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Das Grundstück abgrenzen – Welche Möglichkeiten gibt es?

Bauherren können aus einer Vielzahl von Möglichkeiten für die Grundstücksbegrenzung wählen. Dabei haben die einzelnen Methoden Vor- und Nachteile zu bieten. (Bild: BioTopic Natursteine GmbH)

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Immobilienbesitzer wissen um die Wahrheit, die den Werbeslogan des berühmten Baumarktes mit dem Biber schmückt – es gibt immer was zu tun! Und das trifft sowohl für den Innenbereich als auch den Außenbereich zu. Das Frühjahr ist dabei die beste Zeit, um aufwendige Bauvorhaben umzusetzen. Die milden Temperaturen und eine stabile Wetterlage erlauben ein zügiges Arbeiten.

Die Grundstücksgrenze stellt für viele Bauherren und Immobilienbesitzer eine echte Herausforderung dar. Wie lässt sich das Grundstück abgrenzen? Wie hoch darf die Abgrenzung sein? Und welches Material eignet sich dafür am besten? Mit den passenden Tipps und einer guten Vorbereitung lässt sich die ideale Lösung schnell finden.

 

Grundstücksbegrenzung – Das Rechtliche beachten

 

Abhängig von der Art der Grundstücksgrenze und dem Ort des Bauvorhabens, kommen andere Gesetzesvorlagen zum Tragen. Dies bedeutet, dass jedes Bundesland und in Teilen sogar die verschiedenen Stadtteile spezielle Vorgaben für die Vergabe von Baugenehmigungen haben. Eine permanente Lösung für die Grundstücksbegrenzung muss durch eine entsprechende Genehmigung erlaubt sein – auch dann, wenn der aktuelle Nachbar keine Einwände gegen den geplanten Bau hat. Kommt es an einem späteren Zeitpunkt zu einem Problem, kann das Ordnungsamt nicht nur den Einriss der Grenze verlangen, es kommt auch zu hohen Ordnungsstrafen.

 

Tipp

 

In einem telefonischen Beratungstermin kann man beim entsprechenden Amt alle Richtlinien erfragen. Häufig ist eine Baugenehmigung nicht notwendig, da die Grenze zum Beispiel nur durch einen niedrigen Zaun gekennzeichnet werden soll.

 

Zaun, Mauer oder Bepflanzung – Die Vor- und Nachteile in der Übersicht

 

Grundsätzlich stehen drei Grundvarianten für die Begrenzung des Grundstücks zur Verfügung. Ein Zaun wird aus diversen Materialien wie Metall oder Plastik angeboten. Aber auch das Angebot für Holzzäune ist umfangreich. Ein Zaun lässt sich in der Regel recht kostengünstig installieren und bis zu einer gewissen Höhe ist es nicht notwendig, eine Baugenehmigung zu erhalten. Leider sind Zäune auf lange Sicht gesehen keine permanente Lösung. Selbst hochwertige Metallzäune müssen regelmäßig gewartet werden – ein neuer Anstrich ist alle fünf Jahre notwendig.

 

Vorteile Zaun

  • Günstig in der Anschaffung
  • Leicht zu installieren
  • Große Materialauswahl

 

Nachteile Zaun

  • Regelmäßige Wartung erforderlich

 

Eine Mauer kann in vielen Bereichen überzeugen. Zum einen handelt es sich um eine Langzeitlösung. Die Wartung einer Mauer ist kaum nennenswert. Die große Auswahl an Designs und Materialien macht die Mauer außerdem auch zu einer individuellen Wahl, die sich perfekt an den Baustil des Hauses anpassen lässt. Formatmauersteiner sind dabei eine kostengünstige Alternative zu Natursteinen. Diesen Trend haben auch die Bauexperten von naturstein-garten.de erkannt. Sie bieten eine schöne Auswahl für Formatmauersteinen aus Granitsteinen. Die Steine lassen sich leicht verarbeiten und erzeugen klare Linien. Im Vergleich zu einem Zaun sind die Baukosten für eine Mauer jedoch sehr hoch.

 

Mauer Vorteile

  • Permanente Lösung
  • Viele Stilrichtungen und Designs möglich
  • Keine Wartung erforderlich

 

Mauer Nachteile

  • Hohe Kosten
  • Baugenehmigung wird benötigt

 

Eine beliebte Wahl für Grundstücksgrenzen sind Hecken. Diese natürliche Grenze bietet einen vollen Sichtschutz und kann ohne eine Genehmigung eingesetzt werden. Pflegeleichte Gewächse wie zum Beispiel ein Buchsbaum müssen nur selten zugeschnitten werden und haben eine gerade Wuchsform. Wer die Hecken selber ziehen möchte, der muss sich allerdings gedulden. Es dauert bis zu fünf Jahre, bevor die Hecken einen geschlossenen Sichtschutz auf Schulterhöhe bieten. Für den Kauf von bereits hochgewachsenen Hecken ist ein großes Budget notwendig.

 

Hecken Vorteile

  • Natürliche Grenze
  • Blickdicht
  • Einfache Pflege

 

Hecken Nachteile

  • Hohe Kosten für eine Vollhecke
  • Lange Wachstumsdauer für neue Hecken

 

Sind Grundstücksbegrenzungen notwendig?

 

Immer mehr Immobilienbesitzer entscheiden sich dazu, gänzlich auf eine klare Abgrenzung zu verzichten. Insbesondere im Eingangsbereich einer Immobilie ist dies auch nicht immer notwendig. Natürliche Grenzen werden durch Einfahrten oder Gehwege deutlich gekennzeichnet.

 

Wer ein gutes Verhältnis mit seinen Nachbarn hat, kann darüber nachdenken, auch im Garten mit einer fließenden Grenze zu arbeiten. Eine lockere Baumreihe oder Blumenbeete eignen sich dafür sehr gut. Dies bietet beiden Parteien den Vorteil, dass das Grundstück optisch größer wirkt. Im Idealfall können die Hausbesitzer den Terrassenbereich mit einem Sichtschutz abgrenzen.

 

Hinweis

 

Bäume, die sich unmittelbar auf der Grundstücksgrenze befinden, müssen einer der beiden Parteien zugesprochen werden. Dies ist relevant, sollte es zu Problemen mit Überwuchs oder Laubabfall kommen. Durch die Zugehörigkeitsbestimmung ist es im Ernstfall möglich, klar zu entscheiden, wer sich um die Beschneidung und Pflege des Baumes kümmern muss.

 

Fazit

 

Bauherren können aus einer Vielzahl von Möglichkeiten für die Grundstücksbegrenzung wählen. Dabei haben die einzelnen Methoden Vor- und Nachteile zu bieten. Wer mit einem geringen Budget arbeitet, sollte sich für einen Zaun entscheiden. Einfach Holzzäune lassen sich für wenige Hundert Euro installieren. Permanente Lösungen sind Mauern. Durch die passende Materialwahl fügen sie sich nahtlos in das Hausdesign ein. Eine Hecke ist ein guter Weg, um das Grundstück zu begrünen.

 

Unabhängig von der eigenen Vorliebe für das Design und dem vorliegenden Budget, sollten unbedingt mögliche Baubedingungen beachtet werden. Eine zu hohe oder zu breite Mauer kann kostspielige Konsequenzen nach sich ziehen.

 

 

bauen. wohnen. leben.  www.homesolute.com

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