Anforderungen an den Untergrund

Beim Verlegen von Parkett-Böden ist der richtige Untergrund von entscheidender Bedeutung. Lautes Knarren kann vermieden werden und ein fester, hygienischer Boden ist schnell verlegt.

Grundvoraussetzung für die Verlegung von Parkett ist ein fester, sauberer, trockener und ebener Untergrund. Unebenheiten von mehr als 3 mm auf 1 m müssen mit geeigneter Spachtelmasse ausgeglichen werden. Bei der Verlegung auf alten Holzdielen und Verlegeplatten müssen lose liegende Dielen mit der Unterkonstruktion verschraubt werden, um ein eventuelles Knarren zu reduzieren.
 
Die Verlegung sollte quer zur Längsrichtung der Holzdielen erfolgen. Teppichböden sind aus Festigkeitsgründen und aus hygienischer Sicht als Untergrund ungeeignet und müssen entfernt werden. Eine Verlegung auf vorhandenen PVC-, CV- und Linoleum-Belägen kann nur erfolgen, wenn die Böden fest verklebt sind, keine losen stellen aufweisen und keine Fußbodenheizung vorhanden ist.
 
Klare Grenzen

Estriche dürfen folgende Feuchtigkeitswerte nicht überschreiten: Ohne Fußbodenheizung maximal 0,5 CM-Prozent bei Anhydrit-Estricht und höchstens 2,0 CM-Prozent bei Zementstrich. Mit Fußbodenheizung liegt der Grenzwert niedriger. Maximal 0,3 CM-Prozent beim Anhydrit-Estricht bzw. 1,5 CM-Prozent beim Zementstrich.
 
Generell muss die Estrich-Feuchte mit einem Messgerät ermittelt werden. Auf jeden Fall vorsorglich eine 0,2 mm dicke PE-Folie als Dampfbremse unterlegen (Bahnen mindestens 30 cm überlappen lassen, abkleben, am Rand wannenförmig hochstehen lassen und nach dem Anbringen der Sockelleiste den Überstand mit einem Messer abtrennen). Oder Sie verwenden Duo-Protect, der Trittschalldämmung und Dampfbremse in einem Produkt beinhaltet.
 
 
Bild: Parador
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