Ein Catwalk für die Mode
Darf eine Fashion-Show die Monochromie rhythmisch schreitender Models durchbrechen und stattdessen den Prolog eines Kollektionsthemas einem Geigenspieler überlassen, in dessen Musik sich Models im romantischen Look auf dem Pfad zwischen gestern und morgen hin und her wiegen? Dürfen sich Kollektionsthemen so weit vom Mainstream der vermeintlichen Tragbarkeit weg bewegen, dass sie hingebungsvoll mit Origami-Themen spielen oder dem griechischen Mythos Aphrodite ein göttliches Gewand mit Kunststoff-Accessoires verleihen? Darf ein künstlerisch gestalteter Laufsteg, der das Motto des Abends transportiert, mehr zur Live-Performance beitragen als nur die tragende Bühne?
Die Fashion-Show NEXT.08 hat sich all diese Fragen nicht gestellt, hat erneut mit gelernten Darstellungsformen der Modebranche gebrochen, mit viel Eigensinn und offenem Geist einfach gemacht, um sich auf einem eigenständigen schmalen Grat zu bewegen. Nach 28 präsentierten Kollektionsthemen, einer auf acht Leinwänden professionell in Szene gesetzten Fotoshow war klar, dass mit dem hohen Niveau der gezeigten Arbeiten und der Exklusivität der Inszenierung alle Fallstricke des ‚schmalen Grates’ gemeistert waren: Die NEXT.08 hat für die AMD, ihre Absolventen und Kooperationspartner ein künstlerisches wie exklusives Monument des Erfolgs geschaffen.
2.500 Gäste, darunter Vertreter der Modeindustrie, Wirtschaft, Redakteure namhafter Mode- und Lifestyle-Magazine und Sponsoren waren am 12. April 2008 in Münchens Zenithalle gekommen, um als Zuschauer Teil der sechsten Fashion-Show NEXT zu werden. In zwei separaten Showteilen inszenierte die Fashion-Show unter der künstlerischen Leitung von Akademieleiter Ali Ansari die Semesterarbeiten und die Diplomkollektionen der Absolventen.
Mit dem Motto der Show „Der schmale Grat“ knüpfte die NEXT.08 inhaltlich an das Vorjahresevent an, das sich mit inhaltlicher Tiefe der Idee des Slow-Fashion gewidmet hatte. Die Schatten sind bei den Beteiligten lebendig geblieben und haben sich zu einer feinen Linie, die Kunst von Kitsch, schon-mal-Gesehenes von Neuem, Alltägliches von Außergewöhnlichem trennt, formiert. „Der schmale Grat“ stellte die Jung-Designer vor die Herausforderung eines Balanceaktes. Eines wollte „Der schmale Grat“ jedoch nicht: in der Kreativität einschränken und in der individuellen Auseinandersetzung der Jung-Designer mit der Welt Grenzen setzen.
Ein Parador Monument – 60 Meter Catwalk im ‚Rohstahl-Look’
60 meter lang, ein Meter breit und rechts und links von ebenerdigen Catwalks eingerahmt, zog sich der Parador-Laufsteg, den ein Montageteam aus 300 qm Bodendielen und 120 lfm Leisten in 10 stündiger Arbeit aus Laminat Trendtime 4 Rohstahl erstellt hatte, durch die Zenithalle. Mit skulpturaler Wirkung trug der Parador-Laufsteg das Motto des Abends als Bühne visualisiert vor die Augen der Betrachter.
Die Entscheidung das Sponsoring-Engagement fortzusetzen, den Boden aus seiner originären Wirkungsebene herauszunehmen und in einer besonderen Designliäson Partner werden zu lassen dokumentiert auf den ersten Blick Mut. Das nähere Hinschauen offenbart feine Verknüpfungslinien zwischen der AMD und Parador, der Welt der Mode und des Wohnens.
