Weniger Energiekosten mit Hybridtechnik

Ein Massivhaus mit modernster Energiesparausstattung und Solaranlage zur Heizungsunterstützung: Das deutsche Bauträgerunternehmen Heinz von Heiden will Maßstäbe mit der Energieeffizienz seiner Häuser setzen.

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Ob in Eigenleistung oder mit dem Bauträger: Wer neu baut hat die Chance, alle energiesparenden Möglichkeiten in einem Gesamtkonzept umzusetzen und die Energieeinsparverordnung (EnEV) optimal zu erfüllen. Die EnEV bewertet nicht nur die Dämmung, sondern auch die Heizungstechnik des Hauses. Die ermittelte Energieeffizienz wird im neuen Gebäude-Energieausweis dokumentiert.
 
Neues Gesetz setzt strenge Maßstäbe
 
Noch einen Schritt weiter gehen umweltorientierte Bauträger wie das Bauunternehmen Heinz von Heiden aus Isernhagen, das pro Jahr rund 2.000 schlüsselfertige Massivhäuser in ganz Deutschland errichtet. Heinz von Heiden hat das neue baden-württembergische Erneuerbare-Wärme-Gesetz, das am 1. April 2008 in Kraft getreten ist, freiwillig zum Standard für alle angebotenen Häuser genommen, ohne eine bundesweite Regelung abzuwarten. Das Wärme-Gesetz schreibt vor, dass in Neubauten mindestens 20 Prozent des jährlichen Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden müssen, z.B. durch Solarenergie, Biogas, Bioöl, Holz und Erdwärme, oder dass alternativ die EnEV um 30 Prozent unterschritten wird.
 
Tragbare Energiekosten im Eigenheim
 
„Die heute schon hohen Energiepreise werden tendenziell immer weiter steigen“, sagt Christian Schmidt, Leiter Haustechnik bei Heinz von Heiden. „Als Traditionsunternehmen und großer deutscher Anbieter von Massivhäusern wollen wir, dass unsere Bauherren auch in Zukunft zu tragbaren Kosten in ihrem Eigenheim leben. Daher bieten wir in allen unseren Massivhäusern wahlweise verschiedene besonders energiesparende Lösungen an.“ Insgesamt liege der aktuelle Energiestandard bei Heinz von Heiden Massivhäusern um mindestens 30 Prozent besser als von der gültigen EnEV (Energieeinsparverordung) gefordert.
 
Hybridtechnik nutzt Sonnenkraft für die Heizung
 
Bei der Heizung hat sich Heinz von Heiden für das Ökohybrid-Konzept des Herstellers Rotex entschieden. Die Heizungsspezialisten aus Güglingen bei Heilbronn treten seit Jahren dafür ein, dass Heizkessel grundsätzlich mit Solaranlagen kombiniert werden, die Wärme für die Heizung und fürs Trinkwasser liefern. „Ökohybrid bedeutet, dass die Heizung durch zwei oder mehrere Energieträger versorgt wird, von denen mindestens einer regenerativ ist“, erläutert Rotex Geschäftsführer Franz Grammling das Konzept. „Das Ziel ist es, die Wärme-Grundversorgung weitgehend über die Sonne abzudecken. Der Kessel wird nur zu Spitzenzeiten benötigt, beispielsweise im Winter.“
 
Komplette Hybridheizung auf kleinstem Raum
 
In Heinz von Heiden Massivhäusern kann die Rotex GasSolarUnit 520 problemlos integriert werden. Diese Hybridheizung kombiniert einen Gasbrennwertkessel, eine Solaranlage und einen Trinkwasserspeicher in einem kompakten Gerät, das nur 79 mal 79 cm Stellfläche benötigt. Die GSU ist stark gedämmt und so konstruiert, dass kaum Wärmeverluste auftreten. Die Solaranlage arbeitet umweltfreundlich ohne Glykol und ist zudem praktisch wartungsfrei. Das Trinkwasser wird im Durchlaufverfahren ohne lange Standzeiten erwärmt und ist dadurch stets frisch und vor Verkeimung geschützt.
 
„Mit der Sonne duschen und mit der Sonne heizen rechnet sich schon in wenigen Jahren“, betont Christian Schmidt vom Unternehmen Heinz von Heiden. „Heizung und Warmwasser sind für rund 90 Prozent des Energieverbrauchs im Haus verantwortlich.“ Die Investitionen in modernste Haustechnik und energiesparende Ausstattung seien überdies ein Beitrag zum Werterhalt des gesamten Gebäudes und zur Schonung der Natur.
 
Bild: Heinz von Heiden
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