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Unbeantwortetes Thema

Besteuerung von Darmgasen


Autor Nachricht
Verfasst am: 27 Juli 2008
jokeplus
Dabei seit: 25.07.2008
Beiträge: 23
E-Mail an Umweltminister Gabriel:

Sehr geehrter Herr Gabriel,

hingebungsvoll bemühen Sie sich darum, die Norddeutsche Tiefebene vor der Überflutung durch den abschmelzenden Nordpol zu retten. Die schlaue UNO hat bereits die Höhe des Meeresspiegels in 100 Jahren auf 10 Zentimeter genau berechnet. Die Grundstückspreise im höher gelegenen Süddeutschland steigen bereits. Sehr schön kann man diesen Sachverhalt experimentell demonstrieren. Bitte, bringen Sie Eisstücke in einen mit Coca-Cola gefüllten Becher. Nach Ihrer Physik muß der Becher überlaufen, wenn das Eis schmilzt.

Ökologisten haben herausgefunden, daß Methan ein ebenso schreckliches Giftgas ist wie Kohlendioxid. Sie sollten den Vorschlag der Klimaschützer aufgreifen und die Darmgase besteuern. Zumindest im Deutschen Bundestag würde sich das Klima bessern.

Das Umweltbundesamt hatte mir am 10.08.05 mitgeteilt, daß 98,8 % der Kohlendioxid-Emission der Atmung von Lebewesen entstammen. Wußten Sie, daß Sportler besonders viel Kohlendioxid produzieren? Sie sollten vor allem den Fußballsport auf ein unbedingt notwendiges Mindestmaß beschränken, zumal bei Wettkämpfen auch die Zuschauer viel Kohlendioxid produzieren.

Die schlimmsten Umweltschädlinge sind die Bodenbakterien, weil diese am meisten Kohlendioxid produzieren. Sie sollten die Waldböden deshalb betonieren lassen, zumal es infolge der Sturmschäden ohnehin bald keinen Wald mehr gibt. Allerdings muß geprüft werden, ob eine Asphaltierung nicht besser wäre, weil bei der Zementherstellung auch Kohlendioxid produziert wird. Jedenfalls sollte es in Ihrem Ministerium eine ressortübergreifende Waldbodenversiegelungskoordinierungsstelle geben.

Die Umstellung des Kraftfahrzeugverkehrs auf Reit- und Lasttiere stößt wegen der damit verbundenen Methanentwicklung auf Schwierigkeiten. Bei entsprechender Forschungsförderung könnten jedoch mobile Biogasanlagen entwickelt werden, die wenigstens den elektrischen Strom für die Beleuchtung der
Lasttiere erzeugen könnten.

Da laut Umweltbundesamt nur 1,2 Prozent der Kohlendioxidemission technischen Ursprungs ist, genügt bei Schonung der Natur bereits eine einprozentige Senkung der Emission, um Deutschland zu entindustrialisieren. Wie das Fernsehen zeigte, hatte die Ex-Landwirtschaftsministerin im
Überschwang der Gefühle "Dreißig Prozent" in den Plenarsaal des Bundestages gebrüllt. Das war wieder einmal maßlos übertrieben.

Deutschland ist Vorreiter im Klimaschutz. Ich befürchte, daß es aus Vernunftgründen keine Nachreiter geben wird. Ob die Volksrepublik China wohl mitmachen wird? Angeblich produziert China mehr Kohlendioxid als Deutschland.

Mit ökologischem Gruß!

Hans Penner

PS: Ich hoffe auf eine Verbreitung dieses Schreibens in der Bevölkerung. Wir brauchen im nächsten Winter unbedingt wieder Schnee.



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