Der richtige Rahmen für das Fenster

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Zur Diskussion stehen Fensterrahmen aus Holz, Kunststoff und Aluminium sowie aus einer Kombination von Aluminium und Holz. Für alle Rahmenmaterialien werden die entsprechenden Beschlagsysteme angeboten. Wichtig ist das RAL-Gütezeichen für Qualität.
Holz ist das altbewährte Material für den Fensterbau. Vorteile: Breiter Spielraum in der Formgestaltung, gute Wärmedämmung, geringe Wärmeausdehnung und die gute Bearbeitbarkeit. Die Haltbarkeit ist nur gegeben, wenn sie mindestens alle paar Jahre neu lasiert oder gestrichen werden. Die gängigen Holzarten sind Kiefer und Fichte sowie Tropenhölzer, die aus ökologischer Sicht jedoch aus der Plantagenwirtschaft stammen sollten. Das insgesamt umweltverträglichste Fester besteht aus einheimischem Holz, das mit einer umweltverträglicher Oberflächenbehandlung versehen ist. Schadstofffreie, echte Naturfenster können am Ende ihres Einsatzes sogar kompostiert werden.
Preislich schenken sich Qualitätsfenster aus Holz und Kunststoff kaum mehr etwas. Das Argument für den Kunststoffrahmen ist die Pflegeleichtigkeit, es muss nicht regelmäßig gestrichen werden. Die Wärmedämmeigenschaft ist nur etwas schlechter, von Nachteil ist die hohe Wärmeausdehnung der etwas dickeren Profile.
Kunststoff bedeutet meist PVC, ein aus ökologischer Sicht sehr bedenklicher Werkstoff. Denn das Vorprodukt für PVC ist das krebserregende Vinylchlorid. Zur Herstellung und Entsorgung von PVC wird sehr viel Energie benötigt. Und bei der Müllverbrennung entsteht Salzsäure, bei Wohnungsbränden bilden sich zusätzlich auch hochgiftige Dioxine! Die neue "TA Siedlungsabfall" sieht übrigens vor, die Deponierung von Kunststofffenstern ab dem Jahr 2005 zu verbieten.
Aluminiumfenster sind sehr stabil und zeichnen sich durch minimalen Pflegeaufwand aus. Ein Schutzanstrich ist überflüssig. Weil das Metall sehr wärmeleitfähig ist, benötigt der Rahmen unbedingt einen innenliegenden Dämmkern, was ihn unterm Strich teuer macht. Wegen des hohen Energieeinsatzes bei der Herstellung, gilt Aluminium auch als umweltbedenklicher Werkstoff.
Die Kombination Holz innen und Aluminium außen ist extrem Langlebig und vereint einige Vorteile. Der Primärenergieaufwand fürs Alu allerdings ist auch hier hoch.
Bild: Beck und Heun
Text: EcoText
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Holz ist das altbewährte Material für den Fensterbau. Vorteile: Breiter Spielraum in der Formgestaltung, gute Wärmedämmung, geringe Wärmeausdehnung und die gute Bearbeitbarkeit. Die Haltbarkeit ist nur gegeben, wenn sie mindestens alle paar Jahre neu lasiert oder gestrichen werden. Die gängigen Holzarten sind Kiefer und Fichte sowie Tropenhölzer, die aus ökologischer Sicht jedoch aus der Plantagenwirtschaft stammen sollten. Das insgesamt umweltverträglichste Fester besteht aus einheimischem Holz, das mit einer umweltverträglicher Oberflächenbehandlung versehen ist. Schadstofffreie, echte Naturfenster können am Ende ihres Einsatzes sogar kompostiert werden.
Preislich schenken sich Qualitätsfenster aus Holz und Kunststoff kaum mehr etwas. Das Argument für den Kunststoffrahmen ist die Pflegeleichtigkeit, es muss nicht regelmäßig gestrichen werden. Die Wärmedämmeigenschaft ist nur etwas schlechter, von Nachteil ist die hohe Wärmeausdehnung der etwas dickeren Profile.
Kunststoff bedeutet meist PVC, ein aus ökologischer Sicht sehr bedenklicher Werkstoff. Denn das Vorprodukt für PVC ist das krebserregende Vinylchlorid. Zur Herstellung und Entsorgung von PVC wird sehr viel Energie benötigt. Und bei der Müllverbrennung entsteht Salzsäure, bei Wohnungsbränden bilden sich zusätzlich auch hochgiftige Dioxine! Die neue "TA Siedlungsabfall" sieht übrigens vor, die Deponierung von Kunststofffenstern ab dem Jahr 2005 zu verbieten.
Aluminiumfenster sind sehr stabil und zeichnen sich durch minimalen Pflegeaufwand aus. Ein Schutzanstrich ist überflüssig. Weil das Metall sehr wärmeleitfähig ist, benötigt der Rahmen unbedingt einen innenliegenden Dämmkern, was ihn unterm Strich teuer macht. Wegen des hohen Energieeinsatzes bei der Herstellung, gilt Aluminium auch als umweltbedenklicher Werkstoff.
Die Kombination Holz innen und Aluminium außen ist extrem Langlebig und vereint einige Vorteile. Der Primärenergieaufwand fürs Alu allerdings ist auch hier hoch.
Bild: Beck und Heun
Text: EcoText
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