Die Kraft von Sonne und Wasser

Solarkollektoren: Die Röhre macht den Unterschied

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Außentemperatur: 6.000 Grad, Produktionsleistung: 370 Quadrillionen Watt, Verfügbarkeit: fünf Milliarden Jahre: Die Sonne ist ein Kraftwerk unvorstellbaren Ausmaßes, das fortlaufend riesige Energiemengen zur Erde schickt. Und das vollkommen kostenfrei. Was liegt da näher, als sie für die Beheizung der eigenen vier Wände zu nutzen? Mit Solarkollektoren können Eigenheimbesitzer ihre Kosten für Heizung und Warmwasser um bis zu 50 Prozent senken.
 
Einfache Konstruktion
 
Die Solarkollektoren von Paradigma funktionieren wie ein Brennglas. Speziell gebogene Parabolspiegel reflektieren die Sonnenstrahlung und bündeln sie auf das Zentrum einer Glasröhre. In der Glasröhre fließt Wasser, das durch die gebündelte Energie erhitzt und in den Heizkreislauf eingespeist wird. Dieses einfache System funktioniert auch bei diffusen Lichtverhältnissen. So steht selbst an einem bedeckten Wintertag natürliche Heizwärme zur Verfügung. In den Übergangszeiten erzielen Röhrenkollektoren einen um rund 40% höheren Energieertrag als Flachkollektoren. Mit einer Fläche von wahlweise 3,2 oder 4 Quadratmetern sind die Solarkollektoren „CPC Allstar“ optimal auf den Warmwasserbedarf eines Einfamilienhaushalts mit bis zu vier Personen abgestimmt. Soll die Solaranlage zusätzlich die Heizung unterstützen, ist der „CPC Star azzurro“ die richtige Wahl. Bei ihm lassen sich je nach Wärmebedarf des Hauses mehrere Module zu einer Gesamtkollektorfläche von bis zu 15 Quadratmetern zusammenschalten.
 
Leichte Einbindung
 
Der Clou der Röhrenkollektoren liegt im eingesetzten Wärmeträger: wie durch die Rohre einer Heizungsanlage fließt in ihnen reines Wasser. Anders als Flachkollektoren – die mit einem Wasser-Frostschutzgemisch betrieben werden und daher einen zweiten Heizkreislauf nötig machen – lassen sich die Paradigma-Module in das vorhandene Rohrleitungsnetz integrieren. Ein bestehender Pufferspeicher oder Warmwassertank kann somit weiterbetrieben werden. Einzig die Investition in die Kollektoranlage fällt an. Die Solarstation hält den Wasserkreislauf stets in Bewegung, sodass der Solarkollektor selbst bei strengem Frost nicht einfrieren kann.
 
Starke Kombination
 
Eine Steuerungselektronik sorgt für das harmonische Zusammenspiel von Solaranlage und Heizung. Steht im Sommer oder den Überganszeiten ausreichend Solarwärme zur Verfügung, bleibt der Kessel aus. Der Eigenheimbesitzer spart somit einen großen Teil seiner Energiekosten. Am größten ist dieser Effekt, wenn auch der Heizkessel aktuellen Standards entspricht. Eine alte Öl- oder Gas-Niedertemperatur-Anlage sollte daher auf mittlere Sicht gegen eine zeitgemäße Heizlösung ausgetauscht werden – beispielsweise eine moderne Gas-Brennwertheizung oder ein Holzpellets-Kessel.
 
Bild: Paradigma
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