„Wie die Mode muss auch die Welt des Wohnens die Sehnsucht nach Individualität und Identität stillen. Wohnen und Mode bieten Hüllen, mal als Schutz, mal als Ausdruck von Extrovertiertheit, immer jedoch für die Ausdehnung des ‚Ichs’. Doch wer sinnhafte Identitätsangebote unterbreiten will, muss selbst einmal innehalten, um zu begreifen und begreifbar zu machen. Gutes Design für die Welt der Mode und des Wohnen muss differenzieren, damit Design nicht auf ein reines Qualitätsmerkmal reduziert wird. Die Auseinandersetzung mit Mode und Wohnen ist ein soziokultureller Prozess, der ein immer breiteres Wissensspektrum und auch die Fähigkeit zu vernetztem Denken und zur Selbstreflexion erfordert. Der Spielraum, der zwischen Erfolg- und Nicht-Erfolg entscheidet, ist kleiner geworden, gleichzeitig sind die Erfolgsfaktoren komplexer geworden. ,‚Der schmale Grat’ hat eindrucksvoll bewiesen, dass in der Pointierung und im Mut zum Regelbruch echte Chancen liegen. Bei unserer erhöhten Lebenskomplexität wird dieser neue Purismus zum wichtigen Gegenpol,“ so Parador Marketingleiterin Ulrike Feierabend-Hoffmeier.
„Für die dreidimensionale Inszenierung des Show-Mottos war ich auf der Suche nach einem Design-Boden, der die Thematik des schmalen Grats puristisch und schnörkellos symbolisieren kann. In der Designkollektion Trendtime Laminat bin ich auf das Dekor ‚Rohstahl’ aufmerksam geworden, das sich in seiner Materialoptik allen Kollektionsthemen hervorragend zu Füßen legen ließ“, erläutert Akademieleiter Ali Ansari die Bodenwahl.
Award für Design-Management gesponsort
Wer als AMD-Absolvent in den heiß umkämpften Modemarkt einsteigen will, braucht Talent, den Glauben an sich selbst, muss das Gelernte Rüstzeug anwenden können und startet mit ein wenig Glück mit einer besonderen Auszeichnung. So würdigt die AMD traditionsgemäß besondere Talente und Abschlussarbeiten mit den AMD-Awards, darunter den Best Graduate Award oder den Special Award für die beste Kollektion. Parador sponsorte in diesem Jahr mit 1.000 Euro den Award für Mode- Designmanagement, über den sich die AMD-Absolventin Christiane Horneck freuen durfte.
Die Fashion-Show NEXT.08 hat sich all diese Fragen nicht gestellt, hat erneut mit gelernten Darstellungsformen der Modebranche gebrochen, mit viel Eigensinn und offenem Geist einfach gemacht, um sich auf einem eigenständigen schmalen Grat zu bewegen. Nach 28 präsentierten Kollektionsthemen, einer auf acht Leinwänden professionell in Szene gesetzten Fotoshow war klar, dass mit dem hohen Niveau der gezeigten Arbeiten und der Exklusivität der Inszenierung alle Fallstricke des ‚schmalen Grates’ gemeistert waren: Die NEXT.08 hat für die AMD, ihre Absolventen und Kooperationspartner ein künstlerisches wie exklusives Monument des Erfolgs geschaffen.
2.500 Gäste, darunter Vertreter der Modeindustrie, Wirtschaft, Redakteure namhafter Mode- und Lifestyle-Magazine und Sponsoren waren am 12. April 2008 in Münchens Zenithalle gekommen, um als Zuschauer Teil der sechsten Fashion-Show NEXT zu werden. In zwei separaten Showteilen inszenierte die Fashion-Show unter der künstlerischen Leitung von Akademieleiter Ali Ansari die Semesterarbeiten und die Diplomkollektionen der Absolventen.
