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Dahlien, Lilien und weitere Topfpflanzen

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Überbordende Blütenpracht: Mit seinen warmen Blütenfarben weckt ein Ensemble aus Dahlien, Lilien und Begonien Assoziationen an Urlaub auf dem Lande.

Zubetoniert oder gepflastert, kein Eckchen Erde zu sehen – dies sind eigentlich keine guten Voraussetzungen für einen farbenfrohen Sommergarten. Doch mit einigen Töpfen, Blumenkästen oder Kübeln lässt sich ein kleines Wunder vollbringen. Schön bepflanzt, bringen sie Farbe und Sommerstimmung neben kahle Hauseingänge und auf graue Balkone und Terrassen. Auch gepflasterte Innenhöfe wirken mit Pflanzen in Topfen viel freundlicher und einladender.

Exotisch und exklusiv

Topfgärten haben eine besondere Ausstrahlung – und ihr Ursprung reicht weit in die Geschichte zurück. Vor mehr als 4.000 Jahren sollen in Ägypten Pflanzen in Tontöpfen zu kultischen Zwecken und auch schon zur Dekoration verwendet worden sein. In Griechenland und Rom wurden in der Antike Innenhöfe und Dachgärten mit Kübelpflanzen geschmückt. Besondere Pflanzen in eindrucksvollen Terrakotta-Gefäßen waren in den italienischen Renaissancegärten des 15. und 16. Jahrhunderts wichtige Gestaltungselemente. Im 17. Jahrhundert begann man dann auch nördlich der Alpen, Pflanzen aus dem Süden in großen Gefäßen im Freien zu kultivieren. In der kalten Jahreszeit wurden sie in speziellen Überwinterungsräumen vor Frost geschützt. Damals konnten sich nur reiche Bürger den Luxus exotischer Pflanzen erlauben.

Mexikanerin im Bauerngarten

Im 19. Jahrhundert wurden verstärkt Blumen und Gehölze aus fernen Ländern eingeführt. Diese Pflanzen verschönern längst nicht mehr nur vornehme Villen- und Landhausgärten, inzwischen bringen sie südliches Flair sogar in kleine Stadtgärten und auf Balkone und Terrassen. Aus wärmeren Regionen kommen auch viele Zwiebelblumen, die mittlerweile aus den hiesigen Gärten kaum wegzudenken sind: Die Vorfahren der imposanten Edelgladiolen zum Beispiel stammen aus dem südlichen Afrika; die Dahlie, einst eine beliebte Bauerngartenblume, hat ihren Ursprung im sonnigen Mexiko.

Schopflilien und Pavianblumen

Viele der ursprünglich in südlicheren Ländern beheimateten Zwiebelblumen eignen sich gut für Gefäße. Pavianblumen (Babiana), Sterngladiolen (Gladiolus callianthus ’Murielae’), Calla (Zantedeschia), Pfauen- bzw. Tigerblumen (Tigridia) und die wegen ihres markanten Blätterschopfes als Ananasblumen oder Schopflilien bekannten Eucomis bringen exotisches Flair in den Topfgarten. Auch Begonien, viele Lilien und kleinere Dahlien sind ideal für Gefäße. Während fast alle im Sommer blühenden Zwiebelblumen einen hohen Lichtbedarf haben, bevorzugen Begonien Halbschatten. Mit ihrer reichen Blüte, der langen Blütezeit und ihrer Farbenvielfalt sind sie die Favoriten für dunklere Balkonecken. Kinder der Sonne sind dagegen die blühfreudigen Dahlien, von denen es viele schöne kleine Sorten gibt. Auch sie beeindrucken mit ihrem Farbenreichtum und ihrer langen Blütezeit bis in den Herbst hinein.

Jetzt ist Pflanzzeit

Die im Sommer blühenden Zwiebeln und Knollen kommen jetzt im Frühling, bis Ende Mai, in die Erde. Besonders frostempfindliche wie Begonien und Dahlien werden am besten erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freie gepflanzt. Begonien, Dahlien, Schopflilien und alle anderen im Sommer blühenden Zwiebelblumen sind mehrjährig. Sofern sie vor Frost geschützt überwintern können, blühen sie auch im nächsten Jahr wieder. Wenn man die Zwiebeln oder Knollen im Herbst aus der Erde nimmt, benötigen sie in ihrem Winterquartier nur wenig Platz. Man kann sie aber auch in der Erde lassen und mitsamt Gefäß zum Überwintern in einen frostfreien Raum stellen.

Farbeffekte

Topfgärten eröffnen viele interessante Gestaltungsmöglichkeiten. Die große Vielfalt der im Sommer blühenden Zwiebelblumen macht es leicht, schöne Sorten zu finden, um nach Herzenslust mit Farben und Formen spielen. Mit dem Material des Topfes, zum Beispiel mediterran anmutender Terrakotta, sachlich-kühlem Metall oder rustikalem Weidengeflecht, lässt sich ihre Wirkung stark beeinflussen. Dazu kommt, dass die Farben der Gefäße mit in die Gestaltung einbezogen werden können. Topf- und Blütenfarben lassen sich beispielsweise Ton-in-Ton aufeinander abstimmen oder sie verbreiten durch kräftige Farbkontraste fröhliche Sommerstimmung.

 

Bild: IZB

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