Tipps zur modernen Gartengestaltung

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Das eigene Stück Natur bietet Gelegenheit, sich eine Wohlfühloase herzurichten. Jeder favorisiert dabei eine andere Gartenlösung. Wer zunächst überlegt, welche Wünsche verwirklicht werden sollen, kann geschickt kombinieren und seinen Garten individuell gestalten.
Ran ans Werk mit dem richtigen Rüstzeug
Bevor Hobbygärtner mit der Gartenverschönerung beginnen, sollten sie prüfen, ob das passende Werkzeug vorhanden und in gutem Zustand ist. Ein Spaten gehört zu jedem Garteninventar, genauso die Schubkarre für den Transport von altem Laub, Erde, Holz oder Steinen. Zum regelmäßigen Stutzen des Rasens ist der Hand- oder Elektrorasenmäher ein Muss. Pflanzen brauchen Wasser, darum sind Gartenschläuche oder Gießkannen unabdingbare Utensilien für die Pflege der grünen Oase. Ein kleines Sortiment an Gartengeräten zum Pflegen, Anpflanzen und Ernten sollte ebenfalls vorhanden sein. Dazu gehören unter anderem Gartenkralle, Schaufel, Harke oder Rechen. Gartenhandschuhe schützen vor Kratzern, Schmutz und allergischen Reaktionen.
Saisongemüse erntefrisch
Wer gerne frisches, biologisch angebautes Gemüse oder Obst genießt, ist mit einem Nutzgarten gut beraten. Denn Ernte ist gleich mehrmals im Jahr. Radieschen haben zum Beispiel eine kurze Reifezeit und können von Frühjahr bis Herbst stets neu gesät und geerntet werden. Kopfsalat, Möhren oder Brokkoli bieten sich genauso wie Erdbeeren oder Himbeeren den ganzen Sommer über für den Eigenanbau an. Im Herbst kann dann die so genannte Nachfrucht in die Erde gebracht werden. Dazu zählen Rüben oder Knoblauch, die während des Winters im Beet verbleiben. Diese Gemüsesorten sind nicht nur schmackhaft, sondern auch nützlich. Denn sie reichern den Boden mit Nährstoffen an und halten Schädlinge fern. Die richtige Anordnung der Pflanzen fördert ein gesundes Gemüsebeet. So sollten Gartenfreunde beispielsweise Zwiebeln und Möhren kombiniert aussäen. Das bewirkt ein besseres Wachstum beider Erdfrüchte. Eine ausgewogene Mischkultur ist darüber hinaus die beste Waffe gegen Schneckenbefall. Auch stark aromatische Pflanzen wie Dill, Salbei und Pfefferminze halten Schnecken fern. Einen ausgeglichenen Wechsel zwischen Licht und Schatten garantieren Obstbäume. Sie fördern ein gesundes Gemüsebeet und bieten dem Hobbygärtner ein kühles Plätzchen. Die Bäume sollten in einem Abstand von mindestens acht bis zehn Metern zueinander eingepflanzt werden, denn schließlich brauchen Wurzel und Krone später ausreichend Platz.
