September
Am besten in Gruppen pflanzen
Wer Narzissen- oder andere Zwiebeln in den Rasen pflanzen möchte, sollte sie nicht einzeln im Gras verteilen. Es wirkt natürlicher, wenn die Zwiebeln in Gruppen wachsen, bei Narzissen z.B. als Trupp von 10 bis 15 Zwiebeln. Dies erleichtert auch die Pflege des Rasens, denn man kann später gut um die Pflanzstelle herum mähen. Wenn die Zwiebeln im nächsten Jahr wieder blühen sollen, dürfen die Blätter nicht zu früh abgemäht werden. Sie werden erst abgeschnitten, wenn sie vergilbt sind. Dadurch haben die Pflanzen nach der Blüte noch Zeit, die Nährstoffe aus den grünen Blättern in die Zwiebeln zu verlagern, um sie für das Wachstum im nächsten Frühling wieder zu nutzen.
Auf guten Wasserabfluss achten
Blumenzwiebeln und Knollen vertragen keine Staunässe. In nassem Boden beginnen sie zu faulen. Deshalb ist ein guter Wasserabfluss wichtig. Zu schwerer Gartenboden kann beispielsweise durch das Einmischen von grobem Sand wasserdurchlässiger werden.
Außergewöhnliche Zwiebelblumen
Zwei bisher wenig bekannte im April und Mai blühende Zwiebelblumen sind Fritillaria persica und Fritillaria michailovskyi: F. persica wird etwa 80 cm hoch und beeindruckt im Frühjahr mit dichten Trauben aus dunkelvioletten, glockenförmigen Blüten. Sie gedeiht gut an sonnigen, geschützten Standorten. F. michailovskyi besitzt dunkelrotbraune Blüten mit einem breiten, goldgelben Rand. Weil sie nur 20 cm hoch wird, eignet sie sich auch gut für Töpfe und Kästen. Gepflanzt werden beide Arten jetzt im Herbst.
Blumenzwiebeln trocken lagern
Blumenzwiebeln und Knollen sollten möglichst rasch nach dem Kauf gepflanzt werden. Wenn das nicht machbar ist, lagert man sie am besten an einem trockenen, gut belüfteten und dunklen Platz.
Blumenzwiebeln zum Verwildern
Viele Zwiebel- und Knollengewächse eignen sich sehr gut zum Verwildern, d.h. dass sie sich an günstigen Standorten selbstständig vermehren. Dazu gehören unter anderem Krokus, Schneeglöckchen, Blausternchen (Scilla), Märzbecher (Leucojum vernum), Winterling (Eranthis), Porzellanblümchen (Puschkinia) und Schneestolz (Chionodoxa).
Blütenteppiche für den Frühlingsgarten
Der Winterling (Eranthis hyemalis) blüht schon ab Februar, die Strahlenanemone (Anemone blanda) ab März. Beide Arten werden nur etwa 10 bis 15 cm hoch und können im Garten richtige Blütenteppiche bilden. Wegen ihrer geringen Größe eignen sie sich auch gut für Töpfe und Balkonkästen. Sowohl der Winterling als auch die Strahlenanemone werden im Herbst gepflanzt. Um ihnen einen besseren Start zu bieten, empfiehlt es sich, die harten Knollen vor dem Pflanzen über Nacht in Wasser zu legen. Sie quellen dann und bilden schneller Wurzeln.
Farbe für den Halbschatten
Die meisten Zwiebel- und Knollengewächse benötigen einen hellen, sonnigen Standort. Es gibt jedoch auch einige schöne Arten, die im Halbschatten gut gedeihen. Dazu gehören Hundszahn (Erythronium), Schneeglöckchen, Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta), Winterling (Eranthis), Märzbecher (Leucojum vernum), Blausternchen (Scilla) und die zierliche Schachbrettblume (Fritillaria meleagris).
Hecken vor dem Winter pflanzen
Hecken für den Garten sollten jetzt gepflanzt werden, damit sie noch genug Zeit haben, vor dem Winter neue Wurzeln zu bilden.
Kontrastreiche Blüten
Gelbe und weiße Frühjahrsblüher bringen Licht in den Garten. Ihre hellen Blüten kommen auch auf weiter entfernten Beeten zur Geltung und sind ein schöner, belebender Kontrast zu immergrünen Gehölzen mit dunklen Nadeln oder Blättern. Eine große Auswahl frischer, leuchtender Farbtöne bieten Narzissen, Hyazinthen und Tulpen.
