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Feuerschalen sorgen für besondere Atmosphäre

(Bild: Adobe Stock, SusaZoom)

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Ob Feuerschale, Feuerkorb oder Feuerstelle – mit einem eleganten Accessoire lässt sich der heimische Garten gekonnt in Szene setzen.

Offenes Feuer schafft eine Wohlfühl-Atmosphäre wie kaum etwas anderes. Wer gerne bei zunehmender Dämmerung bis in die späten Abendstunden im Garten verweilt, weiß dies sehr zu schätzen. Eine Feuerschale lässt sich auf einer geeigneten Fläche in Mitten von Sitzgelegenheit wie Gartenmöbeln, Loungegruppen oder – ganz unkompliziert – bequemen Decken mit ein paar Sitzkissen aufstellen. Schon lässt sich eine laue Sommernacht am eigenen Lagerfeuer genießen. Wer mehr Platz zur Verfügung hat, kann seine Feuerstelle auch größer dimensionieren oder mit mehreren Feuerschalen und Feuerkörben ein ganzes Ensemble kreieren. Eine interessante Auswahl ist unter Feugarten zu finden. Hier sind der eigenen Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

 

Feuerschalen sicher platzieren

 

Feuerschalen sollten möglichst auf einer Steinplatte oder auf einer Betonfläche positioniert werden. Alternativ eignet sich aber auch verdichteter Sand oder festgetretene Erde. Wichtig dabei ist, dass der Untergrund eben ist. Brandgefahr besteht vor allem dann, wenn die Feuerschalen umkippen. Manche Feuerschalen verfügen auch über sichere Standfüße, die zudem den Vorteil haben, dass die Schale selbst nicht in direkten Kontakt mit dem Untergrund kommt. Auch das Umfeld sollte frei von leicht brennbaren Materialien sein. Das können Gartenmöbel aus Holz und Kunststoff, Sicht- oder Windschutzelemente mit einer Stoffbespannung genauso sein, wie im Herbst beispielsweise trockenes Laub. Wer einen geeigneten Kerzenlöscher oder einen Eimer mit Wasser oder Sand neben der Feuerschale bereit stellt, kann im Brandfall schnell reagieren.

 

Das ideale Holz verwenden

 

Holz brennt. Diese Weisheit gilt nur bedingt. Denn worauf es beim Feuer im Garten ankommt ist eine möglichst geringe Qualmbildung und ein ebenso geringer Funkenflug. Qualm entsteht vor allem bei feuchtem Holz. Hinzu kommt, dass das feuchte Holz nicht vollständig verbrennt. Es bleiben am Ende Feinstaub in Form von Ruß und Teerpartikeln zurück. Je trockener Holz also ist, umso sauberer ist die Verbrennung. Der Feuchtegehalt sollte möglichst unter 25 Prozent liegen. Holzscheite, die ein bis zwei Jahre trocken an der Luft gelagert wurden können bedenkenlos verwendet werden. Ein weiterer Aspekt ist der Funkenflug. Dieser entsteht durch die Einschlüsse von Harz im Holz. Nadelholz ist daher eher weniger für offene Feuerstellen geeignet.

 

Feuer im Garten – was ist erlaubt?

 

Egal ob Lagerfeuer, Feuerkorb oder Feuerschale: Auch im eigenen Garten ist nicht immer alles erlaubt. Es gelten zahlreiche rechtliche Vorschriften, die zu beachten sind. Generell müssen baurechtliche und feuerpolizeiliche Vorschriften eingehalten werden. Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Regeln. Entsprechende Stellen bei der Stadtverwaltung oder Gemeinde erteilen darüber gerne Auskunft. Für den Umgang mit Feuer an sich versteht sich ein verantwortungsvoller Umgang von selbst. Brandbeschleuniger sind genauso tabu, wie schadstoffbelastete Materialen. Das Zum Verbrennen von Gartenabfällen sind Feuerschalen genauso wenig geeignet, wie zum Verbrennen von Rasenschnitt. Beides gehört auf den Kompost, in die Biotonne oder in die örtliche Grüngutannahme. Auch sollte gerade bei Wind kein unkontrollierter Funkenflug entstehen. Nicht nur deshalb sollte man das Feuer nicht unbeaufsichtigt brennen lassen. Viele Feuerschalen und Feuerkörbe haben hier den Vorteil, dass sie dank eines engmaschigen oder geschlossenen Bodens, durch den die Glut nicht hindurchfallen kann, auch über geeignete Abdeckungen verfügt. Damit kann bei plötzlich aufkommendem Wind die Feuerstelle rasch abgedeckt werden, um Funkenflug zu minimieren.

 

Eine besondere Genehmigung für Feuerschalen und Feuerkörbe ist übrigens nicht erforderlich. Sie sind im Sinne des Immissionsschutzrechts so genannte nicht genehmigungsbedürftige Anlagen, die jedoch nur entsprechend ihrer Bestimmung für sogenannte "Wärme- oder Gemütlichkeitsfeuer" verwendet und nur mit geeigneten Brennstoffen betrieben werden dürfen. Das bedeutet, dass bei der zweckentfremdeten Verbrennung von Abfällen eine Ordnungswidrigkeit begangen wird.

 

 

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