Die feine Note aus dem eigenen Kräutergarten
Der Kräutergarten hat einen ganz besonderen Charme. Die kleinen Pflänzchen sind nicht nur ein Erlebnis für die Augen, sondern für alle Sinne. Zarter Duft geht von Melisse, Thymian und Co. aus und macht Appetit. Die wohl riechenden Pflanzen können frisch oder getrocknet das ganze Jahr über zum Würzen von Speisen verwendet werden. Alt bekannt ist der mit Buchsbaumhecken umpflanzte Kräutergarten. Buchsbaum ist dekorativ in beliebige Formen zu bringen und eine günstige Alternative zur Trockenmauer. Küchenkräuter aber auch Gurken, Tomaten und andere Gemüsearten wachsen auch sehr gut in Hochbeeten. Die etwas erhöhte Lage bringt das Beet aus dem Gebäudeschatten und macht es pflegeleicht, denn Gärtner können problemlos daran arbeiten. Mit Holz aus dem Baumarkt können Hobby-Handwerker ihr Hochbeet einfach und vor allem günstig selber anlegen. Dafür wird die für das Beet angedachte Stelle etwa spatentief ausgehoben. Vierkantpfosten bilden die Ecken des Beets. Sie werden in den Boden geschlagen und anschließend mit Holzbohlen oder -latten versehen. So entsteht die Hochbeet-Grundlage: ein rechteckiger Holzkasten. Diese Konstruktion sollte von innen mit Folie ausgekleidet werden, etwa einen Meter breit und maximal 80 Zentimeter hoch sein. Ein Drahtgeflecht am Boden im Inneren des Kastens hält Mäuse und Maulwürfe ab. Für die untere Schicht des zukünftigen Beets empfiehlt sich das Befüllen mit Ästen und Reisig. Dieses Material dient zur Lüftung der Lauboder Pflanzenreste, die darauf geschüttet werden. Das letzte Drittel ist Humus. Mit reifem Kompost und der anfangs abgetragenen Erde sollten Kleingärtner das Hochbeet letztendlich auffüllen. Ein Tipp: Die Saat kann dicht aneinander angelegt werden, denn der Boden arbeitet und setzt ständig Nährstoffe frei.
Steinerner Gartentraum
Ein gelungener Steingarten wirkt zu jeder Jahreszeit interessant und abwechslungsreich. Ob wild, mit kleinen Höhen, Tiefen oder Hängen – Naturfreunde können sich hier austoben und den Garten je nach Geschmack gestalten. Große Steine, die alle eine ähnliche Form besitzen, bieten sich an, wenn ein ruhiger Gesamteindruck entstehen soll. Kalksteine wiederum verleihen dem Garten ständig ein neues Gesicht, da sie sich durch Witterungseinflüsse verändern. Sie geben Mineralien an den Boden ab, was vorteilhaft für niedrig wachsende Pflanzen und Gräser ist, die kalkreiche Erde benötigen. Thymian, Gänsekresse, Steinbrech, Enzian oder Fetthenne eignen sich optimal zur Bepflanzung und machen den Steingarten zum Blickfang. Ideal für die Gestaltung ist eine leichte Hanglage. So können die Pflanzen am besten wachsen und Regenwasser fließt schnell ab. Wer es felsig mag, sollte darauf achten, nicht zu akkurat vorzugehen. Typisch für einen Steingarten ist eine asymmetrische Ordnung. In Hängen und Nischen sollte sich in erster Linie kleines Gestein befinden, das weniger hervortritt. Hingegen können die höher gelegenen Stellen ruhig massiver gestaltet werden.
Ein Hauch von Asien liegt in der Luft
Asiatische Gärten unterscheiden sich von denen in unseren Gefilden grundlegend. Sie sind von hohem gestalterischem Wert und am ehesten mit dem Steingarten vergleichbar. Den Mittelpunkt bilden Kiesflächen und Steine. Während wellenförmig geharkte Kiesflächen Wasser symbolisieren, stellen Steine in der Gartengestaltung das Festland dar. Auch zwischen kleinen Felsen angebrachte Steinbecken sind ein beliebtes Element. Mit Wasser gefüllt, ist das so genannte Tsukubai nicht nur ein optischer Anziehungspunkt, sondern dient auch Vögeln als Tränke. Hobbygärtner können das Relikt aus dem japanischen Teegarten als Wasserspiel gestalten, indem sie über dem Becken ein Bambusrohr anbringen, durch das Wasser plätschert. Dazu muss eine Tauchpumpe installiert werden, die dem Rohr immer wieder Wasser zuführt. Die Pflanzenwahl sollte zurückhaltend sein und zum Ambiente passen: Mit Kirsch- oder Pflaumenbäumen, Moosbepflanzung oder Bambusgewächsen
zaubert jeder Hobbygärtner japanisches Flair in seinen Garten.
