Herbstlaub im Garten

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Laub und andere Pflanzenteile bieten eine natürliche Bodenabdeckung für Bäume und Sträucher, Winterquartier für Insekten und Dünger für das nächste Jahr. Der BUND rät daher, nur sehr wenig im Garten "aufzuräumen".
Aus liegengebliebenen Blättern und Ästen entsteht über die Wintermonate eine Humusschicht, die dem Boden auf natürliche Weise Nährstoffe zuführt. Das zusätzliche Ausbringen von Torf wird dadurch überflüssig. Zur Zeit werden für die Torfgewinnung in Deutschland jährlich noch rund eintausend Hektar Hochmoorfläche vernichtet. Wer der Natur ihren Lauf lässt, kann sich die Kosten und Mühe der künstlichen Bodenabdeckung sparen. "Aufräumarbeit" erfordert nur der Rasen, der vom Laub befreit werden sollte. Außerdem müssen die Überreste von kranken Pflanzen entsorgt werden. Sie gehören jedoch nicht in die Biotonne, auf den Komposthaufen oder ins Gartenfeuer, sondern in den Hausmüll.
Wer der Natur etwas nachhelfen will, dem empfiehlt der BUND, allzu festen Boden aufzulockern, aber nicht umzugraben, damit das Bodenleben intakt bleibt. Zusätzlich kann der Untergrund mit Rasenschnitt, Laub und holzigen Abfällen "gemulcht" werden. Dabei wird der Boden mit organischem Material bedeckt, damit er feucht, locker und nährstoffreich bleibt. Dünn mulchen sollte man bei sehr nassem Boden, um Fäulnisprozesse zu verhindern, oder bei starkem Schneckenbefall wie im vergangenen Sommer, um nicht allzu vielen Schnecken ein nahrhaftes Winterlager zu stellen.
Bild: baupresse24
bauen. wohnen. leben.www.homesolute.com
Aus liegengebliebenen Blättern und Ästen entsteht über die Wintermonate eine Humusschicht, die dem Boden auf natürliche Weise Nährstoffe zuführt. Das zusätzliche Ausbringen von Torf wird dadurch überflüssig. Zur Zeit werden für die Torfgewinnung in Deutschland jährlich noch rund eintausend Hektar Hochmoorfläche vernichtet. Wer der Natur ihren Lauf lässt, kann sich die Kosten und Mühe der künstlichen Bodenabdeckung sparen. "Aufräumarbeit" erfordert nur der Rasen, der vom Laub befreit werden sollte. Außerdem müssen die Überreste von kranken Pflanzen entsorgt werden. Sie gehören jedoch nicht in die Biotonne, auf den Komposthaufen oder ins Gartenfeuer, sondern in den Hausmüll.
Wer der Natur etwas nachhelfen will, dem empfiehlt der BUND, allzu festen Boden aufzulockern, aber nicht umzugraben, damit das Bodenleben intakt bleibt. Zusätzlich kann der Untergrund mit Rasenschnitt, Laub und holzigen Abfällen "gemulcht" werden. Dabei wird der Boden mit organischem Material bedeckt, damit er feucht, locker und nährstoffreich bleibt. Dünn mulchen sollte man bei sehr nassem Boden, um Fäulnisprozesse zu verhindern, oder bei starkem Schneckenbefall wie im vergangenen Sommer, um nicht allzu vielen Schnecken ein nahrhaftes Winterlager zu stellen.
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