Tipps für die Gartengestaltung

Wer in seinem Garten schon immer mal das Chaos beseitigen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu!

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In der Freiluftsaison wird der Garten wieder beliebter Rückzugsort. Was aber, wenn er aus allerlei zusammengewürfelten Pflanzen und einem Sammelsurium von Gartenmöbeln besteht und eher einer Baustelle gleicht als einem Paradies? Dann heißt es: Ran an die Arbeit!
 
Vor dem Traumgarten steht die Planung
 
Die meisten Gartenbesitzer wünschen sich in ihrem Garten üppiges Wachstum bei wenig Pflege. Ob ein Garten viel oder wenig Arbeit macht, hängt unter anderem davon ab, wie er in seinen Grundzügen angelegt ist und welche Pflanzen und Materialien ausgewählt wurden. Grundsätzlich ist es ratsam, die Pflanzenauswahl den örtlichen Gegebenheiten von Klima, Boden und Lichtverhältnissen anzupassen. Bei der Flächengestaltung gibt es allerdings mehr Spielraum, denn mit Hilfe von Maschinen kann der  Landschaftsgärtner das Gelände modellieren, Berge und Täler entstehen lassen oder einen Teich ausheben, wo vorher Wüste war.
 
Rasen, Beete und Stauden
 
Liebhaber eines englischen Rasens sollten wissen, dass dieser mit viel Arbeit verbunden ist: Er muss im Frühjahr vertikutiert, regelmäßig gedüngt, gewässert sowie von aufkeimenden Unkräutern befreit werden. Wer auf einen solchen Zierrasen nicht verzichten möchte, lässt sich schon bei der Bodenvorbereitung und Auswahl der Rasenmischung beraten. Andere Gartentypen sehen weniger Rasen als vielmehr blühende Beete und verschlungene Pfade vor. Robuste Bodendecken dämmen das Unkraut ein. Auch die meisten Stauden sind pflegeleicht: Sind ihre Standortansprüche erfüllt, wachsen und blühen sie zuverlässig über viele Jahre. Bei wuchernden und horstig wachsenden Pflanzen aber ist Fingerspitzengefühl gefragt. Damit sie keine Eroberungsfeldzüge ins Nachbarbeet starten, sollte man sie rechtzeitig durch einen Schnitt in ihre Schranken weisen.
 
In Sachen Gießen und Düngen
 
Oft unterschätze „Zeitfresser“ sind im Garten vor allem das Gießen und das Düngen. Im Sommer gilt es, mit der Gießkanne durstige Pflanzen zu versorgen, hinzu kommt die Unsicherheit über die Gießmenge und den richtigen Zeitpunkt der Wassergaben. Ein beruhigendes Gefühl und gleichzeitig mehr Freizeit gibt es durch eine automatische Bewässerung, die sich fast unsichtbar installieren und auf optimale Wassergaben programmieren lässt. Auch beim Düngen ist weniger oft mehr: Eine fachmännische und gründliche Bodenverbesserung und der Pflanzung angemessenes Düngen halten lange vor.
 
Bild: BGL
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