Naturteppichböden - Gesundes Wohnen garantiert?

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Pflanzenfasern wie Sisal, Jute und Baumwolle beispielsweise - durch besonderen ästhetischen Reiz und Robustheit. Leider ist Wolle nicht gleich Wolle und Naturteppich nicht gleich Naturteppich. Denn gerade bei den Teppichböden sind eine Fülle von chemischen Zusatz- bzw. Schadstoffen in den letzten Jahren zunehmend zum Problem geworden. Neben der Schönheit und dem Gebrauchswert ist bei der Auswahl von Teppichböden deshalb vor allem auf die Volldeklaration der Inhaltsstoffe unbedingt zu achten, meint Dipl.-Ing. Horst Kliebe von ÖkoPlus, dem Güteverbund für wohngesunde Baustoffe. Das sei nicht nur für Allergiker ganz entscheidend.
Bei Wolle ist die Bezeichnung Reine Schurwolle maßgeblich. Alles andere wie auch 100% Wolle oder Reine Wolle ist als zweite, bedenkliche Qualität anzusehen. Denn nur Reine Schurwolle ist vom lebendigen Schaf geschoren und wird auch nicht aus mechanisch und chemisch belasteten Restprodukten hergestellt. Weiters ist auf den Rücken des Teppichbodens zu achten. Ein latexierter Juterücken ist allemal besser bzw. angenehmer als ein Kuststoffrücken (Schaumstoff). Bei Pflanzenfasern (Baumwolle, Sisal, Jute...) ist entscheidend, dass sie aus ökologischer Bewirtschaftung gewonnen werden, um die Schadstoffbelastung möglichst gering zu halten. Natürliche Teppichböden sorgen - wie die meisten Naturprodukte durch Feuchtigkeitsregulierung für ein angenehmes Raumklima. Darüber hinaus sind sie schon von Natur aus antistatisch, es kommt also nicht zu unangenehmen elektrostatischen Aufladungen wie bei synthetischen Belägen. Auf einen weiteren interessanten, oft vernachlässigten Aspekt weist Horst Kliebe von ÖkoPlus hin:
Wussten Sie, dass die Luft in Räumen mit Teppichböden nur halb so viel Staub enthält, wie Luft in Räumen mit glatten Böden? Dies kommt dadurch zu Stande, dass auf glatten Böden der Staub permanent aufgewirbelt wird, während der Hausstaub zum größten Teil im Flor des Teppichbodens gebunden wird. Das ist für Allergiker von besonderer Bedeutung, denn dadurch ist die Belastung durch Allergene und Keime überall da, wo textile Bodenbeläge verlegt sind wesentlich geringer.
Bild: Oekoplus
bauen. wohnen. leben.www.homesolute.com
Bei Wolle ist die Bezeichnung Reine Schurwolle maßgeblich. Alles andere wie auch 100% Wolle oder Reine Wolle ist als zweite, bedenkliche Qualität anzusehen. Denn nur Reine Schurwolle ist vom lebendigen Schaf geschoren und wird auch nicht aus mechanisch und chemisch belasteten Restprodukten hergestellt. Weiters ist auf den Rücken des Teppichbodens zu achten. Ein latexierter Juterücken ist allemal besser bzw. angenehmer als ein Kuststoffrücken (Schaumstoff). Bei Pflanzenfasern (Baumwolle, Sisal, Jute...) ist entscheidend, dass sie aus ökologischer Bewirtschaftung gewonnen werden, um die Schadstoffbelastung möglichst gering zu halten. Natürliche Teppichböden sorgen - wie die meisten Naturprodukte durch Feuchtigkeitsregulierung für ein angenehmes Raumklima. Darüber hinaus sind sie schon von Natur aus antistatisch, es kommt also nicht zu unangenehmen elektrostatischen Aufladungen wie bei synthetischen Belägen. Auf einen weiteren interessanten, oft vernachlässigten Aspekt weist Horst Kliebe von ÖkoPlus hin:
Wussten Sie, dass die Luft in Räumen mit Teppichböden nur halb so viel Staub enthält, wie Luft in Räumen mit glatten Böden? Dies kommt dadurch zu Stande, dass auf glatten Böden der Staub permanent aufgewirbelt wird, während der Hausstaub zum größten Teil im Flor des Teppichbodens gebunden wird. Das ist für Allergiker von besonderer Bedeutung, denn dadurch ist die Belastung durch Allergene und Keime überall da, wo textile Bodenbeläge verlegt sind wesentlich geringer.
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