Mit Stauden kombinieren
Sehr natürlich wirken Kombinationen von frühjahrsblühenden Zwiebel- und Knollengewächsen mit Stauden. Ein großer Vorteil dieser Pflanzenkombination: Die austreibenden Stauden verdecken mit ihrem frischen Laub die verwelkenden Blätter der Zwiebel- und Knollenpflanzen.
Natürlich wirkende Pflanzengruppen
Damit Gruppenpflanzungen von Blumenzwiebeln möglichst natürlich wirken, nimmt man am besten eine Hand voll Zwiebeln und schlägt mit der anderen Hand von unten leicht dagegen, so dass die Zwiebeln locker auf den Boden fallen. Die Zwiebeln werden dann da gepflanzt, wo sie hingefallen sind.
Nicht zu früh mähen
Zwiebelblumen brauchen nach der Blüte etwa 6 Wochen Zeit, um Nährstoffe aus den Blättern in die Zwiebeln zu verlagern, damit sie für die Blüte im nächsten Jahr wieder zur Verfügung stehen. Die Blätter dürfen deshalb erst abgeschnitten werden, wenn sie vergilbt sind. Wer Blumenzwiebeln gerne in den Rasen pflanzen möchte und hohes Gras nicht mag, sollte frühblühende Arten wie z.B. Schneeglöckchen oder den Elfenkrokus (Crocus tommasinianus) wählen. Sie haben ihre Blüte- und Regenerationszeit bereits hinter sich, wenn die Mähsaison beginnt.
Pflanzung von Pfingstrosen
Die beste Zeit für eine Neupflanzung von Freilandware ist von Anfang bis Ende September. Bei guter Witterung kann aber auch noch bis in den Oktober hinein gepflanzt werden. Paeonien, die in Töpfen angeboten werden, können sogar von Februar bis zum Herbst gepflanzt werden.
Platz besser nutzen
Die „Lasagnemethode“ ermöglicht mehr Farbe auf kleinster Fläche bzw. eine Verlängerung der Blütezeit. Dazu pflanzt man Blumenzwiebeln unterschiedlich tief und versetzt übereinander: Große Blumenzwiebeln wie z.B. die der Narzissen werden in die unterste Pflanzschicht gelegt und mit Erde abgedeckt. Darauf werden kleinere, frühblühende Zwiebeln verteilt, beispielsweise Muscari, Krokusse oder Schneeglöckchen. Anschließend mit Erde abdecken und gut angießen. Diese Methode eignet sich für Beete genauso gut wie für Pflanzgefäße.
Raffinierte Doppelnutzung
Wird im Herbst der Blumenkasten mit Eriken, Callunen und Herbstzauber bepflanzt, so kann man dort, wo die Eriken eingepflanzt werden, auch Blumenzwiebeln, wie z.B. Narzissen- und Tulpenzwiebeln, setzen. Wenn Sie im Frühjahr die Eriken entfernen, so steht an ihrer Stelle direkt ein blühender Frühlingsgruß!
Wertvolle Nahrungsquelle für Bienen
Einige früh blühende Zwiebel- und Knollengewächse sind eine wertvolle Bienenweide, denn gegen Ende des Winters ist Nahrung für diese Insekten noch knapp. Wer den Bienen etwas Gutes tun möchte, sollte Winterlinge (Eranthis hyemalis) und Wildkrokusse (Crocus chrysanthus, Crocus tommasinianus) pflanzen.
Zwiebelblumen bringen Licht vors Dunkel
Vor immergrünen Gehölzen mit dunklen Nadeln oder Blättern leuchten die farbenfrohen Blüten der Frühjahrsblüher besonders intensiv. Licht ins Dunkle bringen Zwiebelblumen mit weißen, gelben und orangefarbenen Blüten. Auch Pastelltöne eignen sich. Zwiebelblumen mit dunklen Blüten z.B. in Weinrot oder Blau sollte man hier nicht pflanzen, denn die Farben heben sich von dem dunklen Hintergrund kaum ab. Eine große Auswahl frischer, leuchtender Farbtöne bieten Narzissen, Hyazinthen und Tulpen.
