Komprimierte Ästhetik

Die „mirrorwall“ von Duravit bündelt die Elemente einer Spiegelwand in Einem und wirkt so der Zergliederung des Bads entgegen: Umrahmt von Aluminium, entsteht so ein modernes, puristisches Wohngefühl.

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Vor der Entwicklung der „mirrorwall“ stand die Idee, die architektonische Raumqualität des Bads qualitativ zu erhöhen: Die Wand sollte nunmehr nicht länger durch das Montieren von einzelnen Teilen wie Waschbecken, Spiegel, Stauraum oder Leuchte optisch zergliedert werden, sondern all diese Funktionen zu einer puristischen Einheit zusammenfasst werden. Quintessenz dieses Designs sollte die visuelle Einfachheit sein, die dem Menschen einen gleichsam neutralen Hintergrund bietet.
 
Purismus in drei Komponenten
 
Zur Erreichung dieses Zieles wurden alle Funktionen in genau drei Komponenten gebündelt: Eine komplette Spiegelwand als Hintergrundbild, davor ein keramischer Monoblock und eine Holzkonsole, die die weiße Keramik waagrecht durchzieht. Auf der Konsole ruht das keramische Becken, das - an der Rückseite glasiert – auch im Spiegel eine perfekte Ansicht zeigt. Unter der Konsole setzt ein Unterschrank mit keramischer Front den Monoblock fort. Die Front ist 80 mm tief und wird in einem Stück gegossen. Rundherum umfasst ein stabiler Aluminiumrahmen das gesamte Ensemble. Damit ist das architektonische Bild komplett und steht bereits fertig eingerahmt da. Als Ganzes kann „mirrorwall“ vier Breiten von 1200 bis 1700 mm einnehmen sowie eine Breite von zwei Metern, die als Einzel- oder Doppellösung gestaltet werden kann. Das Ergebnis: ein Spiegelwand-System, das sowohl in großen wie auch in kleinen Bädern die gestalterische Qualität des Raumes unterstützt.
 
Funktionaler Stil
 
Neben dem stilistischen Minimalismus bleibt natürlich auch die Funktionalität ein weiteres entscheidendes Kriterium. Daher verbergen sich hinter der Spiegelwand geheime Räume: Über dem Waschbecken z.B. sind zwei Türen zu entdecken. Sie lassen sich zur Seite hin aufschwenken und bilden als  „Flügel“ gemeinsam mit einem an der hinteren Wand erscheinenden Spiegel ein praktisches „Spiegelkabinett“. Im Inneren sind drei Leuchten flächenbündig integriert und in übersichtlichen Boxen aus Kirschbaum – direkt an den Flügeln befestigt – ist alles griffbereit, was man zur täglichen Pflege im Bad benötigt. Zusätzlich zum Kabinett sind noch Seitenschränke verborgen, die nicht nur praktische Steckdosen beherbergen, sondern weiteren wertvollen Stauraum bieten. Ein Handtuchhalter vorne oder an der Seite der Konsole bringt schließlich auch die Handtücher in griffbereite Position.
 
Optimales Licht
 
Sind im Raum bereits ausreichend Lichtquellen vorhanden, bedarf es nur noch einer perfekten Ausleuchtung des „mirrorwall“-Bereichs. Das ist ein Fall für Variante eins, die Aufsatzleuchte. Sie setzt den Fokus auf das Gesicht und leuchtet es mit ca. 500 Lux - bei kleinen wie großen Menschen - perfekt aus, ohne zu blenden. Und damit über der „mirrorwall“ kein „dunkles Loch“ entsteht, beleuchtet sie auch den Deckenbereich mit einer genau bemessenen Portion Lux. Ist der Raum nicht ausreichend beleuchtet, schafft „mirrorwall“ mit Variante zwei eine optimale Wirkung. In diesem Fall ist direkteres Licht auf Mensch und Raum gefragt. Zwei drehbar gelagerte Lichtsäulen links und rechts vom Spiegel leuchten das gesamte Spiegelbild gleichmäßig aus und strahlen zusätzlich Helligkeit in den Raum ab. Auch möglich: Zweiseitig umlaufende Lichtbänder auf LED-Basis leuchten auf die umliegenden Decken- und Wandflächen und verbreiten beruhigendes Blau, anregendes Rot, aufmunterndes Grün, sanftes Gelb wie Kerzenschein oder ein Wechselspiel der Farben über zwei Programme.
 
Bild: Duravit
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