Wintergarten - wie er richtig grün wird

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Umfassende Information und solide Planung sind die beste Grundlage dafür, auch wenn die Begeisterung über den künftigen Grünraum zu Spontankäufen verlockt. Denn nicht alle Pflanzen gedeihen in jedem Wintergarten. Damit ein Wintergarten dauerhaft schön bepflanzt bleibt, sollte man die Pflanzenauswahl entsprechend des Klimas treffen und die Pflanzen harmonisch arrangieren, damit sie sich optimal entwickeln können.
Kernfrage: Warm oder kühl?
Warm oder kühl, das ist die Kernfrage, wenn es ums Klima geht. Warm mit etwa 20° C und geringer Nachtabsenkung bedeutet tropisch/subtropisches Klima. Der Wintergarten kann wie jedes andere Zimmer bewohnt werden. Essplatz, Spielecke, Arbeitsbereich lassen sich zwischen den Pflanzen einrichten. Viele Pflanzen wie Madagaskarpalme, Strelitzie oder Pachira mit ihren meist geflochtenen Stängeln schaffen unter diesen Bedingungen den grünen Rahmen. Plötzlich kalt werden darf es aber diesen Pflanzen nicht. Wer während des Winterurlaubs die Heizung drosseln will, der sollte von Beginn an auf Arten ausweichen, die Kühle tolerieren. Bananen, die schönblättrigen Maranthen oder die Pavonie sind dann tabu. Dafür bieten sich Arten wie Bergpalme, Palmfarn und Birkenfeige an. Auch Einblatt (Spathiphyllum) und Wachsblume (Hoya) vertragen einerseits Zimmerwärme und nehmen andererseits Temperaturen um 5° C nicht übel. Häufige und rasche Temperaturwechsel mögen aber auch sie nicht.
Bezaubernder Anblick: Kamelienblüten
Die mediterranen Pflanzen wollen möglichst gleichmäßig kühl stehen. Sie sind ideal für das ungeheizte Gewächshaus, das lediglich frostfrei gehalten wird. Es hat seinen ganz besonderen Reiz, groß geöffnete Kamelienblüten zu betrachten, wenn draußen Schnee liegt. Über 10°C sollte das Thermometer im kühlen Wintergarten möglichst nicht klettern. Außer Kamelien passen Kanarenginster, duftende Orangenblume (Choysia ternata), Klebsame (Pittosporum tobira) und viele andere hierher.
Wichtig: die Pflanzenliste
Am besten legt man eine Liste von Pflanzen an, die dem geplanten Klima des Wintergartens entsprechen. Im nächsten Schritt wird dann ausgewählt, was in Höhe und Wuchsform zueinander passt. Im warmen Wintergarten könnte z. B. der hohe, dunkellaubige Kaffeestrauch (Coffea arabica) von der Gelben Dickähre (Pachystachys) begleitet werden. Daneben lässt die Gelbe Passionsblume Ranken voll winziger Sternblüten herabhängen. Am Grunde breitet sich Zwergpfeffer (Peperomia) mit fein gemusterten Blättern aus.
Die kühle Alternative könnten Kamelien sein, begleitet von Topfazaleen. Schön gezeichneter Efeu bedeckt darunter den Boden. Duftjasmin klettert mit langen Ranken empor und lässt betörenden Duft durch den Raum wehen. Ein mediterranes Bild entsteht, wenn Ölbaum, Citrusarten, Rosmarin und verschiedene Lavendel zusammentreffen. Mit ihrem Anblick lässt sich die Zeit bis zum nächsten Frühling gut überbrücken.
Bild: PdM
bauen. wohnen. leben.www.homesolute.com
Kernfrage: Warm oder kühl?
Warm oder kühl, das ist die Kernfrage, wenn es ums Klima geht. Warm mit etwa 20° C und geringer Nachtabsenkung bedeutet tropisch/subtropisches Klima. Der Wintergarten kann wie jedes andere Zimmer bewohnt werden. Essplatz, Spielecke, Arbeitsbereich lassen sich zwischen den Pflanzen einrichten. Viele Pflanzen wie Madagaskarpalme, Strelitzie oder Pachira mit ihren meist geflochtenen Stängeln schaffen unter diesen Bedingungen den grünen Rahmen. Plötzlich kalt werden darf es aber diesen Pflanzen nicht. Wer während des Winterurlaubs die Heizung drosseln will, der sollte von Beginn an auf Arten ausweichen, die Kühle tolerieren. Bananen, die schönblättrigen Maranthen oder die Pavonie sind dann tabu. Dafür bieten sich Arten wie Bergpalme, Palmfarn und Birkenfeige an. Auch Einblatt (Spathiphyllum) und Wachsblume (Hoya) vertragen einerseits Zimmerwärme und nehmen andererseits Temperaturen um 5° C nicht übel. Häufige und rasche Temperaturwechsel mögen aber auch sie nicht.
Bezaubernder Anblick: Kamelienblüten
Die mediterranen Pflanzen wollen möglichst gleichmäßig kühl stehen. Sie sind ideal für das ungeheizte Gewächshaus, das lediglich frostfrei gehalten wird. Es hat seinen ganz besonderen Reiz, groß geöffnete Kamelienblüten zu betrachten, wenn draußen Schnee liegt. Über 10°C sollte das Thermometer im kühlen Wintergarten möglichst nicht klettern. Außer Kamelien passen Kanarenginster, duftende Orangenblume (Choysia ternata), Klebsame (Pittosporum tobira) und viele andere hierher.
Wichtig: die Pflanzenliste
Am besten legt man eine Liste von Pflanzen an, die dem geplanten Klima des Wintergartens entsprechen. Im nächsten Schritt wird dann ausgewählt, was in Höhe und Wuchsform zueinander passt. Im warmen Wintergarten könnte z. B. der hohe, dunkellaubige Kaffeestrauch (Coffea arabica) von der Gelben Dickähre (Pachystachys) begleitet werden. Daneben lässt die Gelbe Passionsblume Ranken voll winziger Sternblüten herabhängen. Am Grunde breitet sich Zwergpfeffer (Peperomia) mit fein gemusterten Blättern aus.
Die kühle Alternative könnten Kamelien sein, begleitet von Topfazaleen. Schön gezeichneter Efeu bedeckt darunter den Boden. Duftjasmin klettert mit langen Ranken empor und lässt betörenden Duft durch den Raum wehen. Ein mediterranes Bild entsteht, wenn Ölbaum, Citrusarten, Rosmarin und verschiedene Lavendel zusammentreffen. Mit ihrem Anblick lässt sich die Zeit bis zum nächsten Frühling gut überbrücken.
Bild: PdM
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