Fensteraustausch: Aussichtsreiche Spareffekte

- Ab März 2011 fördert die KfW den Fensteraustausch wieder mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen.
Fenster sind nicht nur Licht- und Frischluftspender. Sie tragen auch entscheidend zur Energiebilanz eines Gebäudes bei. Im Dachgeschoss verpufft die kostbare Heizenergie durch veraltete Fenster besonders schnell. Um Modernisierungswillige finanziell zu unterstützen, reaktiviert die KfW-Förderbank ab März ihr Programm „Energieeffizient Sanieren“ für Einzelmaßnahmen – mit neuen Auflagen.
Die KfW-Bank fördert ab 1. März 2011 im Programm „Energieeffizient Sanieren“ wieder einzelne Sanierungsmaßnahmen mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen. Dann gibt es wieder Geld für den Austausch von alten Fenstern und Türen, die Fassadendämmung oder die Erneuerung der Heizanlage. Diese Option war im Herbst vergangenen Jahres wegen Geldmangels eingestellt worden. Die Wiedereinführung der Förderung unterstützt vor allem private Hausbesitzer, die oftmals aus Kostengründen zeitlich versetzte Sanierungsmaßnahmen bevorzugen. Pflicht vor Genehmigung der Finanzspritze ist die Bestätigung der Angemessenheit der Maßnahmen durch einen Sachverständigen, z.B. einen zertifizierten Energieberater. Einen Zuschuss für diese Beratung bekommen Hauseigentümer vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen der „Vor-Ort-Beratung“.
Modernisierung mit Durchblick
Eine schlechte Dämmung führt vor allem im Dachgeschoss zu starken Energieverlusten – hier können die Heizkosten leicht das Fünf- bis Sechsfache des Durchschnittswerts erreichen. Bereits eine Einzelmaßnahme wie der Austausch von alten Fenstern kann einen wesentlichen Beitrag zur energetischen Optimierung leisten. „Moderne Dachfenster sind heute sehr gut gedämmt und senken damit deutlich den Energieverbrauch“, erklärt Oliver Steinfatt von der VELUX Deutschland GmbH. Gleichzeitig erhöhen sie den Wohnkomfort.“ Um nach der KfW förderberechtigt zu sein, müssen die Fenster einen bestimmten „Uw-Wert“ aufweisen, mit dem die Qualität der Wärmedämmung angegeben wird: Bei Dachfenstern darf er maximal 1,0 W/(m²K) betragen, bei vertikalen Fenstern, Balkon- und Terrassentüren maximal 0,95 W/(m²K).
„Beim Austausch der Fenster empfiehlt es sich, innen wie außen auch die Anschlüsse an das Dach und die Dämmung zu optimieren. So kann der Energieverbrauch zusätzlich gesenkt werden“, erläutert VELUX Experte Steinfatt. In diesem Fall ist es in der Regel sinnvoll, auch die Innenverkleidung auszutauschen. Der Vorteil: Es besteht die Möglichkeit, diese oben waagerecht und unten senkrecht auszuführen, und damit die Tageslichtausbeute zu erhöhen.
Foto: VELUX Deutschland GmbH
Weitere Informationen unter www.kfw.de, www.bafa.de und www.velux.de







