Energiesparen mit dem Schornstein

Die Notwendigkeit zum Energiesparen ist jedem Hausbesitzer klar: Nach Statistiken des Deutschen Mieterbundes haben Haushalte 2006 im Schnitt 1,10 Euro pro Quadratmeter und Monat für Heizung und Warmwasser aufwenden müssen. Diese Kosten haben sich 2007 auf 1,30 Euro, und werden im Jahre 2008 noch weiter klettern - auf voraussichtlich 1,50 Euro pro Quadratmeter und Monat! Für eine 70-m²-Wohnung sind die durchschnittlichen Energiekosten für Heizung und Warmwasser damit von 974 Euro im Jahre 2006 auf nunmehr 1.260 Euro gestiegen. Bei einem Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche liegen die Heizkosten je nach Nutzerverhalten im Schnitt doppelt so hoch. Ein Ende der Preisspirale ist nicht zu erkennen, zumal vor allem Börsen-Spekulanten und die anhaltend hohe Nachfrage in Schwellenländern die Preise für fossile Energien ständig weiter nach oben treiben.
Die Lösung kann nur heißen: Energiesparen, und zwar so viel wie möglich. Denn die günstigste Energie ist diejenige, welche erst gar nicht benötigt wird. Viele Bauteile am Haus können dazu beitragen, die Heizkosten zu senken, ein sehr wichtiges Element ist der Schornstein. Er muss dazu verschiedensten Anforderungen genügen:
● hergestellt aus wärmedämmenden Materialien
● keine Undichtigkeiten in der gesamten Konstruktion
● Erfüllen des Wärmetauscherprinzips
● W3G-geprüft, um z.B. eine Pelletheizung anschließen zu können
● erhältlich als zweizügige Variante mit Verbrennungsluftzufuhr zum Anschluss eines Kaminofens.
Diese Anzahl an Kriterien schaffen nur wenige Systeme. Wer sie komplett erfüllt ist der universell einsetzbare „Absolut“-Schornstein von Europas Marktführer Schiedel. Deshalb heißt er „Der Energiesparschornstein“. Mit folgenden technischen Innovationen ist das möglich:
Thermodichtset
Um einen Neubau auf Passivhausniveau beim Energieeinsatz zu bringen, ist eine vollständig dichte Gebäudehülle unabdingbare Voraussetzung. Dies gilt natürlich auch für die bauliche Umgebung des Schornsteins. Das eigens für diesen Einsatz entwickelte Thermodichtset von Schiedel ist passivhaustauglich. Es besteht aus einer Spezialfolie für die Außenseite, die dachseitig um den Schornstein herum mit der Unterspannbahn fixiert wird. Auf der Innenseite wird für die Luftdichtheitsebene eine Dichtmanschette um den Schornstein gelegt, angeheftet und abgeklebt. Damit ist von innen die Luftdichtheit gewährleistet, die Wärmeverluste sind gestoppt.
Thermotrennstein
Im normalen Schornstein geht Energie durch Wärmeleitung in den Mantelsteinen übers Dach und ins Fundament verloren. Diese Verluste werden unterm Dach und am Boden durch den neuen Schiedel Thermo-Trennstein gestoppt. Dieser unterbricht (=entkoppelt) den thermischen Übergang der Wärme im Schornsteinsystem nach oben und nach unten. Das funktioniert so: In den Mantelstein ist eine Einlage aus Schaumglas integriert. Dieses Material besitzt die gleichen hohen Dämmeigenschaften wie Mineralwolle, ist dampfundurchlässig und leitet die Wärme nicht. Damit bleibt sie im Gebäude, die Verluste (und damit das Nachheizen) sind gestoppt.
W3G Profilrohr
Was bedeutet das genau? Der Schiedel Absolut erfüllt die Anforderungen feuchteunempfindlich (W), für alle Brennstoffe geeignet (3 = Gas, Öl und Festbrennstoffe) und rußbrandbeständig (G) und besitzt daher die W3G-Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik. Damit ist er für die heute verfügbaren modernen Festbrennstoff-Feuerstätten geeignet und Sie als Hausbesitzer können problemlos vom Öl- oder Gaskessel zu einem Heizsystem wechseln, das mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben wird, z.B. einem Holz-Pellet-Heizkessel.
Thermoluftzug
Die Energieeinsparverordnung fordert luftdichte Gebäudehüllen. Lüftungsanlagen, Dunstabzüge und Abluft-Trockner erzeugen Unterdruck im Haus. In diesem Fall muss zum sicheren Betrieb z.B. eines Kaminofens die notwendige Verbrennungsluft nicht über den Abgasschacht, sondern separat zugeführt werden. Der Absolut-Schornstein hat hierfür einen eigenen Thermoluftzug und damit eine windunabhängige und sichere Lösung, damit der Kaminofen immer ausreichend Verbrennungsluft erhält. Gleichzeitig bleibt die Wärme im Haus und der Schornstein zieht ordentlich. Eine besondere Ausführung des Schornsteinkopfes trennt die Frischluft von den Rauchgasen und verhindert die Belastung der Raumluft.
Installationszug
Optimal für die Zukunft gerüstet ist ein Haus mit einem zweizügigen Schornstein und zusätzlich integriertem Installationskanal: einen Zug nutzt die Zentralheizung, den zweiten der Kamin- oder Kachelofen. Der Installationszug kann dann kostengünstig und wartungsfreundlich die Rohre und Leitungen z.B. für umweltfreundliche Technologien wie Solaranlage und Fotovoltaik oder die Kabel einer Satellitenanlage aufnehmen und sicher durchs Gebäude führen.
Bild: Schiedel







