Werbung

Tipps für den Umgang mit giftigen Pflanzen im Garten

Nicht nur der Verzehr giftiger Früchte kann zu Vergiftungen führen; bei bestimmten Pflanzen reicht selbst der Hautkontakt aus. (Bild: fotolia.de)
Nicht nur der Verzehr giftiger Früchte kann zu Vergiftungen führen; bei bestimmten Pflanzen reicht selbst der Hautkontakt aus. (Bild: fotolia.de)

buchtipps aus der redaktion

Preis: 15,00 €
Preis: 10,00 €
Preis: 19,90 €
Preis: 24,90 €
Preis: 7,95 €

Viele Pflanzen im Garten sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch giftig. Einige sind in allen Bestandteilen giftig, andere wieder nur in den Früchten oder Blüten. Im Umgang mit diesen Pflanzen sollte man einiges beachten.

 

Wie gefährlich sind die Giftpflanzen im Garten?

 

Die größte Gefahr der giftigen Blumen und Pflanzen im Garten besteht darin, dass man es der Pflanze nicht ansieht, dass sie giftig ist. Oftmals sind es gerade die besonders schönen Blumen, die in einigen ihrer Pflanzenteile giftig sind. Bevor man seinen Garten bepflanzt, sollte man sich darüber informieren, ob und wie stark giftig die Blumen sind. Das gilt besonders dann, wenn man Kinder oder Haustiere im Garten toben lässt.

 

Welche Blumen gehören zu den Giftpflanzen im Garten?

 

Die giftigste Blume im Garten ist der Eisenhut. Diese Pflanze sollte man wirklich mit sehr viel Vorsicht behandeln. Das Gift des Eisenhutes ist Aconitin; es wirkt nicht nur, wenn man Pflanzenteile verschluckt, sondern ist gleichzeitig ein Kontaktgift, das auch über die Haut in den Körper gelangt. Schon das Zerreiben eines Blattes reicht aus, damit das Gift über die Haut in den Körper eindringen kann. Das Gift erzeugt Herzrhythmusstörungen und Kreislauflähmungen.

 

Auch die wunderschöne Engelstrompete, die mit ihren Blüten jeden Betrachter verzaubert, gehört zu den sehr giftigen Pflanzen im Garten. Bei dieser Pflanze sind die Blüten und Blätter hochgiftig. Sie enthalten das Gift Skopolamin, das bei einer Vergiftung Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen, Sehtäuschungen, Heiserkeit und sogar einen Herzstillstand hervorrufen kann.

 

Der Fingerhut ist eine beliebte Pflanze im Bauerngarten. Aber auch bei dieser Blume gilt die höchste Giftstufe. Seine Blätter enthalten das Gift Digitoxin, das bei einer Vergiftung zu Herzrhythmusstörungen, Halluzinationen, Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen führen kann.

 

Auch Gemüsepflanzen, die wir verzehren, können giftig sein, wenn man sie nicht korrekt verwendet. So zum Beispiel die Kartoffel, bei der alle Pflanzenteile über der Erde giftig sind. Auch die noch grünen Knollen sollten nicht verzehrt werden, da sie Gift enthalten. Der Giftstoff, der in den giftigen Teilen der Pflanze vorhanden ist, ist das Solanin. Bei Verzehr kann es zu Durchfallerkrankungen kommen.

 

Was muss man beim Umgang mit Giftpflanzen beachten?

 

Am besten wäre es natürlich, wenn man gerade auf die sehr giftigen Pflanzen im eigenen Garten verzichtet. Wer allerdings auf die Blütenpracht nicht verzichten will, sollte darauf achten, dass er sich und andere nicht in Gefahr bringt. Beim Pflanzen, Schneiden und Pflegen der Pflanzen sind Handschuhe und eine langärmelige Bekleidung sinnvoll. So kann man ausschließen, dass man mit den Pflanzen in Hautkontakt gerät, die ein so genanntes Kontaktgift besitzen.

Kinder und Tiere sollte man besonders vor diesen Pflanzen schützen. Einige Pflanzen und Bäume in unseren Gärten tragen auch giftige Früchte. Das ist besonders bei Kleinkindern ein Risiko, da diese doch schnell mal etwas in den Mund stecken. Entweder man findet eine Möglichkeit, Kinder aus diesem Bereich im Garten fernzuhalten oder man verzichtet lieber gleich auf diese Pflanzen.

 

Was sollte man manchen, wenn man trotz aller Vorsicht mit den Giften in Kontakt gekommen ist?

 

Es passiert schnell, dass man einmal unvorsichtig ist und mit einer Pflanze in Berührung kommt, die giftig ist. Das kann bei der täglichen Gartenarbeit schnell passieren. In diesem Fall sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen und nicht abwarten, ob nun etwas passiert oder nicht. Hier ist Vorbeugen wesentlich sinnvoller als irgendwelche Selbsthilfeversuche durchzuführen.

 

 

 

mehr Tipps zur Gartenarbeit

Nach oben

Werbung