Mit dem Motto der Show „Der schmale Grat“ knüpfte die NEXT.08 inhaltlich an das Vorjahresevent an, das sich mit inhaltlicher Tiefe der Idee des Slow-Fashion gewidmet hatte. Die Schatten sind bei den Beteiligten lebendig geblieben und haben sich zu einer feinen Linie, die Kunst von Kitsch, schon-mal-Gesehenes von Neuem, Alltägliches von Außergewöhnlichem trennt, formiert. „Der schmale Grat“ stellte die Jung-Designer vor die Herausforderung eines Balanceaktes. Eines wollte „Der schmale Grat“ jedoch nicht: in der Kreativität einschränken und in der individuellen Auseinandersetzung der Jung-Designer mit der Welt Grenzen setzen.
Ein Parador Monument – 60 Meter Catwalk im ‚Rohstahl-Look’
60 meter lang, ein Meter breit und rechts und links von ebenerdigen Catwalks eingerahmt, zog sich der Parador-Laufsteg, den ein Montageteam aus 300 qm Bodendielen und 120 lfm Leisten in 10 stündiger Arbeit aus Laminat Trendtime 4 Rohstahl erstellt hatte, durch die Zenithalle. Mit skulpturaler Wirkung trug der Parador-Laufsteg das Motto des Abends als Bühne visualisiert vor die Augen der Betrachter.
Die Entscheidung das Sponsoring-Engagement fortzusetzen, den Boden aus seiner originären Wirkungsebene herauszunehmen und in einer besonderen Designliäson Partner werden zu lassen dokumentiert auf den ersten Blick Mut. Das nähere Hinschauen offenbart feine Verknüpfungslinien zwischen der AMD und Parador, der Welt der Mode und des Wohnens.
„Wie die Mode muss auch die Welt des Wohnens die Sehnsucht nach Individualität und Identität stillen. Wohnen und Mode bieten Hüllen, mal als Schutz, mal als Ausdruck von Extrovertiertheit, immer jedoch für die Ausdehnung des ‚Ichs’. Doch wer sinnhafte Identitätsangebote unterbreiten will, muss selbst einmal innehalten, um zu begreifen und begreifbar zu machen. Gutes Design für die Welt der Mode und des Wohnen muss differenzieren, damit Design nicht auf ein reines Qualitätsmerkmal reduziert wird. Die Auseinandersetzung mit Mode und Wohnen ist ein soziokultureller Prozess, der ein immer breiteres Wissensspektrum und auch die Fähigkeit zu vernetztem Denken und zur Selbstreflexion erfordert. Der Spielraum, der zwischen Erfolg- und Nicht-Erfolg entscheidet, ist kleiner geworden, gleichzeitig sind die Erfolgsfaktoren komplexer geworden. ,‚Der schmale Grat’ hat eindrucksvoll bewiesen, dass in der Pointierung und im Mut zum Regelbruch echte Chancen liegen. Bei unserer erhöhten Lebenskomplexität wird dieser neue Purismus zum wichtigen Gegenpol,“ so Parador Marketingleiterin Ulrike Feierabend-Hoffmeier.
„Für die dreidimensionale Inszenierung des Show-Mottos war ich auf der Suche nach einem Design-Boden, der die Thematik des schmalen Grats puristisch und schnörkellos symbolisieren kann. In der Designkollektion Trendtime Laminat bin ich auf das Dekor ‚Rohstahl’ aufmerksam geworden, das sich in seiner Materialoptik allen Kollektionsthemen hervorragend zu Füßen legen ließ“, erläutert Akademieleiter Ali Ansari die Bodenwahl.
Award für Design-Management gesponsort
Wer als AMD-Absolvent in den heiß umkämpften Modemarkt einsteigen will, braucht Talent, den Glauben an sich selbst, muss das Gelernte Rüstzeug anwenden können und startet mit ein wenig Glück mit einer besonderen Auszeichnung. So würdigt die AMD traditionsgemäß besondere Talente und Abschlussarbeiten mit den AMD-Awards, darunter den Best Graduate Award oder den Special Award für die beste Kollektion. Parador sponsorte in diesem Jahr mit 1.000 Euro den Award für Mode- Designmanagement, über den sich die AMD-Absolventin Christiane Horneck freuen durfte.

- Fotografien: Parador