Bild: Obi
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Ran ans Werk mit dem richtigen Rüstzeug
Bevor Hobbygärtner mit der Gartenverschönerung beginnen, sollten sie prüfen, ob das passende Werkzeug vorhanden und in gutem Zustand ist. Ein Spaten gehört zu jedem Garteninventar, genauso die Schubkarre für den Transport von altem Laub, Erde, Holz oder Steinen. Zum regelmäßigen Stutzen des Rasens ist der Hand- oder Elektrorasenmäher ein Muss. Pflanzen brauchen Wasser, darum sind Gartenschläuche oder Gießkannen unabdingbare Utensilien für die Pflege der grünen Oase. Ein kleines Sortiment an Gartengeräten zum Pflegen, Anpflanzen und Ernten sollte ebenfalls vorhanden sein. Dazu gehören unter anderem Gartenkralle, Schaufel, Harke oder Rechen. Gartenhandschuhe schützen vor Kratzern, Schmutz und allergischen Reaktionen.
Saisongemüse erntefrisch
Wer gerne frisches, biologisch angebautes Gemüse oder Obst genießt, ist mit einem Nutzgarten gut beraten. Denn Ernte ist gleich mehrmals im Jahr. Radieschen haben zum Beispiel eine kurze Reifezeit und können von Frühjahr bis Herbst stets neu gesät und geerntet werden. Kopfsalat, Möhren oder Brokkoli bieten sich genauso wie Erdbeeren oder Himbeeren den ganzen Sommer über für den Eigenanbau an. Im Herbst kann dann die so genannte Nachfrucht in die Erde gebracht werden. Dazu zählen Rüben oder Knoblauch, die während des Winters im Beet verbleiben. Diese Gemüsesorten sind nicht nur schmackhaft, sondern auch nützlich. Denn sie reichern den Boden mit Nährstoffen an und halten Schädlinge fern. Die richtige Anordnung der Pflanzen fördert ein gesundes Gemüsebeet. So sollten Gartenfreunde beispielsweise Zwiebeln und Möhren kombiniert aussäen. Das bewirkt ein besseres Wachstum beider Erdfrüchte. Eine ausgewogene Mischkultur ist darüber hinaus die beste Waffe gegen Schneckenbefall. Auch stark aromatische Pflanzen wie Dill, Salbei und Pfefferminze halten Schnecken fern. Einen ausgeglichenen Wechsel zwischen Licht und Schatten garantieren Obstbäume. Sie fördern ein gesundes Gemüsebeet und bieten dem Hobbygärtner ein kühles Plätzchen. Die Bäume sollten in einem Abstand von mindestens acht bis zehn Metern zueinander eingepflanzt werden, denn schließlich brauchen Wurzel und Krone später ausreichend Platz.
