Hohe Raumluftbelastung nach dem Staubsaugen?

Zentrale Staubsaug-Anlagen entsorgen Abluft gesundheitsverträglich - besseres Raumklima und weniger Krach

Herkömmliche Staubsauger richten oft mehr Schaden an als sie beheben. Zwar verschwindet ein guter Teil an Schmutz und Staub im Saugerbeutel auf Nimmerwiedersehen.

Eine nicht unbeträchtliche Menge des Unrats kommt allerdings durch die Abluft des Staubsaugers erst so richtig ins Spiel - sprich in die Luft. Selbst Stunden nach dem Reinigungsvorgang hält sich dort hartnäckig ein unappetitliches und sogar krank machendes Gemisch aus Staubpartikeln und feinsten Mikroorganismen.
Inzwischen ist erwiesen, dass diese Rückstände Auslöser für Hausstaub-Allergien und Asthma sein können. Eine weit verträglichere Reinigungsmethode bieten so genannte zentrale Staubsaug-Anlagen. Hier verbleibt die Abluft in einem externen Saugaggregat, das im Keller oder in der Garage untergebracht werden kann. Weiterer Vorteil: Beim Saugen muss niemand mehr den oft unhandlichen Saugkörper hinter sich herziehen.

Der Saugschlauch wird direkt an eine so genannte Luftsteckdose in der Wand angestöpselt. Mit einem Schalter am Handgriff des Saugschlauches lässt sich das über Rohre mit den Steckdosen verbundene Saugaggregat bequem aktivieren. Leistungsstark wird der Schmutz entsorgt - endgültig.

Damit auch alle Ecken des Hauses vom Staub befreit werden können, bedarf es mehrerer Luftsteckdosen. Je nach Länge des Schlauches reicht gewöhnlich eine Dose pro Raum. Bei Neubauten bereitet die Integration des Rohrsystemes keinerlei Probleme, in Altbauten ist die Findigkeit des Hausherren gefragt. So können die Rohre beispielsweise in ausgedienten Kaminschächten verlegt werden.

Die Nase vorn hat der Einbaustaubsauger außerdem in Sachen Lärmentwicklung. Die Ausgliederung des Saugaggregates in abseits gelegene Räume erlaubt es, während des Saugens Musik zu hören oder fernzusehen. Und auch ein dringende Telefonanruf, der ungehört im Krach des Staubsaugers verklingt, sollte mit diesem innovativen System eigentlich der Vergangenheit angehören.

Bild: EBS

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