Tempelfeeling fürs Wohnzimmer

Der Asia-Trend bewährt sich als resistenter Dauertrend im Wohnbereich – vom Boden bis zur Decke.

Es gibt immer mehr Wohnstuben, die mit Buddha-Statue, Filzpantoffeln im Ying und Yang-Design, chinesischem Teeset, Mai-Tai-Schalen, Schiebetüren aus Reispapier, abgesägten Wohnzimmertischen oder – naturverbunden – mit Kirschblüten vom spirituell angehauchten Tempelfeeling im trauten Heim erzählen. Tatsächlich hat sich die als heilsam empfundene Akupunktur für Zuhause längst zu einem anhaltenden Asia-Trend für unsere abendländische Wohnkultur gemausert.

Was vor einigen Jahren vielleicht mit der ersten Massenauflage des klassischen chinesischen Hochzeitsschranks begann, ist heute ein boomender Absatzzweig, der die gesamte Interieurbranche durchgerüttelt hat. Großstadtbilder sind nicht länger nur von Sushi-Bars geprägt, sondern immer mehr auch von Asia-Shops, die begleitet von Räucherstäbchenduft mit Kunststoff-Buddha, Teesortiment, Kimonos und Sitzschemeln die im Kulturaustausch befindliche Käuferschaft zu erobern suchen.
 
Fernöstliche Inspirationsquellen
 
Wer den Blick weg von diesen Fast-Food-Artikeln mit teilweise Billigcharakter wendet, wird den essentiellen Kern der fernöstlichen Fremdbestäubung für den Nahbereich eher entdecken.
Denn auch im qualitativ hochwertigen Bereich setzen die rasant wachsenden Märkte in Asien gestalterisch bei uns Akzente. Insbesondere der Kulturaustausch mit dem modernen China und Japan führt im Möbelbereich zu ganz neuen Formen und neuem Materialeinsatz. Asia hat Europa erreicht, mit seinem zarten Flair sanft und leise für sich eingenommen und wird den gesamten Einrichtungszweig nun weiter durchdringen, darin sind sich Experten einig.
 
Wer sich fernöstliches Flair in welcher Form auch immer nach Hause holt, will hastige Lebensgewohnheiten in Rituale umwandeln. Dazu zählt z.B. das Leben auf ebener Erde zu verbringen, um zu reden, zu essen, Tee zu trinken, die Entspannung zu suchen.
 
Wenn die Zen-Philosophie hält Einzug…
 
Das neue Wohngefühl für Körper und Geist schöpft aus der fernöstlichen Zen-Philosophie und besticht durch ihre natürliche, schlichte Eleganz. Aus dem Bewusstsein für Zurückhaltung entstehen Räume, in denen geatmet werden kann und eine Atmosphäre der Offenheit, Ausgeglichenheit und Entspannung herrscht. Häusliches Design basiert dabei auf der Betonung von Symmetrie und die größtmögliche Ausnutzung natürlichen Lichts. Räume erscheinen von allem Überflüssigen, Ablenkendem und Verwirrendem befreit, um eine schlichte, einfache aber durchaus edle Umgebung zu schaffen. Mit klaren Linien und strenger Schlichtheit hebt der Zen-Style die Grenzen des Raumes auf und schafft eine Atmosphäre der Offenheit. So entsteht eine freizügige und fließende Wohnumgebung, ein Ort der Entspannung und Ausgeglichenheit.
 
Kennzeichen: Natürliche Farben und Materialien
 
Die Farbpalette der Zen-Gestaltung ist durch die organischen Rundungen der Natur inspiriert, angefangen von den Farben des Korns über die Honigtöne von Bambusrohr bis Rattan und den Grauschattierungen der Kiesel. Helle Farben in Weiß- und Cremetönen akzentuiert durch Braun lassen den Blick weit schweifen und schaffen eine großzügige Atmosphäre.
 
Im Oriental Style wechseln sich natürliche Materialien wie Holz, Stein, Sisal und Kokos ab. Böden haben als elementares Strukturelement die größten Möglichkeiten, die Atmosphäre zu beeinflussen. Im Oriental Style wird ein Bodenambiente aus natürlichen Materialien wie Stein, Sisal, Kokos und vor allem Holz bevorzugt. Schlichte Holzdielen sind die zugleich edelste und pflegeleichteste Variante.
 
Eine Zen beeinflusste Wohlfühlatmosphäre, ein Raum im Gleichklang, der Energie und Lebenskraft schenkt, lässt sich grundlegend schaffen mit Böden aus der „Trendtime“- Kollektion wie z.B. „Parkett Trendtime Bambus Schoko“,  „Parkett Trendtime Tigerwood“ oder auch dem besonders authentischen „Laminat Trendtime Kirsche“‚ mit Holzstruktur.
 
Bild: Parador
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