Bessere Verarbeitungszeiten bei Planziegeln
Zu diesen Ergebnissen kommt das Institut für Zeitwirtschaft und Betriebsberatung Bau (izb) in einer aktuellen Studie. Möglich wird die Zeitersparnis dank spezieller Verarbeitungshilfen, wie dem VD-System von Poroton. Damit wird der Mörtel einfach über die Ziegelreihe gerollt.
Im Vergleich zu den letzten Messungen aus dem Jahre 1999 ergeben sich aktuell deutliche Verbesserungen: Um gut 6 Prozent sinkt der Zeitwert für das Erstellen einer 24 Zentimeter dicken Wand aus Nut- und Federziegel mit Normal- oder Leichtmörtel. Heute benötigt der Verarbeiter für einen Kubikmeter 2,25 Stunden, 1999 waren es noch 2,5 Stunden. Weitaus größer aber ist die Zeitersparnis beim Mauern mit Planziegeln und Deckelmörtel: 10 Prozent bei einem vollen Mauerwerk und sogar beinahe 11,5 Prozent beim gegliederten Mauerwerk mit jeweils 17,5 Zentimetern. Am effektivsten ist das Arbeiten mit 24 Zentimeter breiten Planziegeln. Der Verarbeiter ist heute pro Kubikmeter bei gegliedertem Mauerwerk eine halbe Stunde schneller: Eine relative Verbesserung von 18 Prozent.
Mit Deckelmörtel lässt sich also zunehmend zügig arbeiten. Im Vergleich zu herkömmlichem Planziegelmauerwerk haben die Messungen eine um 5 Prozent gesteigerte Effektivität ergeben. Die größte Zeitdifferenz aber ergibt sich, wenn der Zeitbedarf für das Mauern mit Normalmörtel der Verarbeitung von Planziegeln (Deckelmörtel) gegenüber gestellt wird: Eine halbe Stunde eher hat der Planziegel-Verarbeiter einen Kubikmeter Wand fertiggestellt. Dies gelingt dank moderner, ergonomisch verbesserter Verarbeitungstechnik, wie dem VD-System: VD ist die Abkürzung für ?Vollflächige Deckelung?. Erreicht wird dies mit einer speziellen Walze: Dort füllt der Verarbeiter den Mörtel ein und rollt das Gerät dann über die Ziegelreihe. So wird der Mörtel gleichmäßig und extrem dünn aufgezogen.
Die Verarbeitung ist nicht nur kostengünstiger und weniger aufwändig, es ergeben sich auch vielfältige bauphysikalische Vorteile: Die fertige Wand ist standfest und - einseitig verputzt - winddicht. Die Wärmedämmung wird verbessert, der Schallschutz optimiert. Verarbeitungsfehler werden minimiert. Die erhöhte Ausführungssicherheit schafft Sicherheitsreserven im Mauerwerk.
Die Messungen des izb dienen der Überarbeitung der Tabellenwerke ?Arbeitszeitrichtlinien Hochbau? und ?Handbuch Arbeitsorganisation Bau?. Herausgeber der Arbeitszeit-Richtwerte Hochbau sind der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt.
Bild: Deutsche Poroton
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Im Vergleich zu den letzten Messungen aus dem Jahre 1999 ergeben sich aktuell deutliche Verbesserungen: Um gut 6 Prozent sinkt der Zeitwert für das Erstellen einer 24 Zentimeter dicken Wand aus Nut- und Federziegel mit Normal- oder Leichtmörtel. Heute benötigt der Verarbeiter für einen Kubikmeter 2,25 Stunden, 1999 waren es noch 2,5 Stunden. Weitaus größer aber ist die Zeitersparnis beim Mauern mit Planziegeln und Deckelmörtel: 10 Prozent bei einem vollen Mauerwerk und sogar beinahe 11,5 Prozent beim gegliederten Mauerwerk mit jeweils 17,5 Zentimetern. Am effektivsten ist das Arbeiten mit 24 Zentimeter breiten Planziegeln. Der Verarbeiter ist heute pro Kubikmeter bei gegliedertem Mauerwerk eine halbe Stunde schneller: Eine relative Verbesserung von 18 Prozent.
Mit Deckelmörtel lässt sich also zunehmend zügig arbeiten. Im Vergleich zu herkömmlichem Planziegelmauerwerk haben die Messungen eine um 5 Prozent gesteigerte Effektivität ergeben. Die größte Zeitdifferenz aber ergibt sich, wenn der Zeitbedarf für das Mauern mit Normalmörtel der Verarbeitung von Planziegeln (Deckelmörtel) gegenüber gestellt wird: Eine halbe Stunde eher hat der Planziegel-Verarbeiter einen Kubikmeter Wand fertiggestellt. Dies gelingt dank moderner, ergonomisch verbesserter Verarbeitungstechnik, wie dem VD-System: VD ist die Abkürzung für ?Vollflächige Deckelung?. Erreicht wird dies mit einer speziellen Walze: Dort füllt der Verarbeiter den Mörtel ein und rollt das Gerät dann über die Ziegelreihe. So wird der Mörtel gleichmäßig und extrem dünn aufgezogen.
Die Verarbeitung ist nicht nur kostengünstiger und weniger aufwändig, es ergeben sich auch vielfältige bauphysikalische Vorteile: Die fertige Wand ist standfest und - einseitig verputzt - winddicht. Die Wärmedämmung wird verbessert, der Schallschutz optimiert. Verarbeitungsfehler werden minimiert. Die erhöhte Ausführungssicherheit schafft Sicherheitsreserven im Mauerwerk.
Die Messungen des izb dienen der Überarbeitung der Tabellenwerke ?Arbeitszeitrichtlinien Hochbau? und ?Handbuch Arbeitsorganisation Bau?. Herausgeber der Arbeitszeit-Richtwerte Hochbau sind der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt.
Bild: Deutsche Poroton
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