Brennstoffzellen für Einfamilienhaus

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Doch die ersten Prototypen sind nun den Forschungslabors entwachsen und werden in Feldtests auf ihre Alltagstauglichkeit überprüft.
Die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) hat nun den Startschuss für insgesamt 54 Einfamilienhaus-taugliche Anlagen gegeben, die bis Ende 2004 installiert werden sollen, davon 19 bereits in diesem Jahr. Nun sucht der Energiemulti Hausbesitzer, die ihren Haushalt mit diesen Vorserien ausstatten möchten. Die EnBW wird die Anlagen betreiben, fernüberwachen und warten. Auch die gewonnene Wärme für Heizung und Brauchwasser erhält der Test-Haushalt gratis, so dass mit dem Betrieb keinerlei finanzielles Risiko verbunden ist.
Bei den innovativen Energieerzeugern handelt es sich um Hochtemperatur-Brennstoffzellen des Typs SOFC (Solid Oxide Fuel Cell), die vom schweizer Hersteller Sulzer Hexis entwickelt wurden. Ihre Wärmeleistung beträgt - inklusive Zusatzheizgerät - bis zu 24,5 Kilowatt, ihre elektrische Leistung maximal ein Kilowatt. Wichtig für die Test-Haushalte in spe: Die Anlage wird an vorhandene Erdgas-Installationen angeschlossen und benötigt eine Stellfläche von rund vier Quadratmeter. Die Mindest-Raumhöhe muss zwei Meter betragen.
Wer als Test-Haushalt seinen Beitrag an der Entwicklung der zukunftsweisenden Brennstoffzellen-Technologie leisten möchte, erhält weitere Informationen unter der kostenlosen Servicenummer 0800 9999806.
Bild: BUND
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