Lichtbänder an Pultdächern

Hausdächer sind nicht immer steil, rot und mit Ziegeln versehen. Zunehmend erfreuen sich an der simplen Form eines Pultdaches neben vielen Industrie- und Unternehmensgebäuden auch Wohnhäuser.

Warum es so beliebt ist, hängt mit der kostengünstigen Bauweise und der Nutzungsmöglichkeit der gesamten Baufläche zusammen.  
 
Woher kommt nun aber das Licht im Innenraum? Sind Pultdächer nur mit Teer-, Bitumen- oder Metalldeckungen versehen, ist ein Lichteinfall nur mit großen Fensterfronten zu realisieren. Abhilfe schaffen Lichtbänder unterhalb des Daches an der Hauswand. Diese Lichtbänder spenden zwar weniger Lichtmenge als große Fensterflächen, entwickeln aber trotzdem im Inneren eine leichte und freundliche Atmosphäre. So können Nischen unspektakulär aber funktionell genutzt werden. Lichteinfall ja, Blenden der Sonne nein. Auch ein nachträglicher Einbau von schmalen Fensterbändern unterhalb der Dachkante ist möglich.  
 
Gewölbte Lichtbänder, bekannt beispielsweise von Produktionshallen, bieten auf dem Dach liegend für größere Räume eine wirtschaftliche Lösung. Ob Sattellichtband, Pyramide oder Kreativ-Lichtband – für jede Dachflächenform können diese „Glasdächer“ angefertigt werden und gleichzeitig teure Konstruktionen und Folgekosten vermeiden helfen. Fensterteile sind zu öffnen und erlauben damit eine Lüftungsfunktion. Gleichzeitig stellen sie aber auch hohe Anforderungen an Sicherheit und Raumschutz an die eigene Qualität und Langlebigkeit.  
 
Fazit: Kleiner Einbau mit großer Lichtwirkung für den Innenraum unter dem Pultdach
 
Bild: Velux