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Ökologische Alternative zu Gartenzaun und Mauer - Die Hecke

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Es muss nicht immer ein Gartenzaun oder gar eine Mauer sein, die das eigene Grundstück umgibt. Die ökologische Alternative dazu ist eine Hecke.

Sie bietet Schutz vor neugierigen Blicken und dämpft den Lärm von außen. Allerdings braucht sie auch mehr Pflege als leblose Umfriedungen. Regelmäßig muss ihr mit der Heckenschere zu Leibe gerückt werden, damit ihr Wuchs nicht außer Kontrolle gerät. Ökologischer Pluspunkt: Vögel und andere Tiere schätzen sie als Brutmöglichkeit und Lebensraum.

Schon vor dem Pflanzen der Hecke gilt es genau abzuwägen: Soll die Hecke schnell oder langsam wachsen, soll sie dicht oder durchlässig werden. Ganz klar: schnell wachsende Hecken machen mehr Arbeit, bieten aber auch schneller Schutz. Dichte Hecken erschweren den Einblick auf das Grundstück, lassen aber auch kaum einen Lufthauch in den Garten hinein: Gerade im Sommer kann das als störend empfunden werden. Von solchen ganz praktischen, aber natürlich auch optischen Überlegungen sollte man die Wahl der passenden Pflanze abhängig machen. Gärtnereien und Baumschulen halten eine Vielzahl geeigneter Gehölze bereit.

Bevor es ans Einsetzen der Hecke geht, müssen auch rechtliche Fragen bedacht werden. Wie nahe eine Hecke an die Grundstückgrenze gepflanzt werden darf, regelt in vielen Bundesländern das so genannte Nachbarschaftsrecht. Wer diese juristischen Fachfragen umschiffen möchte, kann die Hecke auch genau auf die Grenze setzen - insofern der Nachbar einverstanden ist, versteht sich. Pflege und Hege der Hecke fallen dann beiden Parteien zu.

Bei der Frage, wie viele Pflanzen für die Hecke gebraucht werden, empfiehlt es sich den Rat eines Fachmannes einzuholen. Eine Faustregel hierfür gibt es nicht: Die Pflanzendichte muss individuell auf Größe und Wachstum der Pflanzen abgestimmt werden. Wer es besonders eilig hat, kann sich auch schon größere Pflanzen besorgen die aber natürlich auch teuerer sind.

Auch über den Arbeitsaufwand, den eine Hecke mit sich bringt, sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen. Neben den abfallenden Blättern ist es in erster Linie der regelmäßige Schnitt, der Einsatz erfordert. Die Häufigkeit hängt wiederum von der Wachstumsgeschwindigkeit der Pflanzen ab. Wichtig auch: Nicht jedes Gehölz verträgt das Zurückgeschnitten werden gleich gut. Schmal gehaltene Hecken sollten die Fähigkeit besitzen, in jeder Höhe austreiben zu können, sonst wird aus der schmucken Hecke ganz schnell eine löchrige Angelegenheit.

Beim Einsetzen der Pflanzen schließlich empfiehlt es sich, einen Graben anzulegen. Dort werden die Pflanzen dann eingesetzt und die Wurzeln mit Erde und möglicherweise Kompostboden zugedeckt. Anschließend noch ausreichend Wasser darüber und der Traum von der Hecke kann Zentimeter für Zentimeter Wirklichkeit werden.

Bild: Bosch
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