Mit Solarkollektoren immer auf der Sonnenseite

Alten Heizungen droht Bußgeld

Die Heizkessel laufen trotz hoher Öl- und Gaspreise auf Hoch­tou­ren und belasten den Geldbeutel und die Umwelt. Was viele nicht wissen: "Kesseloldies" müssen laut Energieeinsparverordnung (EnEV) zwingend bis Ende 2006 ausgetauscht werden. Clevere Hausbesitzer nutzen daher die Modernisierung gleich für den Umstieg auf regenerative Energiequellen und machen sich so unabhängig von der Energiepreisspirale. Denn dank hochwertiger Kollektorsysteme (z. B. von VELUX) ist eine ganzjährige solare Warmwasser- und Heizanlage möglich. So entlasten moderne Solaranlagen die Haushaltskasse auch in den kalten Monaten.
 
Für alte Heizanlagen, die vor dem 1. Oktober 1978 in Betrieb gingen, sind die Tage gezählt: Wer seinen "Kesseloldie" nach dem 31. Dezember 2006 weiter nutzt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Vorausschauende Bauherren nutzen daher den Austausch gegen eine moderne Anlage, um die konventionelle Wärmeerzeugung durch ein regeneratives Energiesystem zu ergänzen. Und die Investition lohnt sich gleich dreifach: Die neue Heizung erfüllt die gesetzlichen Auflagen, der Energiebedarf sinkt und zusätzlich wird die kostenlose Wärme der Sonne angezapft. Darüber hinaus schonen Hausbesitzer mit dem Umstieg zugleich die Umwelt.
 
Modernes Heizen mit Sonnen­energie - auch im Winter

Eine Solaranlage deckt bei ei­ner Kollektorfläche von zehn Quadrat­metern rund 60 Prozent des jährli­chen Energiebedarfs für die Warmwasseraufbe­reitung eines Vier-Personen-Haushalts. Bei Sonnenschein versorgt die Solaranlage den Haushalt. Scheint die Sonne einmal nicht, tritt auto­matisch der Heizkessel in Aktion. So wird Sonnenenergie das ganze Jahr über bestmöglich genutzt. Die Anschaffungskosten eines Solarkollektorsystems zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung für einen Vier-Personen-Haushalt liegen bei rund 7.500 Euro. Darin enthalten sind 10,7 Quadratmeter Kollektorfläche, ein 750 Liter Warmwasserspeicher, Regelungstechnik, Installationsmaterialien sowie Montagekosten. Da der Einbau der Solarkollektoren wie bei Dachwohnfenstern erfolgt, lassen sie sich schnell und kostengünstig installieren. Kollektoren und Dachwohnfenster bilden ein System und sind beliebig miteinander kombinierbar, so dass nach der Montage kaum ein Unterschied zwischen "Tageslichtspender" und "Energiespender" von außen sichtbar ist.
 
Förderprogramme des Bundes machen das Umsteigen besonders attraktiv
 
Ökologische Heiztechnik mit Unterstützung der Sonne wird gefördert. Wer zum Beispiel auf eine neue Heizung inklusive Solarkollektoren zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung setzt, erhält günstige Darlehen.
  
Bild: VELUX