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Bezugsquelle
Dieter Biermann & Sohn
Markenbaumschulen
Im Felde 53-55
D-25499 Tangstedt

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Garten-Minibäume: Rosen, Kiefer und Spindelsträucher

buchtipps aus der redaktion

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Als blühender Willkommensgruß an der Eingangstür oder als sympathischer Blickfang im Vorgarten - Hochstammrosen und andere kleinere und größere Stämmchen liegen voll im Trend.

Diese Bäumechen miniature finden sogar im kleinsten Garten noch Platz. In Pflanzgefäßen können sie auch Balkon und Terrasse verschönern. Mit ihrem betont aufrechten Wuchs kommen sie außerdem sehr gut an Hauseingängen zur Geltung.

Formenreiche Minibäume

Neben der Farbe des Laubes oder den Blüten trägt die Kronenform dazu bei, dass Stämmchen oft eine besondere Ausstrahlung haben - kleine Fächer- und Schlitz-Ahorne verzaubern mit ihren filigranen Zweigen und dem zierlichen Laub, andere wie z.B. auf Stämmchen veredelte Zwergmispeln (Cotoneaster) sind wegen ihrer überhängenden Triebe sehr reizvoll. Es gibt auch Stämmchen mit in Form geschnittenen Kronen, beispielsweise als Bären oder Vögel. Die Kugel-Kiefer (Pinus Brepo) hat sogar von Natur aus eine schöne runde Krone und benötigt keinen Schnitt.

Rosenduft auf Nasenhöhe

Viele Stämmchen sind gewissermaßen Aufsteiger der besonderen Art: So handelt es sich bei Stammrosen um Sorten aus dem normalen Sortiment, die auf robuste, auf spezielle Weise herangezogene Rosenwildlinge veredelt werden. Rosenstämmchen gibt es in vielen verschiedenen Größen: 40, 60, 90 und 140 cm Stammhöhe machen es möglich, schöne Sorten für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke zu finden, beispielsweise als blühendes und duftendes Highlight im Vorgarten oder als Kübelpflanze für romantische Impressionen auf Terrasse und Balkon.

Unterschiedliche Größen

Einen ähnlichen Aufstieg wie die Rosen haben auch andere Pflanzen durchlaufen, z.B. die Spindelsträucher (Euonymus fortunei-Sorten) und verschiedene Mispeln (Cotoneaster), die vor allem als Bodendecker bekannt sind. Als etwa 50 cm bis 1 m hohe Stämmchen - je nach Veredelungshöhe - sind sie ideal für reizvolle Pflanzenarrangements auf Balkon und Terrasse. Die Höhe der Stämmchen variiert je nach Pflanzenart. Es gibt Zwerge, die wie einige Buchsbäumchen und die Japanischen Stechpalmen (Ilex crenata-Sorten) nur 40 cm hoch sind, andere können auch 1,2 m oder 1,8 m hoch sein.

Für jede Jahreszeit

Für jede Jahreszeit gibt es attraktive Ziergehölzstämmchen: Schneeball-Stämme (Viburnum opulus Compactum) beispielsweise schmücken sich im Mai und Juni mit aparten weißen Blüten in flachen Schirmen, aus denen sich später dekorative rote Beeren entwickeln. Rosen sind während der warmen Jahreszeit mit ihrer üppigen Blütenpracht ein Genuss fürs Auge und oft auch für die Nase, während Mispeln mit ihren roten Beerenfrüchten vor allem im Herbst und oft auch noch im Winter eine große Zierde sind. Immergrüne wie Buchsbaum und Spindelsträucher sind ideal für einen Garten, der auch in der kalten Jahreszeit nicht ohne Reiz bleiben soll.

Farbenfrohe Blätter

Bei manchen Stämmchen sind es nicht die Blüten, sondern die Blätter, die ihren Zierwert ausmachen. Der Rosabunte Eschen-Ahorn, botanisch Acer negundo Flamingo, macht seinem Namen alle Ehre: Die Blätter sind grün mit auffallendem weißen bis rosafarbenen Rand. Junge Blätter sind manchmal im Ganzen zart flamingorosa gefärbt. Mit den Spindelsträuchern kommt die Farbe Gelb ins Spiel, denn neben Sorten mit weißgrünem Blattwerk gibt es auch einige mit gelbgrünen Blättern. Fächer- und Schlitzahorne sind Schmuckstücke der Extraklasse auch für kleinste Gärten. Einige haben wunderschöne, stark geschlitzte oder fächerförmige Blätter in warmen dunklen Rottönen. Die grünblättrigen Sorten lassen den Wechsel der Jahreszeiten besonders intensiv miterleben, denn sie entwickeln eine auffallende Herbstfärbung, die von leuchtendem Gelb über Orange bis hin zu feurigem Rot reichen kann.

Weiden für kleine Gärten

Weiden (Salix) sind ebenfalls als Stämmchen erhältlich. Die Weißbunte Weide (Salix Hakuro Nishiki), wegen ihres mehrfarbigen Laubes manchmal auch als Harlekinweide bezeichnet, fällt hier mit ihren zierlichen, grünweiß marmorierten Blättern besonders auf. Während des Blattaustriebes im Frühjahr sind die Blätter sogar leicht rosa gefärbt. Die Hängende Kätzchenweide (Salix caprea Pendula) zeigt sich noch früher in Hochform: Im März und April sind die langen, herabhängenden Triebe dicht mit gelben Weidenkätzchen besetzt.

Stauden als Unterpflanzung

Im Garten oder in größeren Gefäßen können Stämmchen mit kleinbleibenden Stauden unterpflanzt werden, die gut im lichten Schatten unter Gehölzen gedeihen. Ideal ist die bodendeckende Schaumblüte (Tiarella cordifolia). Diese 20 cm hohe Staude hat hübsche, herzförmig gelappte frischgrüne Blätter, die sich im Herbst bronzefarben bis kupferrot verändern. Ihren Namen hat sie wegen der kleinen weißen sternförmigen Blüten, die in lockeren, schaumartigen Blütenständen stehen und im Mai erscheinen. Auch die Teppich-Golderdbeere (Waldsteinia ternata) ist ein Bodendecker, der gut vor oder unter Gehölzen wachsen kann. Sie wird nur 10 cm hoch und hat glänzend dunkelgrüne Blätter. Im April und Mai öffnen sich schöne, auffallende goldgelbe Blüten, die mit ihrer Form an die Blüten von Erdbeeren erinnern.

So kommen kleine Bäume ganz groß raus

Der Eingangsbereich lässt sich mit zwei Stämmchen als freundlich einladende Türwächter besonders gut gestalten. Für ein möglichst harmonisches Bild ist es am besten, wenn die Pflanzen nicht höher als die Türmitte sind. Die Wirkung lässt sich sogar noch steigern, wenn sie in ein besonders dekoratives Gefäß gepflanzt werden. Ein Stämmchenpaar kann auch den Beginn eines Weges andeuten oder z.B. die Balkon- oder Terrassentür flankieren.

Immergrüne auch im Winter gießen

Immergrüne Stämmchen wie Spindelsträucher (Euonymus fortunei-Sorten) und Buchsbäumchen verdunsten auch im Winter Wasser über ihre Blätter. Wenn sie in Gefäßen wachsen, sollten sie deshalb auch in der kalten Jahreszeit an frostfreien Tagen gegossen werden. Wichtig ist außerdem, dass sie an einer Stelle stehen, an der sie vor austrocknendem Wind geschützt sind.

Bild: PDM
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