Bild: Grünes Presseportal
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Wer Narzissen- oder andere Zwiebeln in den Rasen pflanzen möchte, sollte sie nicht einzeln im Gras verteilen. Es wirkt natürlicher, wenn die Zwiebeln in Gruppen wachsen, bei Narzissen z.B. als Trupp von 10 bis 15 Zwiebeln. Dies erleichtert auch die Pflege des Rasens, denn man kann später gut um die Pflanzstelle herum mähen. Wenn die Zwiebeln im nächsten Jahr wieder blühen sollen, dürfen die Blätter nicht zu früh abgemäht werden. Sie werden erst abgeschnitten, wenn sie vergilbt sind. Dadurch haben die Pflanzen nach der Blüte noch Zeit, die Nährstoffe aus den grünen Blättern in die Zwiebeln zu verlagern, um sie für das Wachstum im nächsten Frühling wieder zu nutzen.
Auf guten Wasserabfluss achten
Blumenzwiebeln und Knollen vertragen keine Staunässe. In nassem Boden beginnen sie zu faulen. Deshalb ist ein guter Wasserabfluss wichtig. Zu schwerer Gartenboden kann beispielsweise durch das Einmischen von grobem Sand wasserdurchlässiger werden.
Außergewöhnliche Zwiebelblumen
Zwei bisher wenig bekannte im April und Mai blühende Zwiebelblumen sind Fritillaria persica und Fritillaria michailovskyi: F. persica wird etwa 80 cm hoch und beeindruckt im Frühjahr mit dichten Trauben aus dunkelvioletten, glockenförmigen Blüten. Sie gedeiht gut an sonnigen, geschützten Standorten. F. michailovskyi besitzt dunkelrotbraune Blüten mit einem breiten, goldgelben Rand. Weil sie nur 20 cm hoch wird, eignet sie sich auch gut für Töpfe und Kästen. Gepflanzt werden beide Arten jetzt im Herbst.
Blumenzwiebeln trocken lagern
Blumenzwiebeln und Knollen sollten möglichst rasch nach dem Kauf gepflanzt werden. Wenn das nicht machbar ist, lagert man sie am besten an einem trockenen, gut belüfteten und dunklen Platz.
Blumenzwiebeln zum Verwildern
Viele Zwiebel- und Knollengewächse eignen sich sehr gut zum Verwildern, d.h. dass sie sich an günstigen Standorten selbstständig vermehren. Dazu gehören unter anderem Krokus, Schneeglöckchen, Blausternchen (Scilla), Märzbecher (Leucojum vernum), Winterling (Eranthis), Porzellanblümchen (Puschkinia) und Schneestolz (Chionodoxa).
Blütenteppiche für den Frühlingsgarten
Der Winterling (Eranthis hyemalis) blüht schon ab Februar, die Strahlenanemone (Anemone blanda) ab März. Beide Arten werden nur etwa 10 bis 15 cm hoch und können im Garten richtige Blütenteppiche bilden. Wegen ihrer geringen Größe eignen sie sich auch gut für Töpfe und Balkonkästen. Sowohl der Winterling als auch die Strahlenanemone werden im Herbst gepflanzt. Um ihnen einen besseren Start zu bieten, empfiehlt es sich, die harten Knollen vor dem Pflanzen über Nacht in Wasser zu legen. Sie quellen dann und bilden schneller Wurzeln.
Farbe für den Halbschatten
Die meisten Zwiebel- und Knollengewächse benötigen einen hellen, sonnigen Standort. Es gibt jedoch auch einige schöne Arten, die im Halbschatten gut gedeihen. Dazu gehören Hundszahn (Erythronium), Schneeglöckchen, Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta), Winterling (Eranthis), Märzbecher (Leucojum vernum), Blausternchen (Scilla) und die zierliche Schachbrettblume (Fritillaria meleagris).
Hecken vor dem Winter pflanzen
Hecken für den Garten sollten jetzt gepflanzt werden, damit sie noch genug Zeit haben, vor dem Winter neue Wurzeln zu bilden.
Kontrastreiche Blüten
Gelbe und weiße Frühjahrsblüher bringen Licht in den Garten. Ihre hellen Blüten kommen auch auf weiter entfernten Beeten zur Geltung und sind ein schöner, belebender Kontrast zu immergrünen Gehölzen mit dunklen Nadeln oder Blättern. Eine große Auswahl frischer, leuchtender Farbtöne bieten Narzissen, Hyazinthen und Tulpen.
