Das ganze Stück Holz kinderleicht verlegt

Schritt-für-Schritt-Reportage Massivholzdiele Trendtime

Massivholzdielen gibt es bei Parador seit neuestem auch in der designorientierten Trendtime-Kollektion. Durch und durch massive, charaktervolle Trendhölzer in zwei Sortierungen und zwei zeitgemäß schmalen Formaten – der Stabdiele und dem Kurzstab - schaffen eine exklusive Wohnatmosphäre. In Sachen Funktionalität überzeugen die neuen Massivholz-Dielen durch ihre innovative Klickmechanik. So wird das Verlegen des echten Stückes Holz durch und durch ein kinderleichtes Vergnügen für den Selbermacher. Und wie bei Laminat Trendtime 1 + 2 können die 16mm starken Stabdielen aus Trendtime 1 mit den Kurz-Stäben aus Trendtime 2 kombiniert werden und ergeben so ein besonders exklusives wie lebendiges Verlegebild.
 
In beiden Sortimenten stehen z.B. mit Birne, Jarrah, Eiche gerngeräuchert, Wenge oder Walnuss edle Hölzer zur Verfügung. 16 mm starke Massivholz-Böden, die - jeweils mit dem praktischen Automatic-Click- System ausgestattet - jeden Raum aufwerten.
 
Vorbereitung:
 
Grundvoraussetzung ist ein fester, sauberer, trockener und ebener Untergrund. Unebenheiten von mehr als 3 mm pro Meter sollten mit geeigneter Spachtelmasse ausgeglichen werden.
 
Auslegen eines Unterbodens:
 
Für eine angenehm ruhige Raumatmosphäre bietet sich der Einsatz des neuen Akustic-Protect-Untebodens, eine raum- und trittschalldämpfende High-Tech-Akustikmatte an. Dieser Unterboden wurde speziell für den Einsatz unter schwimmend verlegten Laminat-, Parkett- und Massivholz- Böden entwickelt. Seine sehr guten, raumschalldämpfenden Eigenschaften bezieht der neue Unterboden aus seinem äußerst hohen Eigengewicht (2 kg/qm bei nur 2 mm Stärke). Ein weiterer Trittschall ist nicht nötig.
 
Ausmessen des Raumes:
 
Vor der Verlegung ist die Grundfläche quer zur Verlegerichtung auszumessen. Falls die letzte Dielenreihe kleiner als 5 cm ausfallen sollte, wird entsprechend auch die erste Reihe verschmälert und das Maß gleichmäßig auf die erste und letzte Reihe verteilt.

Justierung einer Rundumfuge:
Da sich massives Holz je nach Holzart bei schwankender Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit ausdehnt und zusammenzieht ist mithilfe der Parador- Distanzkeile ein Wandabstand von 5 mm pro verlegtem Meter einzuhalten. Sockelleisten mit praktischer Cliptechnik zum Aufstecken gibt es in jeder Holzart. Sie decken nach der Verlegung bei großen Flächen auch größere Fugen ab.
 
 
 
 
 
Verlegen der ersten Reihe:
Die ersten Dielen werden von links nach rechts verlegt. Dabei werden jeweils die Kopfkanten mit Schlagschutz vorsichtig bis zum Einrasten des Automatic-Click-Systems miteinander verbunden.
 
 
 

Verlegung der zweiten bis letzten Reihe: Längsseite
Die erste Diele der zweiten Reihe wird längsseitig in die erste Reihe eingefügt. Dazu einfach die Federseite der Diele im Winkel von ca. 25 ° in die Nut der ersten Reihe einschwenken. Die schwimmende Bodenverlegung mit der Massivholzdiele Trendtime 2 ist äußerst ökonomisch und erschnittoptimiert, denn das letzte Stück der ersten Dielenreihe wird jeweils erstes Stück der zweiten Reihe. Nur ein minimaler Dielen-Versatz von 15 cm ist notwendig.

Verlegung der zweiten bis letzten Reihe: Kopfseite
Die zweite Diele der zweiten Reihe wird ebenso eingeschwenkt. Die so entstandene sogenannte T-Fuge wird vor dem Absenken bis an die Kopfseite der vorigen Diele herangeschoben. Nun wird die Längsfuge durch leichtes An- und Herunterdrücken verriegelt. Durch den Einsatz eines Schlagschutzes und Hammer oder Gummihammer werden anschließend die Kopfseiten mit dem Automatic- Click-System verriegelt. Holzartenbedingt schwinden Buchedielen stärker als die meisten anderen gebräuchlichen Holzarten. Deshalb können sich bei Buchedielen im Winter, wenn das Wohnklima zu  trocken ist, vergleichsweise stärkere Fugen bilden. Daneben gelten Eiche und Merbau beispielsweise als äußerst leicht handlebar und bieten sich für eine schwimmende Verlegung an. Der Trend geht allerdings zur verklebten Fläche, insbesondere bei Holzarten wie Buche, Ahorn oder Kirsche – denn vollflächig verklebte Massivholzdielen ‚arbeiten‘ bis zu 80 Prozent weniger.
 
Reihenendstück einlängen:
Das Endstück wird mit dem Anlegewinkel eingemessen. Dazu die Diele mit der Nutseite zur vorigen Reihe hinlegen und absägen. Dabei nicht den Wandabstand vergessen. Bei Stichsägen legt man die Oberseite der Diele nach unten, so wird ein Ausfransen der Dielenränder vermieden.
 

Vollflächige Verklebung:
Für die Verklebung empfiehlt Parador den verarbeitungsfertigen Kleber Sikabond T54 FC. Der im Parador- Technikum getestete Kleber ist fertig angerührt und bietet selbst dem ungeübten Verleger genügend Spielraum bei der Verlegung. Nach der Verlegung bleibt der Kleber dauerelastisch und geht mit den Massivholzdielen eine dauerhaft stabile Verbindung ein. Das Automatic-Click-System bietet sich ideal für eine vollflächige Verklebung an, da kein Kleber in die Profile gelangt, die Dielen auf dem Klebebett miteinander verbunden werden und sich der Kleber während der Verlegung nicht aufschiebt. Eventuelle Klebereste können einfach mit dem Klebeentferner abgewischt werden.
 
Bilder: Parador
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