Neuer Wärmedämm-Ziegel entwickelt

Perlitgefüllter Poroton-T 8 mit bisher unerreichtem monolithischen Wärmedämmwert.

Mit einer weiteren Ziegel-Neuentwicklung stellt die Deutsche Poroton erneut ihre Innovationsführerschaft unter Beweis. Der neue Poroton-T 8 - ein Gemeinschaftsprojekt der Wienerberger Ziegelindustrie und der Schlagmann Baustoffwerke - erzielt dank bewährter Perlit-Füllung und einem optimiertem Kammersystem nochmals bessere Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften als der im Jahr 2001 entwickelte Poroton-T 9. Mit einem Wärmedämmwert von Lambda = 0,08 W/(mK) ist er das neue Spitzenprodukt in der gesamten monolithischen Baubranche. Bei einer Wandstärke von 42,5 cm erfüllt der Poroton-T 8 den Passivhaus-Standard in einschaliger Massivbauweise. Zusätzliche Dämm-Maßnahmen an der Außenwand sind dabei nicht erforderlich.

Der Mineralstoff Perlit, ein natürliches Vulkangestein, besitzt in Kombination mit gebranntem, porosiertem Ton hervorragende Dämm-Eigenschaften und bietet gleichzeitig eine hohe Kapillarwirkung - und somit eine positive Feuchtigkeitsregulierung. Der Poroton-T 8 besteht aus drei großen Perlit-Kammern, die der außenwandigen Wärmeisolation dienen, sowie sechs kleineren Dämmkammern. Extra dicke Stege sorgen für optimale Statikwerte. Diese Kombination erzielt den hervorragenden U-Wert von 0,18 W/(m²K) bei gleichzeitig optimaler Stabilität. . Damit besitzt der neue Ziegel die besten Voraussetzungen für den Bau von Passivhäusern in einschaliger Massivbauweise. Wände aus Poroton-T 8 sind zudem feuerbeständig und erfüllen höchste Brandschutzanforderungen

Durch die Verwendung des Poroton-T 8 kommen Energiespar- oder Passivhäuserhäuser ohne mehrschichtige Außenwanddämmung aus. Dadurch werden Wärmebrücken und Schimmelbildung wirkungsvoll verhindert und ein gesundes Raumklima geschaffen. Die Passivhaus-Bauweise zahlt sich finanziell aus, da für die optimale Beheizung der eigenen vier Wände nur etwa 15 kWh/(m²a) benötigt werden. Das entspricht beispielsweise einem Heizölbedarf von weniger als 1,5 Liter pro Quadratmeter. Passivhäuser gelten folglich als besonders energiesparend und übertreffen die strengen Normen der 2002 in Kraft getretenen und 2005 verschärften Energieeinsparverordnung (EnEV). Als zusätzlichen Anreiz werden Passivhäuser auch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.

Der T 8 wird wie alle Planziegel im VD-System verarbeitet. Dabei kommt so genannter Dünnbettmörtel zum Einsatz, der mittels einer speziellen Rolle vollflächig deckelnd aufgetragen wird. Auf diese Art und Weise wird eine schnelle und rationelle Verarbeitung des Ziegels gewährleistet. Die zukünftigen Hauseigentümer sparen so noch einmal Zeit und Geld, da bis zu 80% weniger Mörtel als bei herkömmlichern Bauweisen notwendig ist.

Der innovative Poroton-T 8 sorgt mit seinen besonderen Produkteigenschaften für maximale Kostenersparnis bei optimalem Wohn- und Sicherheitskomfort.

Bild: Deutsche Poroton
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