Die feine Note aus dem eigenen Kräutergarten
Der Kräutergarten hat einen ganz besonderen Charme. Die kleinen Pflänzchen sind nicht nur ein Erlebnis für die Augen, sondern für alle Sinne. Zarter Duft geht von Melisse, Thymian und Co. aus und macht Appetit. Die wohl riechenden Pflanzen können frisch oder getrocknet das ganze Jahr über zum Würzen von Speisen verwendet werden. Alt bekannt ist der mit Buchsbaumhecken umpflanzte Kräutergarten. Buchsbaum ist dekorativ in beliebige Formen zu bringen und eine günstige Alternative zur Trockenmauer. Küchenkräuter aber auch Gurken, Tomaten und andere Gemüsearten wachsen auch sehr gut in Hochbeeten. Die etwas erhöhte Lage bringt das Beet aus dem Gebäudeschatten und macht es pflegeleicht, denn Gärtner können problemlos daran arbeiten. Mit Holz aus dem Baumarkt können Hobby-Handwerker ihr Hochbeet einfach und vor allem günstig selber anlegen. Dafür wird die für das Beet angedachte Stelle etwa spatentief ausgehoben. Vierkantpfosten bilden die Ecken des Beets. Sie werden in den Boden geschlagen und anschließend mit Holzbohlen oder -latten versehen. So entsteht die Hochbeet-Grundlage: ein rechteckiger Holzkasten. Diese Konstruktion sollte von innen mit Folie ausgekleidet werden, etwa einen Meter breit und maximal 80 Zentimeter hoch sein. Ein Drahtgeflecht am Boden im Inneren des Kastens hält Mäuse und Maulwürfe ab. Für die untere Schicht des zukünftigen Beets empfiehlt sich das Befüllen mit Ästen und Reisig. Dieses Material dient zur Lüftung der Lauboder Pflanzenreste, die darauf geschüttet werden. Das letzte Drittel ist Humus. Mit reifem Kompost und der anfangs abgetragenen Erde sollten Kleingärtner das Hochbeet letztendlich auffüllen. Ein Tipp: Die Saat kann dicht aneinander angelegt werden, denn der Boden arbeitet und setzt ständig Nährstoffe frei.
Steinerner Gartentraum
Ein gelungener Steingarten wirkt zu jeder Jahreszeit interessant und abwechslungsreich. Ob wild, mit kleinen Höhen, Tiefen oder Hängen – Naturfreunde können sich hier austoben und den Garten je nach Geschmack gestalten. Große Steine, die alle eine ähnliche Form besitzen, bieten sich an, wenn ein ruhiger Gesamteindruck entstehen soll. Kalksteine wiederum verleihen dem Garten ständig ein neues Gesicht, da sie sich durch Witterungseinflüsse verändern. Sie geben Mineralien an den Boden ab, was vorteilhaft für niedrig wachsende Pflanzen und Gräser ist, die kalkreiche Erde benötigen. Thymian, Gänsekresse, Steinbrech, Enzian oder Fetthenne eignen sich optimal zur Bepflanzung und machen den Steingarten zum Blickfang. Ideal für die Gestaltung ist eine leichte Hanglage. So können die Pflanzen am besten wachsen und Regenwasser fließt schnell ab. Wer es felsig mag, sollte darauf achten, nicht zu akkurat vorzugehen. Typisch für einen Steingarten ist eine asymmetrische Ordnung. In Hängen und Nischen sollte sich in erster Linie kleines Gestein befinden, das weniger hervortritt. Hingegen können die höher gelegenen Stellen ruhig massiver gestaltet werden.
Ein Hauch von Asien liegt in der Luft
Asiatische Gärten unterscheiden sich von denen in unseren Gefilden grundlegend. Sie sind von hohem gestalterischem Wert und am ehesten mit dem Steingarten vergleichbar. Den Mittelpunkt bilden Kiesflächen und Steine. Während wellenförmig geharkte Kiesflächen Wasser symbolisieren, stellen Steine in der Gartengestaltung das Festland dar. Auch zwischen kleinen Felsen angebrachte Steinbecken sind ein beliebtes Element. Mit Wasser gefüllt, ist das so genannte Tsukubai nicht nur ein optischer Anziehungspunkt, sondern dient auch Vögeln als Tränke. Hobbygärtner können das Relikt aus dem japanischen Teegarten als Wasserspiel gestalten, indem sie über dem Becken ein Bambusrohr anbringen, durch das Wasser plätschert. Dazu muss eine Tauchpumpe installiert werden, die dem Rohr immer wieder Wasser zuführt. Die Pflanzenwahl sollte zurückhaltend sein und zum Ambiente passen: Mit Kirsch- oder Pflaumenbäumen, Moosbepflanzung oder Bambusgewächsen
zaubert jeder Hobbygärtner japanisches Flair in seinen Garten.
Bild: Obi
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com














