Das Prinzip Solarthermie

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Ob zur Gewinnung von Warmwasser für Bad oder Küche oder um die Heizung zu unterstützen – schon die kleinste Ausführung einer solarthermischen Anlage wandelt selbst diffuses Sonnenlicht ganzjährig in Wärme um. Ein Haushalt mit vier Personen kann damit bis zu 300 Liter Heizöl im Jahr sparen und gleichzeitig die Produktion des klimaschädlichen Kohlendioxids verringern.
Wärme zum Abzapfen
Kernstück einer solchen Anlage zur Wärmegewinnung, ist der Kollektor. Darin passiert in etwa Folgendes: Eine schwarz gefärbte „Empfangsfläche“, der Absorber, nimmt die Sonnenenergie auf und wandelt diese in Wärme um. Die eingefangene Wärme geht an ein Trägermedium im Inneren über. Dieses wird zum Wärmetauscher geleitet oder strömt selbst dorthin. Das vorbeizirkulierende, kalte Brauchwasser erwärmt sich dabei und fließt in einen Speicher. Von dort kann es über die Zapfstellen überall im Haus abgerufen und zum Duschen, Baden und im gesamten Haushalt verwendet werden.
Auch beim Heizen sparen
Außer zur Bereitung von Warmwasser kann die Solarthermie auch zum Heizen eingesetzt werden. Im Jahresdurchschnitt kann die Sonne etwa 20 Prozent der Heizenergie liefern – in sehr gut gedämmten Häusern sogar 100 Prozent. Das System zur Heizungsunterstützung funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine Anlage zur Trinkwassererwärmung. Es setzt aber mehr Kollektorfläche und einen anderen, größeren Speicher voraus – und ist damit teurer als Brauchwasseranlagen. Andererseits kann der solare Gewinn verdoppelt werden. Denn der größte Teil der Energie wird in einem Haus für die Beheizung aufgewendet. Anlagen zur solaren Heizungsunterstützung arbeiten mit einem so genannten Pufferspeicher. Das ist ein Behälter aus Edelstahl, der nicht vom Wasser durchflossen wird, sondern nur als Wärmespeicher für Heizung oder Solaranlage dient. Im äußeren Bereich befindet sich das Heizungswasser, im Inneren das Trinkwasser. Die Solaranlage erwärmt zunächst das Heizungswasser. Über die große Oberfläche des Edelstahlspeichers wird das Trinkwasser auf die notwendige Temperatur gebracht.
Bild: Velux
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Wärme zum Abzapfen
Kernstück einer solchen Anlage zur Wärmegewinnung, ist der Kollektor. Darin passiert in etwa Folgendes: Eine schwarz gefärbte „Empfangsfläche“, der Absorber, nimmt die Sonnenenergie auf und wandelt diese in Wärme um. Die eingefangene Wärme geht an ein Trägermedium im Inneren über. Dieses wird zum Wärmetauscher geleitet oder strömt selbst dorthin. Das vorbeizirkulierende, kalte Brauchwasser erwärmt sich dabei und fließt in einen Speicher. Von dort kann es über die Zapfstellen überall im Haus abgerufen und zum Duschen, Baden und im gesamten Haushalt verwendet werden.
Auch beim Heizen sparen
Außer zur Bereitung von Warmwasser kann die Solarthermie auch zum Heizen eingesetzt werden. Im Jahresdurchschnitt kann die Sonne etwa 20 Prozent der Heizenergie liefern – in sehr gut gedämmten Häusern sogar 100 Prozent. Das System zur Heizungsunterstützung funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine Anlage zur Trinkwassererwärmung. Es setzt aber mehr Kollektorfläche und einen anderen, größeren Speicher voraus – und ist damit teurer als Brauchwasseranlagen. Andererseits kann der solare Gewinn verdoppelt werden. Denn der größte Teil der Energie wird in einem Haus für die Beheizung aufgewendet. Anlagen zur solaren Heizungsunterstützung arbeiten mit einem so genannten Pufferspeicher. Das ist ein Behälter aus Edelstahl, der nicht vom Wasser durchflossen wird, sondern nur als Wärmespeicher für Heizung oder Solaranlage dient. Im äußeren Bereich befindet sich das Heizungswasser, im Inneren das Trinkwasser. Die Solaranlage erwärmt zunächst das Heizungswasser. Über die große Oberfläche des Edelstahlspeichers wird das Trinkwasser auf die notwendige Temperatur gebracht.
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