Untergrund und Fugen beim Fliesen

Ob man an den Wänden, besonders im Kochbereich, Fliesen, Edelstahl, Granitplatten oder einen abwaschbaren Farbanstrich bevorzugt: Immer sollte der Untergrund gut vorbereitet, d.h. gefüllt, geglättet, gefestigt oder grundiert werden.

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Elastische Füllmassen, Spezialkleber und Dichtstoffe gleichen temperaturbedingte Spannungen aus, besonders dort, wo es auf saubere Übergänge zwischen verschiedenen Materialien ankommt. Reißt zum Beispiel die Fuge zwischen Kochfeld und Arbeitsplatte, dringen Speisereste in die Spalte und zerstören das Bild von der perfekten Küche. Nur dauerhafte Fugen aus speziellem Silicon können auch verhindern, dass die Arbeitsplatte und Wandverkleidung von "Küchenchemikalien" wie Essig, Fruchtsaft, heißem oder kaltem Fett oder von Reinigungsmitteln angegriffen werden.

Oft passen alte und beschädigte Fliesen nicht mehr zum modernen Outfit der Küche. Während diese früher aufwändig entfernt werden mussten, klebt man die neuen Platten heute einfach mithilfe eines für diesen Zweck entwickelten Spezialklebers auf den alten Untergrund. Das spart Zeit und Geld. Für alte PVC-Beläge am Boden gilt das gleiche Prinzip: Ein Gemisch aus hochelastischem Pulverkleber und Flüssigkunststoff verbindet sie fest mit einem neuen Belag aus Keramik, Marmor oder Cotto.

Bild: lugato
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