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Dieter Biermann & Sohn
Markenbaumschulen
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Tipps zum Staudengarten

Stauden sind wahre Multitalente: Es gibt viele tausend Arten und Sorten für die unterschiedlichsten Standorte und die individuellen Gestaltungswünsche.

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Von den ersten Farben und Düften zum Frühlingserwachen bis zum schräg fallenden Sonnenlicht im Herbst, Stauden entfalten ein Blütenfeuerwerk im Garten, das im Verlauf der Jahreszeiten seinesgleichen sucht. Gerade jetzt, zu Beginn der Gartensaison, lässt die große Auswahl im Staudensortiment die Herzen der Gartenfreunde höher schlagen.

Flexible Begleiter im Gartenjahr

Stauden sind krautartige, mehrjährige Pflanzen, die im Unterschied zu den frostempfindlichen Sommerblumen nach der winterlichen Ruhepause im Frühjahr wieder austreiben. Während bei Bäumen und Sträuchern die Triebe verholzen, bleiben die der Stauden grün und biegsam. Die meisten Arten beginnen erst später im Herbst einzuziehen, wenn auch die Gehölze sich verfärben und ihr Laub abwerfen. Alle Energie der Stauden wird dann in den Wurzeln, Rhizomen oder Knollen gespeichert, die im Erdreich den Winter überstehen, und aus denen mit den ersten Sonnenstrahlen des Folgejahres erneut junge Triebe wachsen. Viele Stauden sind relativ anspruchslos in der Pflege und die meisten Arten sind für Gartenanfänger gut geeignet. Je nach Art und Sorte gedeihen sie an den verschiedensten Standorten. Ob im Schatten oder in der prallen Sonne, im Steingarten, am Wasser, im Kräutergarten, in der klassischen Staudenrabatte, im bunten Bauerngarten - Stauden verschönern jeden Ort.

Leicht zu vermitteln: Stauden und Partner

Stauden sind gesellige Pflanzen und lassen sich hervorragend mit anderen Pflanzengruppen kombinieren. Eine glückliche Verbindung gehen Stauden mit Gehölzen ein. Viele Stauden eignen sich für Unterpflanzungen von Bäumen und Sträuchern. Als Bodendecker halten Stauden Unkraut fern. Bäume und Sträucher setzen in einer Staudenpflanzung den Rahmen für die Gesamtkomposition, da sie eine raumbildende Funktion haben. Aber auch Sommerblumen, die sich ein wenig von ihrem Wildcharakter bewahrt haben, wie z. B. Einjähriges Mädchenauge, Bechermalve oder Wucherblumen (Chrysanthemum carinatum) passen gut zu üppig blühenden Prachtstauden. Im Frühjahr ist die Kombination von Stauden mit Zwiebelblumen wie Narzissen, Krokussen und Tulpen der absolute Hit! Denken Sie rechtzeitig im Herbst daran, die Blumenzwiebeln zwischen die Stauden zu pflanzen! Denn bevor in den ersten Frühlingstagen die Stauden blühen, bringen Zwiebelblumen bereits Farbe ins Beet. Und wenn die Zwiebelblumen verwelkt und unansehnlich werden, sind die Stauden so weit herangewachsen, dass sie mit ihrem Blattwerk die Zwiebelblumen verdecken können.

Auf die richtige Mischung kommt es an

Viel Gartengenuss mit wenig Arbeitsaufwand, das ist der Wunsch vieler Gartenbesitzer. Stauden erfüllen diesen Wunsch, denn einmal gepflanzt, können mit ihnen Jahr für Jahr Traumbeete aufleben, die immer schöner werden. Die meisten Stauden wirken am besten in Gruppen, nicht als Einzelpflanzen. Mindestens drei Pflanzen derselben Art bilden ein interessantes Ensemble, Bodendeckerstauden kommen ab ungefähr zehn Pflanzen richtig zur Geltung. Großstauden wie die fast mannshohe Königskerze oder die prächtige Stauden-Yucca ziehen auch als Einzelgänger die Blicke auf sich. In einer typischen Staudenrabatte werden durch die Kombination verschiedener Wuchshöhen, Formen und Farben ganz unterschiedliche Wirkungen erzielt. Hohe Kerzen, filigrane Rispen, flache Blütenteller, feine Blattstrukturen mit markanten Blattadern oder samtiger Behaarung, lanzenförmige, rundliche oder gefiederte Blätter - ein Staudenbeet wirkt nicht nur durch üppige, farbenprächtige Blüten, sondern auch durch die vielen Blattschmuckstauden wie z. B. Funkie (Hosta), Lungenkraut (Pulmonaria) oder Woll-Ziest (Stachys byzantina). Bei der Anlage eines Staudenbeetes gehören hohe Arten wie Schafgarbe (Achillea filipendulina) oder Fingerhut (Digitalis purpurea) als Leitstauden in den Hintergrund der Pflanzung. Den Vordergrund schmücken kleinere Stauden. Wer einen Staudengarten anlegen oder vorhandene Beete mit einigen Sommerstauden auffrischen möchte, sollte allerdings darauf achten, den Abstand zwischen den Pflanzen nicht zu gering zu bemessen. Was jetzt noch harmonisch im Beet wirkt, kann nach einem oder zwei Sommern zu beengtem Miteinander ausgewachsen sein.

In bunten Blüten baden

Bei der farblichen Auswahl der Stauden sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es mit einer bunten Mischung aus graublauem Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense Mrs. Kendall Clark), roten oder weißen Indianernesseln (Monarda), gelbem Sonnenhut (Rudbeckia) und blau blühender Katzenminze (Nepeta)? Oder doch eher eine Kombination aus rotem Sonnenhut (Echinacea), rotem Wasserdost (Eupatorium) und blauen Astern, ergänzt von einem Gras, z. B. Zierhirse (Panicum)? Auch Ton-in-Ton-Pflanzungen können einen besonderen Reiz ausüben: Eine Mischung aus Rittersporn (Delphinium), Salbei (Salvia), Glockenblume (Campanula), Iris oder Enzian (Gentiana) ist ein Spiel der verschiedensten Blauschattierungen. Egal, wie die Entscheidung ausfällt, eines ist sicher: Im Blütenmeer der Stauden können Sie den ganzen Sommer über baden!

Bild: CMA
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