Werbung

Der Rasen im Garten

Beispiel für Rasen im Garten
Damit der Rasen im Garten auch dicht und schön wird und den Beanspruchungen im Alltag Stand hält, bedarf es bereits im Vorfeld entsprechender Vorbereitungen.

buchtipps aus der redaktion

Preis: 9,90 €
Preis: 12,90 €
Preis: 7,90 €

Er dient der Zierde, ist Spielfläche, Grünfläche, Gestaltungselement in Gärten und Parks. Rasen ist aus dem heutigen Stadt- und Dorfbild längst nicht mehr wegzudenken.

Rasen anlegen

 

Bevor man den Rasen sähen kann, ist es notwendig, eine Planung erfolgen zu lassen. So steht zu Beginn die Frage, wo man den Rasen anlegen möchte, und auf welcher Fläche dies geschehen soll? Jedes Grundstück bringt seine ganz eigenen Anforderungen mit sich, die unter anderem von der Bodenqualität und der Bodenfeuchte bestimmt werden. Auch Beschattungen durch Bäume, Sträucher oder ähnliches spielen eine wichtige Rolle. Wer auf Nummer sicher beim Rasen Anlegen und der Bodenqualität gehen möchte, kann entweder eine Bodenprobe entnehmen und sie bei einem Institut für Bodenanalysen überprüfen lassen. Oder ein erfahrener Gärtner begutachtet den Boden. Bereits vor dem Rasen Anlegen gibt es Tipps, deren Beachtung den späteren Pflegeaufwand zu minimieren helfen. Wird die Rasenfläche verwinkelt angelegt, mag dies zwar schön für des Betrachters Auge erscheinen, lässt sich aber nur schwer mähen und pflegen. Welchen Belastungen muss der Rasen im Garten standhalten können? Ein Zierrasen ist weniger belastungsfähig, wie es bei einem Spiel- oder Sportplatzrasen der Fall ist. Dementsprechend muss die Rasenmischung zusammengestellt sein.

 

Die Vorbereitung des Bodens

 

Bevor man den Rasen sähen kann, ist es unabdingbar, den Boden vorzubereiten. Abhängig von der Größe der Fläche, die angelegt werden soll, ist der Einsatz von Technik durchaus sinnvoll. Flächen bis zu einer Größe von ca. 50 m² lassen sich problemlos ohne schweres Gerät bearbeiten, um so einen geeigneten Grund für das zukünftige Grün im Garten zu erhalten. Mutterboden ist für das optimale Gedeihen aller Rasenarten in jedem Fall erforderlich. Im Idealfall ist eine Schicht von mindestens 15 bis 20 cm bereits vorhanden. Fehlt Mutterboden, sollte in die Rasenplanung der Kauf eingeplant werden. Beleuchtungselemente im Garten sehen nicht nur sehr schön aus, sie sind auch funktionell. Werden dafür elektrische Leitungen benötigt, werden die Leitungen vor dem Neuanlegen des Rasens mit einem Tiefgang von mindestens 40 bis 50 cm unter der Grasnarbe verlegt. So lassen sich spätere Beschädigungen einfach vermeiden. Das gilt auch für die Installation einer Bewässerungsanlage. Sie erleichtert das Bewässern des neu angelegten Rasens ungemein und je nach Ausführung ist sogar eine komplette Automatisierung möglich.

 

Der optimale Rasen-Untergrund

 

Wer seinen Rasen neu anlegt, sollte darauf achten, die für die Rasenarten optimale Lebensbedingungen zu schaffen. Stehende Feuchtigkeit ist nicht nur für Rasenpflanzen ein sehr schwieriges Terrain und die Nässe ist der ideale Herd für Erkrankungen und Wachstumsprobleme. Vor dem Rasen Sähen benötigt der Boden nach dem Vorbereiten ausreichend Zeit, um sich zu setzen. Ist bereits eine Vegetation vorhanden, empfiehlt es sich, die Pflanzen großzügig mit Wurzeln abzuschälen und nicht einfach nur unterzupflügen. Dies nimmt zwar mehr Zeit in Anspruch, trägt aber dazu bei, unerwünschten Bewuchs dauerhafter und gründlicher zu beseitigen. Um ansprechende Ergebnisse beim Rasen Sähen zu erzielen, bedarf es einer spatentiefen Lockerung bzw. Aufbereitung des Bodens. Die meisten Rasenarten ziehen einen durchlässigen Boden vor, der nicht zu trocken ist. Bei zu schwerem Boden, der bereits beim Auflockern sehr lehmig und fest erscheint, wird Sand mit eingearbeitet. Um auch hier gute Ergebnisse zu erzielen, rechnet man in der Regel mit ca. 15 bis 30 kg Sand pro Quadratmeter. Der Sand verhindert eine zu starke Verfestigung des Bodens und trägt zur Belüftung der Rasenwurzeln bei.

 

Rasen sähen, aber zu welcher Jahreszeit?

 

Um Rasen zu sähen, sind gemäßigte Temperaturen ideal. Die beste Jahreszeit ist also der späte Frühling oder aber der frühe Herbst. Wird mit dem Rasen sähen in der Jahreszeit zu früh begonnen, kann Frost den empfindlichen Samen schädigen. Gleiches gilt für hochsommerliche Temperaturen. Starke Sonnenstrahlung und die Hitze können den Samen regelrecht verbrennen und bedürfen daher ein deutliches Mehr an Wasseraufwand.

 

Rasen richtig sähen – eine Anleitung

 

Rasen sähen ist kein Hexenwerk, vor allem dann nicht, wenn man die Anleitung und die Tipps von Profis beherzigt. Auch wenn die Rasensamen nach außen fast alterslos erscheinen, verlieren sie mit zunehmendem Alter doch ihre Keimfähigkeit und sollten daher nicht unbedingt älter als drei bis vier Jahre sein. Für Laien, die keine oder nur wenig Übung im Rasen Sähen besitzen, empfiehlt es sich, zum Einsähen eine Sämaschine oder einen einfachen Streuwagen, wie er später auch zum Rasen düngen verwendet werden kann, einzusetzen. So erhält man eine gleichmäßige Verteilung der Rasensamen. Pro Quadratmeter werden ca. 20 bis 40 Gramm Saatgut benötigt, möchte man eine geschlossene Rasendecke erhalten. Im Anschluss wird der Samen vorsichtig mit einer Harke oder ähnlichem bis zu einem Zentimeter tief in den Boden eingearbeitet. Mit einer Handwalze, Trittbrettern oder einer Schaufel muss der Samen noch angedrückt werden. Um den neuen Rasen zu pflegen und ihm Zeit zum Keimen zu geben, ist regelmäßiges Wässern Pflicht. Auch das Betreten sollte in jedem Fall vermieden werden.

 

Bild: BGL

bauen. wohnen. leben.  www.homesolute.com

 

mehr ideen rund um Rasen und Rasenpflege

Nach oben

Werbung