Ein Mantel für die Warmwasserleitung

Ein Großteil der im Haushalt eingesetzten Energie wird für die Warmwasserbereitung und die Heizung benötigt. Hier lohnt es sich also, die Sparschraube anzuziehen: und zwar mit der richtigen Isolierung.


Denn viele ältere, nicht konsequent isolierte Leitungssysteme heizen schon im Keller so richtig ein.
Ein anderer Teil der Energie verschwindet auf dem Weg in die Wanne oder zum Heizköper auf Nimmerwiedersehen, weil die Leitungen ständig Wärme an die Umgebung abgeben.

Viele Leitungssysteme, die schon seit etlichen Jahren ihren Dienst verrichten, können durch eine nachträgliche Isolierung mit neuartigen Dämmstoffen erheblich sparsamer mit Energie umgehen, ohne dass gleich ein komplett neuer Brenner nötig wird. Polyethylen heißt der Stoff, aus dem moderne Rohrisolierungen gefertigt sind. Viele tausend winzig kleine Luftkammern im Isoliermantel blockieren die Wärmeleitung und sorgen dafür, dass die Energie nahezu ohne Verluste dort ankommt, wo sie eigentlich gebraucht wird. Nach Angaben der Hersteller kann damit die Energie-Verschwendung um bis zu 80 Prozent reduziert werden.

Die Industrie bietet Rohrisolierungen, die nach dem Klettverschluss-Prinzip angebracht werden können: Der Rohrmantel wird einfach um das Rohr gelegt und die Verschlusslippen aufeinandergedrückt. Anschließend wird mit den Fingern leicht aufgedrückt, bis die Ummantelung geschlossen ist. Durch den Verzicht auf Klebstoffe können später auch keine Lösemittel freigesetzt werden.



Bild: nmc, Hersteller
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