Renovierung mit Parkett

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Dabei lässt es sich nicht nur im Neubau problemlos verlegen, sondern auch nachträglich, etwa bei einer Modernisierung. Möglich sind laut Föderation der Europäischen Parkett-Industrie, FEP, zwei Renovierungsvarianten: Parkett kann sowohl auf bereits vorhandenen Belägen wie Teppichen, Linoleum, PVC oder Fliesen und Dielenböden verlegt werden als auch direkt auf dem Untergrund, beispielsweise nachdem der alte Bodenbelag entfernt wurde.
In Frage kommen feste, ebene und rissfreie Untergründe, die darüber hinaus sauber und trocken sein müssen. Dazu gehören beispielsweise Zementestrich, Gussasphalt, Gipsboden sowie Spanplatten. Unebene Flächen können zu Riss- und Fugenbildungen im Parkett führen. Deshalb ist es notwendig, den Untergrund vor der Verlegung genau zu prüfen und bei Bedarf mit einer Spachtelmasse auszugleichen. Außerdem sind die unterschiedlichen Parketthöhen - sie liegen zwischen acht und 32 Millimeter - beim Einbau zu berücksichtigen, damit keine Stolperfallen beim Übergang zu anderen Bodenbelägen oder Türschwellen entstehen.
Wer nicht viel Zeit für die Renovierung einplanen kann, dem bietet sich die schwimmende Verlegung an. Sie wird in der Regel bei bereits fertig versiegeltem Mehrschichtparkett genutzt, das je nach Wunsch aber auch auf den Untergrund geklebt werden kann. Jedoch benötigt die schwimmende Verlegung kürzere Einbauzeiten, da die Elemente hierbei nur in der Nut/Federverbindung verleimt werden oder sich mit neuer Technologie leimfrei zusammenfügen lassen. Die durchgehende Parkettfläche berührt weder Wände noch sonstige Bauteile. Um Schallgeräusche zu dämpfen, ist zwischen Untergrund und Parkett eine mindestens zwei Millimeter dicke elastische Unterlage, etwa Kork, Dämmfilz oder Rippenpappen, nötig. So entstehen keine Hohltöne im Raum, auch die Schallisolation nach unten ist gewährleistet. Besonders wichtig ist dies beispielsweise bei Altbauten mit schlechter Trittschallisolierung. Darüber hinaus gleicht die Unterlage geringe Unebenheiten, wie zum Beispiel Fugen eines Fliesenbelags, aus.
Massivparkett hingegen wird vollflächig geklebt und meist erst vor Ort abgeschliffen und oberflächenbehandelt. Dafür muss der Untergrund sehr sorgfältig vorbereitet sein, weil keine Unebenheiten vorhanden sein dürfen. Vollflächig fixiertes Parkett sorgt für hohe Stabilität, da es den Bodenbelag in seiner Beweglichkeit bremst; aufwärts gewölbte Fugen lassen sich somit zum Beispiel verhindern. Zusätzlich bietet die Verklebung eine ungehinderte Wärmeabgabe bei Fußbodenheizungen. Mit der richtigen Parkett- und Holzart - Härte, Quell- und Schwindverhalten sowie der Wärmedurchlasswiderstand sind ausschlaggebend - kann auch auf bereits vorhandenen Flächenheizungen ein Echtholzbelag verlegt werden.
Bild: Föderation der Europäischen Parkett-Industrie
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In Frage kommen feste, ebene und rissfreie Untergründe, die darüber hinaus sauber und trocken sein müssen. Dazu gehören beispielsweise Zementestrich, Gussasphalt, Gipsboden sowie Spanplatten. Unebene Flächen können zu Riss- und Fugenbildungen im Parkett führen. Deshalb ist es notwendig, den Untergrund vor der Verlegung genau zu prüfen und bei Bedarf mit einer Spachtelmasse auszugleichen. Außerdem sind die unterschiedlichen Parketthöhen - sie liegen zwischen acht und 32 Millimeter - beim Einbau zu berücksichtigen, damit keine Stolperfallen beim Übergang zu anderen Bodenbelägen oder Türschwellen entstehen.
Wer nicht viel Zeit für die Renovierung einplanen kann, dem bietet sich die schwimmende Verlegung an. Sie wird in der Regel bei bereits fertig versiegeltem Mehrschichtparkett genutzt, das je nach Wunsch aber auch auf den Untergrund geklebt werden kann. Jedoch benötigt die schwimmende Verlegung kürzere Einbauzeiten, da die Elemente hierbei nur in der Nut/Federverbindung verleimt werden oder sich mit neuer Technologie leimfrei zusammenfügen lassen. Die durchgehende Parkettfläche berührt weder Wände noch sonstige Bauteile. Um Schallgeräusche zu dämpfen, ist zwischen Untergrund und Parkett eine mindestens zwei Millimeter dicke elastische Unterlage, etwa Kork, Dämmfilz oder Rippenpappen, nötig. So entstehen keine Hohltöne im Raum, auch die Schallisolation nach unten ist gewährleistet. Besonders wichtig ist dies beispielsweise bei Altbauten mit schlechter Trittschallisolierung. Darüber hinaus gleicht die Unterlage geringe Unebenheiten, wie zum Beispiel Fugen eines Fliesenbelags, aus.
Massivparkett hingegen wird vollflächig geklebt und meist erst vor Ort abgeschliffen und oberflächenbehandelt. Dafür muss der Untergrund sehr sorgfältig vorbereitet sein, weil keine Unebenheiten vorhanden sein dürfen. Vollflächig fixiertes Parkett sorgt für hohe Stabilität, da es den Bodenbelag in seiner Beweglichkeit bremst; aufwärts gewölbte Fugen lassen sich somit zum Beispiel verhindern. Zusätzlich bietet die Verklebung eine ungehinderte Wärmeabgabe bei Fußbodenheizungen. Mit der richtigen Parkett- und Holzart - Härte, Quell- und Schwindverhalten sowie der Wärmedurchlasswiderstand sind ausschlaggebend - kann auch auf bereits vorhandenen Flächenheizungen ein Echtholzbelag verlegt werden.
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