Mit Stauden kombinieren
Sehr natürlich wirken Kombinationen von frühjahrsblühenden Zwiebel- und Knollengewächsen mit Stauden. Ein großer Vorteil dieser Pflanzenkombination: Die austreibenden Stauden verdecken mit ihrem frischen Laub die verwelkenden Blätter der Zwiebel- und Knollenpflanzen.
Natürlich wirkende Pflanzengruppen
Damit Gruppenpflanzungen von Blumenzwiebeln möglichst natürlich wirken, nimmt man am besten eine Hand voll Zwiebeln und schlägt mit der anderen Hand von unten leicht dagegen, so dass die Zwiebeln locker auf den Boden fallen. Die Zwiebeln werden dann da gepflanzt, wo sie hingefallen sind.
Nicht zu früh mähen
Zwiebelblumen brauchen nach der Blüte etwa 6 Wochen Zeit, um Nährstoffe aus den Blättern in die Zwiebeln zu verlagern, damit sie für die Blüte im nächsten Jahr wieder zur Verfügung stehen. Die Blätter dürfen deshalb erst abgeschnitten werden, wenn sie vergilbt sind. Wer Blumenzwiebeln gerne in den Rasen pflanzen möchte und hohes Gras nicht mag, sollte frühblühende Arten wie z.B. Schneeglöckchen oder den Elfenkrokus (Crocus tommasinianus) wählen. Sie haben ihre Blüte- und Regenerationszeit bereits hinter sich, wenn die Mähsaison beginnt.
Pflanzung von Pfingstrosen
Die beste Zeit für eine Neupflanzung von Freilandware ist von Anfang bis Ende September. Bei guter Witterung kann aber auch noch bis in den Oktober hinein gepflanzt werden. Paeonien, die in Töpfen angeboten werden, können sogar von Februar bis zum Herbst gepflanzt werden.
Platz besser nutzen
Die „Lasagnemethode“ ermöglicht mehr Farbe auf kleinster Fläche bzw. eine Verlängerung der Blütezeit. Dazu pflanzt man Blumenzwiebeln unterschiedlich tief und versetzt übereinander: Große Blumenzwiebeln wie z.B. die der Narzissen werden in die unterste Pflanzschicht gelegt und mit Erde abgedeckt. Darauf werden kleinere, frühblühende Zwiebeln verteilt, beispielsweise Muscari, Krokusse oder Schneeglöckchen. Anschließend mit Erde abdecken und gut angießen. Diese Methode eignet sich für Beete genauso gut wie für Pflanzgefäße.
Raffinierte Doppelnutzung
Wird im Herbst der Blumenkasten mit Eriken, Callunen und Herbstzauber bepflanzt, so kann man dort, wo die Eriken eingepflanzt werden, auch Blumenzwiebeln, wie z.B. Narzissen- und Tulpenzwiebeln, setzen. Wenn Sie im Frühjahr die Eriken entfernen, so steht an ihrer Stelle direkt ein blühender Frühlingsgruß!
Wertvolle Nahrungsquelle für Bienen
Einige früh blühende Zwiebel- und Knollengewächse sind eine wertvolle Bienenweide, denn gegen Ende des Winters ist Nahrung für diese Insekten noch knapp. Wer den Bienen etwas Gutes tun möchte, sollte Winterlinge (Eranthis hyemalis) und Wildkrokusse (Crocus chrysanthus, Crocus tommasinianus) pflanzen.
Zwiebelblumen bringen Licht vors Dunkel
Vor immergrünen Gehölzen mit dunklen Nadeln oder Blättern leuchten die farbenfrohen Blüten der Frühjahrsblüher besonders intensiv. Licht ins Dunkle bringen Zwiebelblumen mit weißen, gelben und orangefarbenen Blüten. Auch Pastelltöne eignen sich. Zwiebelblumen mit dunklen Blüten z.B. in Weinrot oder Blau sollte man hier nicht pflanzen, denn die Farben heben sich von dem dunklen Hintergrund kaum ab. Eine große Auswahl frischer, leuchtender Farbtöne bieten Narzissen, Hyazinthen und Tulpen.
Bild: Grünes Presseportal
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com






