Der Sitz-Teppich

Lignet roset hat sich mal wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Einen abgesteppten Teppich, der sich mit nur einem Handgriff in einen Hocker verwandeln lässt.

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Zunächst liegt Teppich „Gregory“ einfach nur da: 120cm auf 120cm, in roter Wolle und abgerundeten Ecken. Nur der Knopf in der Mitte und die in 17 Feldern abgesteppte Fläche lassen einen möglichen Zaubertrick erahnen. Zieht man am Knopf, heben sich die 17 Felder  und bilden die Facetten einen Würfel. Dank der Magie des Origamis wird aus dem Teppich so im Handumdrehen ein gepolsterter Hocker aus romantisch drapierter Wolle.   
 
Bleibt nur noch den Knopf in der vorgesehenen Kerbe zu befestigen, um den Zauber zu halten. Und gegebenenfalls wieder loszulassen um – schwuppdiwupp – aus dem Hocker wieder einen Teppich zu machen.   
 
Der „magische“ Teppich
 
Die Idee des „magischen“ Teppichs kam Designer Gregory Lacoua, nachdem er sich mit der Etymologie des französischen Wortes „tabouret“ (Hocker) auseinandersetzte: „tabouret“ ist verwandt mit „tambour“ (Tamburin, Trommel) und führt auf „tambour à broder“ (Stickrahmen). Und so ahmt die Verwandlung des Teppichs in einen Hocker die Bewegung einer Stickerin nach, die eine Nadel mit Faden durch einen auf den Stickrahmen aufgespannten Stoff führt.
 
Der Teppich, der bei Bedarf eine zusätzliche Sitzgelegenheit bietet, ist ideal für Menschen, die gerne Platz sparen möchten. Multitalent „Gregory“ kann dabei vielseitig eingesetzt werden – ob als Hocker zum Schminken für die Dame des Hauses oder für die Kleinen als Sitzgelegenheit im Spielzimmer.
 
Bild: ligne roset
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