie überdacht werden wollen. Während 1999 noch 31 Prozent der befragten Haushalte den Garten als Freizeit- und Erholungsoase nutzten, waren es 2002 laut IVG schon 43 Prozent. Gemäß Umfragen verbinden die Deutschen mit dem eigenen Garten Werte wie hohe Lebens- und Wohnqualität, individuellen Freiraum und kreative Naturnähe. Im Garten kann sich jeder sein individuelles Umfeld schaffen, in dem er oder sie sich zu Hause fühlt und glücklich und zufrieden ist. „Homing“, der Rückzug in die eigenen vier (Garten-)Wände, die Abkehr von der Spaßgesellschaft und die Sinnsuche im Privaten, liegen im Trend.
Freiluft-Fitness- und Wellnessraum
Ob als engagierter Hobbygärtner oder gemütlich faulenzend in der Hängematte – Blumen und Pflanzen spielen im Garten immer die Hauptrolle. Beete wollen geplant und bepflanzt, zu üppiges Wachstum korrigiert, die Düfte der Blumen und ihre Farbenpracht genossen werden. Das Institut für Demoskopie (IfD), Allensbach, hat in einer 2002 durchgeführten Studie herausgefunden, dass über 70 Prozent der Gartennutzer Ruhe und Entspannung suchen. 66 Prozent geben als Hauptgrund „Freude an Pflanzen“ und 57 Prozent „Freude an Farben und Düften“ an. Fast die Hälfte aller Befragten (46 Prozent) hoben die Kreativität, die mit der Gartengestaltung einhergeht, hervor. 46 Prozent bewerten auch Gartenarbeit als positiv. Die einhellige Meinung aller Befragten lautet: Der Garten macht fit – geistig und körperlich. Gärten und kleine Balkonoasen sind als ein Stück Natur in einer immer stärker urbanisierten Umwelt nicht zu unterschätzen: Untersuchungen der norwegischen Wissenschaftlerin Prof. Dr. Tøve Fjeld haben ergeben, dass schon drei Minuten natürliche Sinneseindrücke umweltbedingten Stress spürbar und nachhaltig abbauen und die Muskelanspannung im Körper abnimmt. Und auf die Arbeit folgt die grüne Belohnung: Was gibt es Schöneres, als mit Freunden oder der Familie gesellige Abende im Freien zu verbringen oder den Tag in Ruhe unterm Pflanzendach ausklingen zu lassen? Da blühen auch wir Menschen auf!
Bild: CMA
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com






